Meine Rennsport-History: Das 8.Jahr Rad-Rennsport nach meinem Schlaganfall! Das Jahr 2005 !! – TEIL 1 !

Auch das Racejahr 2005 läßt sich nicht in einem Beitrag erzählen da so viel passierte das ich einen ellenlangen Beitrag verfassen müßte und ihr bestimmt nicht so lange lesen möchtet. Ich denke eine gewisse Zeit des lesens sollte nicht überschritten werden um nicht als Leser mittendrin das Handtuch zu werfen weil es halt zu lange dauert.Deshalb auch dieses Jahr 2005 meiner aktiven Radsport-Laufbahn in 2 Teilen!

2 WM-Teilnahmen – 1 DM erneut beim Behindertensportverband Deutschland ( DBS )      1 Langstreckenrekord in Norwegen, und eine Auszeichnung zum erfolgreichsten Radsportler des Jahres der Stadt Hof ( Landkreis – Hauptstadt ) sind beitragsfähige Themen diesmal erneut zweiteilig.

Auch dieses Mal stand die DM im Behinderten-Radsport bei mir auf dem aktiven Programm. Diesmal startete ich jedoch nicht nur beim Straßenrennen sondern auch beim Einzel-Zeitfahren. Wieder war es im Scharzwald, und hier diesmal in Hattingen a. Rhein.Vorher hatte ich mir aber zuerste Mal in Gilserberg beim Kellerwald Marathon den Sieg in der Handicap-Klasse geholt und zwar auf der Langstrecke über 120km – 3300hm. Das war wie immer Ende April!

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  Startaufstellung in Gilserberg beim Langstrecken-Bikemarathon mit Platz 1 in der Handicap-Klasse beendet!          

Ich war diesmal bei der DM als erstes beim Straßenrennen am Zug und wußte diesmal wer mir gefährlich werden würde. Klaus Lungershausen war der der mir als einziger das Wasser abgraben konnte, und er konnte das auch 2005 wieder.Ich bin eben keiner für die kurze 20km Distanz und auch im EZF war ich ihm als einziger unterlegen.Ich nahm es sportlich zumal er ja schon mehrfach die Paralympics sehr erfolgreich mit Medallien abgeschlossen hatte.

SONY DSC                        Diesmal war ich zweimal mit Silber auf den Heimweg gegangen.  

Das Race an diesen 2 Tagen in beiden Disziplinen, vor allem das EZF waren für ihn wohl seit langem die schwerst erkämpften Titel die es absovieren mußte.Ich denke aber auch ich hatte noch die Marathonsache in Gilsterberg in den Beinen gespürt.Beim EZF hatte jeder einzelne Fahrer ein Begleitmotorrad als Schutz das vor mir/uns herfuhr. An zwei Stellen war der vor mir aber auch dermaßen langsam unterwegs wo ich doch Zeit verlor diese aber nicht ausgereicht haben würde ihm den Sieg streitig zu machen.Vor allem in der Siedlung wo ich zwei oder dreimal durch mußte.

 

 

Die DM 2005 im Bild – li. EZF Vize DM Titel – re. Vize DM Titel Straßenrace !!Wie man auch gut auf dem re. Foto sehen kann habe ich dieses Jahr technisch auf sehr viel materielle Unterstützung von Sponsoren zurück greifen können. 12 Sponsoren darunter zwei Fachmagazin mit BIKE SPORT NEWS + RENNRAD konnte ich zeigen was ich drauf habe.Ich konnte mir also keine großen Fehltritte in Sachen Erfolg leisten.  Vor allem waren beide Fachmagazine für meine Berichterstattungen sehr hilfreich um meine mediale Präsenz zu stärken was mir bei meinen Sponsoren findungen sehr behilflich war.                                                                                                   Die Sponsoren 2005 waren u.a.:                                                                                                       Cannondale/Bikes – Mavic/Laufräder – Chiba/Handschuhe – Syntace/Carbonteile u. Lenker – Uvex/Helme u. Brillen – Xenofit/Sportfood – Colorline/Skandinaien Fähren – Daum Electronics/Hometrainer – Wildgruber/ Schuhe usw. – Radsport Dressel Kronach für meine Bikes in technischer Sicht und bei Umbauten für die einzelnen Einsätze immer sehr kompetent beratend.Das zeigte sich auch bei meinen Erfolgen in diesem Jahr sehr

Dann ging es nach Eschlikon zur ersten 24h WM und hier dachte ich sofort an meinen harten Sturz mit Rippenbrüchen 2002 wo ich knapp am Potest vorbei gestürzt war. Diesmal war aber auch hier erstmals eine Handicap-Klasse ins Reglement aufgenommen worden. Auf meine Anfrage hin eine s.g.Handicapkl. ins Reglement aufzunehmen stimmte man zu. Da ich jetzt offiziell Starter des DBS sei war man hoch begeistert und überlegte nicht lange.Das ließ ich mir nicht entgehen zumal diesmal kein Regen sondern strahlender Himmel für heiße Temperaturen sorgte. Ich weiß noch wie ich da gelitten hatte und nachts unbedingt 1h Pause einlegte weil einfach nichts mehr gehen wollte.Eigentlich bin ich nie ein Freund für Pausengänge in dieser Disziplin gewesen, aber diesmal brauchte ich das einfach um mich nicht sauer zu fahren.Am Ende stand ich auch hier ganz oben.Der zweite Streich nach Gilserberg, und der zweite WM-Titel nach dem Marathon-Langstreckentitel letztes Jahr in Saalbach/Hinterglemm.sieg_versehrt[1]Wie glücklich ich hier war obwohl man mir das zu kleine WM-Trikot nicht überstreifen konnte, aber die Lillie und die Medallie waren schon fest in meiner Hand..Ich war eben ein athletisch ausgeprägter Radsportler – aber geil war das allemal! Heute noch habe ich FB Kontakt mit dem damaligen Veranstalter Bruno Eberli der ein super feiner Typ ist wie so manch andere sehr liebenwerte Menschen in diesem Sport. Nicht nur bei den Veranstaltern.

Tja und jetzt ging es wieder nach Saalbach/Hinterglemm wo ich mir den 3.WM-Titel holen wollte. Vorher jedoch bekam ich einen unverhofften Anruf von einem der auch dort in der Handicapklasse starte. Der letztjährige Kurzstrecken Part von mir der mich am Telefon bat doch auch auf der Kurzstrecke zu starten. Ich jedoch wiederspach ihm denn ich würde keine 450-500km anreisen um mal eben läppische 31km abzuzappeln. Ich bin Langstreckler und wenn er wollte könnte er ja mit mir auf der Langstrecke starten.Das wollte er aber offensichtlich nicht. Vielleicht war ihm auch die Gefahr einer Niederlage auf dieser Strecke im Gedanken stecken geblieben.Aber was soll das jetzt noch. Als mehrfacher Paralymics Sieger usw. möchte man vielleicht nicht gerade die zweite Geige spielen, und die Langstrecke ist eine andere Nr. als die Kaffeefahrt über die Panorama Alm zurück ins Ziel.Ich fuhr die Strecke vom Vorjahr fast 30min.schneller und holte mir so auch hier den WM-Titel zum 2. mal.So hatte ich jetzt schon 3 solche goldenen Metallteile um den Hals hängen.Das nach nur zwei Jahren als Handicapstarter.

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Meine Fans hatten sogar einen Banner entworfen und ihn bei der Siegerehrung vor der Tribüne aufgestellt. Ich war mal wieder da wo ich immer schon hin wollte ganz oben. Der 3.WM-Titel und langsam wurde mir etwas komisch über diese super Serie der Erfolge! Aber was ich noch nicht wußte war das dieses Serie noch lange anhalten sollte.Tränen konnte ich übrigens nicht zurück halten – unmöglich !!Der Kurzstreckler war sichtlich genervt über die Ablausstürme für mich im Festzelt.Das sollte sich in der Zukunft aber räche.Wer spielt schon gerne nur zweite Geige?

SONY DSCDas unschlagbare Team: Ich mein Werksrad dem Cannondale Skalpel mit optimaler Unterstützung von meinem Vertragshändler Bike Center Dressel Kronach!

Das war noch nicht alles denn in diesem Jahr sollte noch ein 12h Einsatz in Griffen/Kärnten und ein erster Ultraeinsatz in Norwegen auf mich warten.Das werde ich euch aber im zweiten TEIL meiner History des Jahres 2005 in ca. 14 Tagen erläutern.                                                                                                                                                                  Um den 13.7.2020 ist das hier wieder soweit bevor ich eventuell auf einen etwas verlängerten Biketour Ausflug ins Karwendelgebirge aufbrechen werde. Davon gibt es dann auf meinem sehr beliebten Blog aktuelle Fotos und Touren falls mir die Corona Situation keine Knüppel in die Speichen wirft.Bleibt bitte alle gesund und bis dahin euer ehemaliger Ultra-Radsportler aus Leidenschaft das Leiden schaffte.

Mit besten Grüßen vom ehemaligen Extremradsportler

Michael

 

Meine Rennsport-History: Das 7.Jahr Rad-Rennsport nach meinem Schlaganfall! Das Jahr 2004 – TEIL 2.

Nachdem im ersten Teil meines Jahresrückblicks von 2004 meine erfolgreiche DM im Behindertenradsport des DBS erzählt wurde möchte ich diesmal mein zweites Highlight dieses Jahres erzählen. Ja die deutsche Vizemeisterschaft war schon mal unter Dach und Fach! Auch wenn ich den Titel durch eine unerfahrene Renneinteilung von mir auf den letzten 250m verschenkt habe war ich doch erfolgreicher als ich selbst erwartet hätte.Ich war ja ein absoluter Newcomer und Frischling in diesem deutschen Verband.

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Meine erste deutsche Medaillie in Silber bei der DM des DBS!!

Jetzt hatte ich Blut gelegt und wollte beim zweiten deutschen Verband und diesmal bei den Special-Olympics ein Kräftmessen einfädeln. Ich setzte mich mit dem damaligen Bundestrainer dieses Verbandes in Verbindung und fragte nach ob Interesse, oder die Möglichkeit  bestünde bei einem Race außerhalb einer Meisterschaft oder eines offiziellen Rennens als Promotionracer starten zu dürften.Nur eben mal zu sehen wie die Leistungsverhältnisse aussehen.Es war möglich da die Special Olympics ein Vorrennen vor den HEW Cyclassics in Hamburg um die Binnenelster abhielten.Wohl wurden sie hier vom HEW Veranstalter eingeladen einen Tag vorher dieses Cyclassic Races eine kleine Showeinlage zu starten um den Zuschauern zu zeigen was man in diesem Verband an Super-Radsportlern zu bieten hat, und was Radsportler mit Behinderung zu leisten im Stande sind. Es waren viele hochrangige Radsportler gekommen.Darunter auch der frischgebackene Olympiasieger diesen Jahres.Das spornte mich sehr an mit dem Gedanken im Hinterkopf diesmal in diesem Verbandsrace keinen taktischen Fehler zu begehen.                                                                                                                                            Ca. 30 Teilnehmer der Special Olympics gegen mich am Start und diesmal war ich so selbstbewußt und nahm mir die Freiheit ganz vorne in der ersten Reihe an der Startlinie zu stehen. Neben mir unterhielt sich der Bundestrainer mit einem seiner Schützlinge so leise das ich das nicht verstand. Auf einmal kam eine Reporterin des Hamburger Lokalsenders und machte mit meinem Nachbarn ein Interview. Wie sich heraus stellte war es der amtierende Olympiasieger von 2004 also ganz frisch und heiß wurde er neben mich platziert. Was er sich denn hier bei diesem Einsatz ausrechnen würde gegen alle anderen fragte die Reporterin? Na ich werde gewinnen, sagte er ihr ganz selbstbewußt und ich sah ihn dabei an. Er wußte zwar wer ich war aber er wußte nicht was ich war. Denn mit einem WM-Titel konnte ich auch schon aufwarten u.a.! Das Petrolcar das vor dem Feld platziert war und nicht überholt werden durfte stand bereit und schon knallte die Startpistole zum Kampf der Gladiatoren zu HH. Ich habe gelernt, und machte sofort hinter dem Top Favoriten meine Position klar. Eine Runde um die Binnenelster reichte mir um zu wissen was hier heute passieren würde. Ich hatte ihn nach einer Runde schon ausgespät obwohl er sofort die Führung übernahm.Er würde dieses Kräftemessen nicht gewinnen. In der folgenden Runde scherte ich sofort nach der ersten Zieldurchfahrt aus und übernahm die Spitze. Ich sah mich wärend der ganzen 40min bzw. den angepeilten 20km kein einziges mal um und schoß aus allen Muskeln die in meinen Beinen geladen waren. Eigentlich sollte diese Einlage ca. 1h dauern, aber die geforderten Runden waren von mir schon in 40min, abgerissen worden.Es dauerte ganze 3 Runden oder ca. 6km und ich hatte ihn schon das erste Mal überrundet. Ich hatte ihm den Zahn gezogen und wollte aber trotzdem zeigen was geht und mich nicht zurück halten nachdem ich wußte ich habe dieses Race im Sack.Dem Petrolcar das vor mir herum bummelte und mich nicht zum vollen Speed kommen ließ signalisierte ich das es doch schneller fahren sollte denn ich war ganz dicht an der Stoßstange des VW Beetle Cabrios. Ich überrundet manche mehrmals und sogar den Olympiasieger ein zweites mal in Runde 7 von 10.Ich hatte meine schärfste Übersetzung von meinem Team dem Bike Center Dressel aus Kronach auflegen lassen. Vorne 54 hinten 11 was einen Topspeed auf der flachen Piste um die 50-55km/h erlaubte.Eine Übersetzung die u.a. beim Einzelzeitfahren gewählt wird wenn man diese schweren Gänge denn treten konnte.Ich konnte das, denn nur ein kleiner Hügel über die Elsterbrücke war kein Problem für mich gewesen.Welche Wattleistung ich hier abrief möchte ich so schon mal verheimlichen      :- )! Da konnte mir keiner folgen. Meine Frau war nicht gerade erfreut nach dem Sieg von mir hier in HH da ich doch nicht so sehr hätte zeigen müßen was ich auf dem Kasten hatte. Aber ich bin kein Freund in einem Rennen und will mir auch hier keine machen.Ich will immer zeigen was alles in mir steckt wo es nur möglich war, und hier war es sehr möglich. Danach ist das sicher anders, und Freundschaften schließe ich danach gerne wenn es sich ergibt!SONY DSCDas war die Belohnung meiner Highspeed Power Fahrt in Hamburg – 1x Gold zum zweiten Mal in meiner noch sehr jungen Laufbahn als Handicap – Radsportler!           

Ich war einfach hight als man mir diese Medaille umhängte und es war auch das einzige Mal das ich in diesem Verband starten konnte obwohl man von den Ländertrainern gerne auf ein Wiedersehen bei den nationalen Spielen in diesem Jahr in Thüringen gesehen worden wäre. Aber der Nationaltrainer wollte wohl keine zweite solche Niederlage gegen seine Schützling miterleben.Außerdem wollte ich eigentlich auch keine 2.Klassifizierung ins Auge fassen da das einfach nicht das war auf welche Ziele ich jetzt schon im Kopf schon hinarbeitete – DIE ABSOLUTE LANGSSTRECKE!!

Es sollte in diesem Jahr auch eine Marathonserie geben zu denen ich mich bei den Läufe in Garmisch- 3.Platz, in Willingen (Sauerland) 2.Platz und am Gardasee 1.Platz plazierte.Ich hatte also alle Läufe auf dem Potest beendet.Auf der Langstrecke zwischen 80km und 120km und bis zu 3000Hm je Race. Hauptsponsor war hier die Sportfood Hersteller Xenofit zu dieser Zeit. Ganz kurz und bündig:                                                        Ich schloß diese Serie als Nr. 1 mit großem Punkteversprung ab. 591 Punkte mehr waren von mir vor dem Zweiplazierten eingefahren worden, und ich hätte wohl den Endlauf in Garda gar nicht mehr fahren müßen und wäre trotzdem erster geblieben.

Nach Punkten holte ich mir hier den Haus hohen Sieg:                                                                 1. Platz belegte ich mit 1591 Pkt. – 2. Pl. 1000Pkt – und der 3.platzierte erreichte mal eben 971 Pkt. und der neunte hatte gerade mal 395 Pkt auf der Habenseite verbucht.SONY DSCWie schwer für mich diese Marathonserie war zeigt dieses Foto aus dem Willingen Event! Brutales Wetter das mich fast zum aufgeben brachte, aber das ich dann doch noch als zweiter beenden konnte.                                                                                                                                                        SONY DSCUnd in diesem Jahr stieg ich auf und wurde für das damalige Radsport-Dressel – Cannondale Team Germany aus Kronach als Werksfahrer mit Top Material vom Bikehersteller Cannondale aus den USA ausgestattet. Ein erster und zweiter Traum wurde in diesem Jahr wahr für mich. 2 Top Bikes der obersten Premiumklasse.Eine damalige Cippolini-Replika mit CAAD 5 Spezialrahmen und ein Werks-Skalpel das auch die Profis in dieser Zeit bewegten wurden mir z.V. gestellt. Von diesem Skalpel wurden insgesamt nur 5 Exemplare gefertigt, und mein Bike war die Nr.4!!Ich bin heute noch gerne damit unterwegs uns auch richtig schnell trotz 26″ LRS!! Das beste Material aus einer Mischung von: CARBON – TITAN – MAGNESIUM – KUNSTSTOFF – KERAMIK  UND ALUMINIUM wurden für die Waffengattung verwendet und das Ding war und ist heute noch eine absolute Rakete aber ohne besondern Komfort.Es sollte eben nur schnell sein was es auch war! Die Optik wurde in einer Art Perlmutt weiß metallic gehalten. Die Cippolini Replika wurde etwas mehr gefertigt hatte aber eine Saeco Optik bekommen was sie so einzigartig machte.                                                                                                                                              Das ich im Jahr 2005 noch andere Sponsoren auf materieller Basis für mich gewinnen sollte erfahrt ihr in meinem nächsten Beitrag am 22.5.2020. Dieses Jahr 2005 wurde das Jahr aus dem ich materiell aus dem vollen schöpfen sollte und konnte wie ich das eigentlich nie erwartet hätte. Keine Gedanken um Materialschäden – Kleidung – Wartung u.u.u.! Ich konnte ab jetzt voll angreifen und war trotz allem kein Materialkiller.Meine Bikes sind auch heute noch meine Prinzessinen die ich hege und pflege und nie aus den Augen laße. Ich wurde auf Cannondale zum absoluten Senkrechtstarter da die Handicapklasse endlich die war in der ich mich mit meinesgleichen messen konnte. Endlich konnte ich zeigen was Handicapper drauf haben und nicht in einem 2000 – 3000 Starterfeld verschluckt werden in dem wir gehandicapten Radsportler nie eine Chance hätten wirklich zeigen zu können was sie können.

Bis in 14 Tagen und dem Rennsportjahr 2005.                                                                         Euer ehemaliger Ultra.-u. Extremradsportler mit Handicap

Michael

Bitte bliebt alle gesund!!

 

Meine Rennsport-History: Das 7.Jahr Rad-Rennsport nach meinem Schlaganfall! Das Jahr 2004 in mehreren Teilen-TEIL 1!

Nach dem ich meinen ersten WM-Titel 2003 in der Kategorie Handicap in Saalbach/Hinterglemm bei den Wordgames im MTB -Radsport eingefahren hatte machte ich mir so meine Gedanken. Gedanken über den Radsport als Handicapper da ich in den Altersklassen, oder der Gesamtwertung nie einen Potestplatz würde erreichen können.Aufgrund meines Handicaps war das unmöglich. Wieso sollte ich nicht versuchen bei befreundeten Veranstaltern bei denen ich schon mehrfach gestartet war einfach mal anzufragen ob sie Interesse daran hätten Menschen mit Behinderung,egal aus welchem Grund in einer speziellen Klasse auch die Möglichkeit zu geben sich untereinander zu messen-Die Handicapklasse!!Ein Problem sollte sich jedoch dabei auftun.Es gibt Gott sei Dank nicht so viele Handicapper wie gesunde Radsportler.Das wäre auch sehr schlimm.Dem zufolge würden natürlich die Teilnehmerzahlen ausfallen.

Da ich einen Schwerbehindertenausweis besitze könnte man eine ganz einfach Klassifizierung bereit stellen. Keine Altersbeschränkung – nur eine Art des Handicaps und zwar ein Ausweis der den Grad der Behinderung ab 50% für diese Klasse ermöglicht. Das wars – ganz einfach und kurz und schmerzlos.Beim DBS z.B. gibt es hier einfach meiner Meinung nach zu viele verschiedene Klassen bei denen teilweise dann nochmal eine Zeitgutschrift gewährt wird. Bei bestimmten Kriterien.Was für ein wahnsinniges Wirr Warr.

Einfacher gehts bei mir,und dabei auch sehr gerecht denn jede Behinderung ist anders und alle Handicapper haben mit eigenen Problem zurecht zu kommen.Der DBS Modus ist OUT !! Auch würde die Veranstalter eine solcher Klasseneinteilung abschrecken, und ein derartiger wirr warr kann man ihnen einfach nicht zu muten.

Das Jahr 2004 sollte meine Initiative belohnen denn es machten einige Veranstalter mit und sie fanden es auch sehr gut das ich mich für Radsportler mit Handicap stark machte.Bis heute bin ich der Inidiator dieser Klasse-Handicap wie ich sie einfach nannte. Das immer außerhalb von Verbänden. So ist man ungezwungen unter sich und es gibt keine besonderen Unterlagen zu erfüllen bis auf die genannte oben.Ich erkundigte mich zunächst kurz nach Silvester 2003/04 beim Deutschen Behinderten Sportverband  was man tun muß um eine Berechtigung zu haben dort starten zu können.Ich wollte einfach mal sehen wie das da so läuft.Es mußte eine Klassifizierung über meine Einschränkungen, die ich durch meinen Schlaganfall 1997 erlitten hatte durch einen Befund erstellt lassen.Das heißt: Sind meine Behinderungen so stark das ich in diesem oder einem Verband in einer speziellen Klasse starten könnte. Diese Klassifizierung dauerte eine gute halbe Stunde.Meine weite, über 600km lange Fahrt nach Hamburg zum deutschen Klassifizierer Jochen Schmid hatte sich zunächst gelohnt denn hier wurde eine positive Begutachtung für mich erstellt. Dies war im Feb diesen Jahres 2004. Ich sollte jetzt bei der folgenden DM im Behinderten-Radsport in Elzach/Schwarzwald starten wo man über mich während des Wettkampfes ein Video drehen wollte, bzw. augenscheinliche Fakten selbst sehen wollte wie sich meine Behinderungen durch den Schlaganfall, während ich ein Radrennen absolviere darstellen würden.

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Die Startaufstellung kurz vor dem Start der DM im Behindertenradsport in Elzach!!Ich war in der zweiten Reihe im weißen Cannondale Werkstrikot gestanden, und wollte aus Respekt nicht gleich die erste Startreihe aufsuchen.Ich hatte da aber schon von Cannondale Werksunterstützung in Sachen Material nachdem ich ja 2003 eine Marathon WM auf der Langstrecke auf der US-Marke Cannondale in Saalbach/Hinterglemm eingefahren hatte!

Es war glaube ich im Juli 2004 als ich im Schwarzwaldstädtchen Elzach das erste Mal bei einem DBS Race teilnehmen sollte. Ich entscheid mich nur für das Straßenrennen, denn für die Disziplin Einzelzeitfahren war ich noch nicht so recht bereit dachte ich. Ich wollte hier erst mal schnuppern was die Radsportler des DBS so drauf haben.Die besten davon hatten schon bei Paralympics mit Welt.-u.Olympiasiegen abgeräumt.Das Starterfeld war richtig verziert mit Titelträgern.Also ich hatte es da wirklich mit den besten der Welt zu tun denn zu der Zeit war der DBS eine der besten und erfolgreichsten Nationalteams bei Welt/Europa/ParalympicsOlympiaden! Null Nervosität, cool wie wenn das schon von mir des öfteren gemacht wurde stand ich umringt von Jungs von denen ich nichts genaues wußte.Nur halt das sie die Besten der Besten sein sollten in ihren Klassen. Ich startet in der Klasse CP 8. Diese meine Klasse zu erklären möchte ich hier nicht expizit erläutern um diesen Beitrag nicht ins unermäßliche wachsen zu lassen, aber vielleicht komme ich in einem der nächsten Beiträge spezielle darauf nochmal zurück. Mein Klassifizierer Jochen Schmid aus Hamburg war auch da und erklärte mir vor dem Start das er an der Strecke Aufnahmen machen würde und mir nach dem Race sagen wollte ob ich einen richtigen Startpass des DBS erhalten würde.Momentan für dieses Race hatte ich eine einmalige Startfreigabe erhalten.                                                                                              Diese Sache Straßenrennen dauerte ca. eine Stunde und alles war vorbei.Die Strecke führte um eine Siedlung im Ort und hatte die Form eines Rechtecks. Steigung war nur eine im Zielbereich wo auch der finale Zielsprint ablaufen würde. Tja ich war ein Frischling und schon viel der Startschuß. Ich dachte noch mit Sportlern mit einem Bein, oder einem Arm mithalten zu können dürfte wohl kein großes Problem für mich werden, aber da hatte ich gleich mal die erste Lektion erhalten.Ehe ich mich versaß waren die Besten schon um die erste Ecke abgebogen und ich war erst mal weg vom Fenster. Wer waren meine Gegner dachte ich ständig und wußte nicht recht an wenn ich mich halten sollte.Ich arbeitete mich Position um Position immer weiter durch das Feld.Ich gab einfach Gas und fuhr Runde um Runde an die 40 Runden um diesen Block was mir gar nicht gefiel, und schon an Langeweile grenzte. Ich wußte nie wo ich mich im Feld positionell befunden hatte, und in meinem Kopf  spielten sich Kinofilme ab was am Ende von mir geleistet worden wäre. Auf einmal sah ich Jochen Schmid der mir den Daumen nach oben zeigte und hinter mir etwas sein mußte das ich im Blick haben sollte.Also war ich sehr gut unterwegs und momentan der Erste in meiner Klasse, und hinter mir war wohl der Zweitplazierte in meiner Klasse.Ich drehte mich kurz um und mir gab es einen mächtigen Schlenker nach links, eine meiner Probleme die Jochen Schmid sofort im Video dokumentierte.Ich sah Claus Lungershausen den amtierenden Welt-Europa und Olympiasieger, der in meiner Klasse fuhr. Er hatte sich also an mein Hinterrad geheftet und späte mich aus. Runde um Runde ging das so und ich wußte nicht was ich in dieser Situation machen sollte.Heute wüßte ich das – nähmlich einfach etwas langsamer machen, nur unwesentlich langsamer so das ein Gegner dachte ich würde schwächeln um mich nach seinem Überholen an sein Hinterrad zu klemmen.Aber ich versuchte mein Heil im Voraus fahren bis in die letzte Runde.Ich wußte er war direkt hinter mir und ich hatte nur noch eine Ecke scharf link vor mir ehe die Zielgerade vor mir lag. Ca 250m soviel ich noch weiß. Ich holte etwas nach rechte aus um genug Kurvenspeed für die Gerade zu kommen, und das war ein Fehler auf den Lungershausen nur wartete. Er quetschte sich innen in der Kurve an mir vorbei und ich mußte meine enge Kurve verlassen um nicht zu stürzen. Es half nichts mehr denn diese wenigen Meter nutzte mein Gegner bis ins Ziel.Auch ein brutaler Entsprint wie man das immer im Fernsehen sieht war zwecklos. ICH WAR BEI DER ERSTEN DM NUR DEUTSCHER VIZEMEISTER  GEWORDEN.                                                                                                                                      Ich ärgerte mich so sehr, und bei der Siegerehrung war ich sehr angefressen über meinen großen Fehler den ich begangen hatte.Ich hätte beinahe den Besten der Welt hier geschlagen, und das bei meinem ersten Auftritt in diesen nationalen Verbandsmeisterschaften.SONY DSCSiegerehrung zum deutschen Vizemeister im Straßenrennen im Werkstrikot von Cannondale und mit der Silbermedaille um dem Hals ( 2.Reihe mitte)!SONY DSC                          Die Silbermedaille bei meiner 1.DM im Behindertenradsport 2004 !!

Ich wollte noch einmal in diesem Jahr versuchen mich einem 2.Verband in dem auch behinderte Radsportler ihre Kräfte messen antreten, und habe mich mit Special-Olympics und desen Nationaltrainer in Verbindung gesetzt da ich erfahren hatte das sie ein s.g. Promotion Race am Tag vor den damaligen HEW-Cyclassics in Hamburg als Auftakt Rennen durchführten um ihre Sportler zu zeigen.Special Olympics sind Sportler die keine körperlichen Handicaps haben sondern geistige Behinderungen haben. Bei einigen war das jedoch überhaupt nicht zu sehen und sie waren wie jeder andere auch. Was sich aber bei ihnen geistig abspielte war ein anderes Thema. Ich durfte starten und ich denke man wollte selbst mal sehen wie hier die Kräfte zu vergleichen wären. Es war ein Top Wochenende für mich und meine Frau, und wir bekamen sogar ein Hotelzimmer über den Verband spendiert.

Da mein Beitrag über das Jahr 2004 sehr viel Informationen und Erfolge beinhaltet werde ich dieses Jahr etwas teilen da es sonst einfach zu lange werden würde. Das eben angeschriebene Race werde ich euch im nächsten Beitrag näher bringen.Aber es wird sich sehr für euch lohnen – bestimmt und ab dem 8.6.2020 könnt ihr euch sehr freuen denn es wird ein Raketenjahr für mich werden.

Schaut wieder vorbei bei mir und ich werde mich wie immer riesig darüber freuen.         Es grüßt euch herzlichst und bitte bleibt gesund bis dahin.

Mit schönen Grüßen euer Michael!

Der ehemalige Extremradsportler aus Leidenschaft das Leiden schaffte!

 

Meine Rennsport-History: Das 6.Jahr Rad-Rennsport nach meinem Schlaganfall! Das Jahr 2003!! Mein erster WM-Titel !!

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Nachdem ich mir 2002 durch meinen Sturz beim 24h Race in Eschlikon (CH) zwei Rippen gebrochen hatte konnte ich das in Ruhe auskurieren und im normalen Zeitfenster Anfang November wieder mit der langen 6 monatigen Vorbereitung für das Jahr 2003 beginnen.Das heißt erst mal 5 Monate auf meinem Heimtrainer TRS 8008 aus dem Hause Daum-Electronics Mukis anzaubern. logo      Dann ging es, sobald in Nordbayern, dem Gefrierschrank Bayerns das Wetter wieder so war das es Outdoor möglich sein sollte mein Pensum um die 25000km zu erledigen weiter.Meistens ging das erst so Anfang/ Ende März richtig los. Ich nenne auch heute noch meine Trainingseinheiten ABE´s ((Alltagsbewältigungseinheiten) nach meinem Schlaganfall.Denn auf dem Rad ist heute noch alles was mich bedrückte wie weggeflogen.

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Eine innige EHE: Mein damaliges Cannondale Raven 1 und ich mit dem ich soviel erlebt habe – jetzt hängt es seit Jahren im Keller und fristet sein Leben ohne von mir bewegt zu werden!!

2003 standen u.a. folgende Races auf meinem Plan:                                                                       1.Kellerwald Bike MarathonMarathon Gilsterberg                                                                         2. Black Forest Bike Marathon in Bad Wildbad                                                                               3. Hobby WM Marathon Langstrecke in Saalbach Hinterglemm (A)                                         4. Ahlheimer Marathon in Rothenburg a.d.F. SONY DSCUnd wieder war Gisterberg eines meiner Vorbereitungsrennen – diesmal in 2003 mit dem 17.Rang auf der Langstrecke!Alles nur zu einem Zweck in diesem Jahr – die WM sollte geholt werden, und vorher sollten dazu meine Beine richtig in Gang kommen.Das Bike war mein erstes Cannondale überhaupt.Ein V600 Fully für die Verhältnisse war es bald nicht mehr zu nutzen!Dann kam das Raven 2000 V, mein Carbonbomber.Hier bei der Einfahrt in die 3.Runde mit dem 600 V um die 120km zu meistern.                                                                                                                                                               Das waren zwar nur 4 Races in diesem Jahr, aber ich wollte bewußt einmal ein Jahr als aktive Erholung bestreiten um mich auf das wichtigste vorzubereiten was ich seit meiner aktiven Laufbahn machen wollte.Eine WM zu fahren und das ohne Kompromisse für mich oder mein Material einzugehen. Ich hatte bis jetzt schon 100 000 km im Wettkampf und Training zurück gelegt und dieses Jahr wollte ich bei dieser WM alles – einen Weltmeistertitel holen!SONY DSCNachdem ich vor weniger als 3 Jahren schon die 100 000km Marke durchbrochen hatte konnte mich nichts mehr erschrecken.Leider hatte die lokale Presse einen kleinen Fehler in ihre Story gezaubert.Ich heiße halt nicht Christian 🙂 !!SONY DSCSeit meinen 24h Einsätzen bei denen es in Deutschland „noch“ keine Titelkämpfe gab war ich in der Presse schon die unangefochtene Nr.1 in unserer Republik geworden!Lest den Pressebericht im Rahmen meiner 24h Races bei denen ich immer wieder die beste deutsche Platzierung erkämpfen konnte.SONY DSCNach meinem Start beim Schwarzwald Bike Marathon bei dem ich mir die Schulter das erste Mal verletzt ( geprellt ) hatte wollte ich meinen Start bei der Marathon Hobby WM in Saalbach-Hinterglemm (A) keinesfalls durch eine verschleppte Verletzung gefährten.Ich wollte hier unbedingt meinen 1. WM-Titel einfahren!

 

 

 

Hier mein Bericht über meinen ersten WM Titel nach nur 5 Jahren in diesem mörderischen Langstrecken-Radsport mit dem MTB:                                                                    Heute sollte mein Tag der TAGE werden in dem ich das erste Mal seit meinem Schlaganfall 1997 unbedingt zu Weltmeister ehren kommen wollte – ja unbedingt und das ohne Rücksicht auf Verlußte!

Schon beim Frühstück wollten die Speisen einfach nicht so schmecken wie üblich.Ich war sichtlich sehr nervös und in mich gekehrt. Um 9 Uhr wurde in Saalbach Ortsmitte gestartet nachdem alle Länder-Teilnehmer im Zielebereich eingefahren waren.Sehr unruhig geschlafen hatte ich ebenfalls.Ist dass das Los wenn man so ein Event bestreitet fragte ich mich damals? Es war meine erste WM von insgesamt 5. die siegreich bestreiten und beenden sollte.Das wußte ich aber in der aktuellen Situation selbst noch nicht. Es sollte hier sehr heiß werden im August , und mehr als 30° waren vorher schon gesagt worden.Aus der offiziellen Homepage von Saalbach-Hinterglemm                                                   ( https://www.saalbach.com/de/events/worldgames ) das entnomme Streckenprofil. 2003 waren es genau 88km und 3800hm, also noch schwerer war hier der Streckenverlauf gewesen.                                                                                                                5 harte Anstiege von insgesamt rund 38km lagen vor mir und einer war schlimmer als der nächste.WARUM? Weil die Beine noch Mühe hatten den letzten zu verdauen und ich schon wieder in den vor mir liegenden Ansieg einfuhr.Aber bei dieser WM war man auch gewillt gehandicapte Radsportler in einer eigenen Klasse zu werten da sie ja in der großen Startermeute keine Chance haben würden. Wärend alle in der kleinen Runde von 31km starteten, wollte ich natürlich wieder mal die lange Distanz fahren.Ich wollte ja nicht die mehr als 600km Anreise machen um mal eben fast 2h eine kleine 31km Runde abzuzappeln, oder eine Warmfahrrunde zu drehen.Schon zur Panorama Alm war ich gut dabei gab aber nicht Vollgas da ich ja nicht wie die anderen Handicapper dann nur noch ins Tal, und eben ins Ziel rollen mußte.Ich hatte noch fast 70km vor mir.Vor allem jedoch noch 4 brutale Anstiege zu bewältigen.Der Schattberg und Westgipfel über 12km bergan hatten es in sich, da ich zum Schattberg eine lange Schiebpassage über loses Geröll zu bewältigen hatte bei der ich schiebend schneller war als fahrend.Zum Zwölferkogel in der Mittagshitze war ich schon schwer angeschossen und freute mich förmich auf den Downhill nach Hinterglemm zurück, um etwas Pause zu haben.Ich wollte hier einfach versuchen etwas Erholung zu bekommen. Was mir auch gut gelang. Zeitlimits waren für mich kein Thema da ich trotz allem gut im Rennen lag.Die Ossmann Alm und Rosswaldhütte hatten noch mal zwei lange Anstieg parat für mich.Jedoch mußte ich wie alle anderen Langsteckler zunächst einen Teil der CC – Strecke befahren die mit Wurzelpassagen ein gutes Vorankommen nicht gerade leicht machten und mich etwas aus meinem Konzept brachten. Nach der Rosswaldhütte wußte ich ich hab es geschafft denn im letzten Downhill nach Saalbach wollte ich mir den ersten WM-Titel in der Disziplin Marathon nicht mehr durch einen Sturz aus der Hand nehmen lassen. Die Siegerehrung war genial denn von den anderen Handicappern wurde nur ich im übervoll gefüllten Festzelt gefeiert wie ein richtiger Champion, denn die Langstrecke war das wirkliche Maß der Dinge bei diesen Titelkämpfen.Sei es wie es wollte!! Obwohl ein mehrfacher vermeintlicher Paralympics Olympiasieger auf der Kurzstrecke am Start war. Das war das erste mal wo ich mir keine Freunde unter dieser Gesellschaft machen sollte.Warum? Es schien so als wäre es erstmals so, als würde sich das ganze Festzelt nicht um ihn drehen, und nur mir Standing Oventions geben.Paralympics hin oder her hier war er nur die zweite Geige wert.Welch ein stolzer Moment für mich den ich so genoß.War ich doch der erste Handicapper der diese lange Strecke und diese Wordgames of Mountianbike gemeistert und gewonnen hatte.Das war nicht besonders nach seinem Geschmack. Dazu allerdings 2004 mehr bei meinem nächsten spektakulären Auftritt als Titelverteidiger hier in Saalbach. Der erste WM-Titel nach meinem Schlaganfall und ab heute sollte es in meiner Radsport Karriere steil bergauf gehen – richtig steil !!!Nur 5 Jahre benötigte ich als Einsteiger etwas ganz großes zu erreichen. Nach meinem Stoke 1997 und dem Einsteig 1998 in den Rad-Rennsport.Ich war jetzt schon 44 Jahre alt, und andere denken da schon ans Karriereende.SONY DSCBeim Einlauf der Nationen am Vortag des Startes bei dieser WM war ich richtig entspannt und überhaupt nicht aufgeregt – richtig cool 🙂 !! ICH mittig mit der bl.weißen RIFF RAFF Jacke!

SONY DSCWas ist eine Goldmedaille und ein WM-Titel für ein Gefühl? Es ist bis heute eines meiner größten gewesen!

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Die Tränen die man hier sehen konnte waren einige meiner wertvollsten die ich vergossen hatte – bis heute ! Aber es sollten noch jede Menge solcher Tränen über meine Wangen rollen!  Zu diesem Zeitpunkt wußte ich das aber selbst noch nicht.                                                                                                              SONY DSC2004 werde ich mich u.a. einer Klassifizierung des DBS ( Deutscher Behinderten Sportverband ) in Hamburg unterziehen die mich offiziell im Behinderten-Radsport berechtigen sollte starten zu dürfen.Was ich daraus machen würde könnt ihr in meinen folgenden Beiträgen erfahren.

Mein nächster Beitrag erscheint wie üblich in ca. 14 Tagen um den 25.5.2020. bis dahin bleibt gesund und haltet Abstand. Auch freue ich mich riesig wenn ihr mir weiter die Treue auf meiner Seite halten würdet.

Euer Michael Büttner der Radsportler aus Leidenschaft das Leiden schafft.

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Meine Rennsport-History: Das 5.Jahr Rad-Rennsport nach meinem Schlaganfall! Das Jahr 2002!!

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Wir schreiben das Rennsport Jahr 2002, und es war das 5.aktive Jahr für mich als Radsportler.Bevor ich in diesem Jahr wieder richtig harte Marathons anfisierte macht ich all das bewährte aus den vergangenen Jahren als Vorbereitungsläufe um wieder zu sehen wie, und ob  ich mich richtig fit gemacht hatte.Ich muß gestehen das ich mein Trainingspensum immer noch so gestaltete wie ich es im Gefühl hatte. Was bedeutete: Keine Lust kein Training. Fast so war das! Aber nur etwas sei gesagt – ich hatte eben immer zu viel Lust meine Kurbeln gegen unseren Planeten zu pressen.Ich hatte aber dieses Jahr 2002 erstmals in RIFF RAFF einen ersten Sponsor der mich bekleidungstechnisch und materiell sehr unterstützte und ich nach meinen Wünschen ordern durfte was ich in dieser Saison benötigte.

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               Der erste Ritt war wieder in Hessen beim Kellerwald-Bikemarathon!!

Diesmal wählte ich wieder die Langdistanz über 120km und 3300hm nachdem ich 2001 den 6.Platz belegt hatte wollte ich zumindest nicht schlechter anschneiden.Tat ich auch nicht und erkämpfte mir erneut diesen Rang 6 aber mit einer Zeit die 15min.schneller war.Andere waren aber auch schneller und somit war wieder nicht mehr drin.Und es war diesmal richtig heiß schon Ende April mit 27°!

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Der Ahlheimer – Marathon in Rotenburg an der Fulda war auch die zweite Wahl wie letztes Jahr. Erneute Standortbestimmung meiner Leistung. Foto aus 2001 mit dem dritten Rang.

Dieses Jahr 2002 war ganz zufrieden stellend, denn in der Gesamtwertung landete ich unter die TOP 20 auf Rang 14. was die Platzierung anging.Eigentlich wollte ich unter die TOP 10 einfahren aber leider hatte meine Schaltung nach einem kleinen  unbedeutetenden Sturz dafür gesorgt das ich mir das Schaltwerk an meinem Cannondale etwas verbog. Fazit schlechte Schaltpräzision bedeutet auch schlechtere Platzierung.Es folgten jetzt noch zwei richtige Monster.Einmal der Swiss Bike Masters Marathon in Prättigau über die schweizer Berge welcher mir 120km und 5000hm servierte.SONY DSC

Hier hatte ich ein Gewicht unter 80kg, aber diese Strecke war nicht für Cantilever Bremsen ausgelegt. In dieser Zeit was es weiß Gott nicht so das man eine Disc schon an jedem Bike hatte.Nicht mal an meiner damaligen Waffe – dem Cannondale Raven I mit einer damaligen Vollcarbon-Rahmen Veredlung und das bei einem Fully. Die Headshox Gabel war auch hier im Hightech Bereich.Dieses Ding aus einer anderen Welt war zu dieser Zeit ein Leckerbissen für jeden der Marathons fuhr.Aber auf dieser Strecke im Regen waren diese Bremsen für nichts zu gebrauchen und ich hatte schon nach dem ersten 20km Downhill alles an Bremsbelägen verbraucht – vorne jedenfalls. Es war feucht und naß, und da sind diese Bremsen maßlos überfordert.Über die gesamte restliche Strecke von 80km mußte ich immer wieder gerade bergab langsam machen um nicht irgendwo in einer Böschung – Steinwand oder einem Abgrund zu landen. Das war fürchterlich und depremierend zugleich, gerade für mich. Wie ich alles an mir vorbei lassen mußte ohne mich erfolgreich hätte wehren zu können. Natürlich war ich mit meiner Platzierung letztlich überhaupt nicht zufrieden, und was eine normale Leistung bei einem solchen Race nicht im geringsten wieder gab!Normalerweise hätte ich da mehr erreichen müssen.

SONY DSC120km-5000hm in einer Zeit von 11:32.31.1h und Rang 117 in meiner AK – bzw 610 in der Gesamtwertung bei einer so langen Anreise ärgerte mich sehr!

Vor allem der lange Anstieg von Küblis zur Carschinahütte mit seinem langen Singletrail in dem ich mit ganz vorne einfuhr.Dies war eine Schlüsselstelle auf dieser Strecke.Denn an die 2000 Starter mußte hier auf diese schmale Passage einfädeln, und ich hatte hier sehr weit vorne viel Zeit gut gemacht. Das war eine sehr schmerzhafte Erfahrung füt mich, mich einfach gegen eine solche Situation nicht wehren zu können. 3 Wochen später war ich in (A) beim Kitzalp Bike in Kirchberg am Start. 88km – 3600hm und ich durfte dort das erste Mal auf einem Werksbike von Cannondale an den Start gehen. Eine totale Racemaschine die Profis bewegen. Die nächsten Fotos zeigen wie ich mich freute.

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Drei freudige Gesichter: Re. Der Cannondale Teamchef – ICH und li. der Chefmechaniker des Werksteams Larry Westney.Mein englisch war zu dieser Zeit zwar nicht so berauschend was ich aber durch meine Taten kompensieren konnte 🙂 !!

Und so sieht man aus wenn man gerade mal 4h von 24h im strömenden Regen unterwegs in der CH ist.Es machte wirklich keine große Motivation alles zu geben.  In Eschlikon in der Schweiz war mein letztes Auftreten in diesem Jahr beim 24h Race 4 Wochen später.

 

Die Strecke hier hatte seine Eigenheiten denn am Start ging es eigentlich stetig bergan um dann über einen sehr schnellen Forstweganschnitt mit Vollgas und einem großen Sprung in eine steile Wiesenpassage die geradewegs ins Ziel führte.Startzeit 12Uhr Mittags, und es war nicht schön sondern es regnete aus Eimern.  Aber ich lag sehr gut im Rennen unter den Top 5 denn allen anderen schien es noch weniger Lust zu machen hier die 5-6km Runden zu drehen.Denn nach jeder Runde wurde die Strecke tiefer und schwerer zu fahren, und bei mir lief es gerade wegen dieses Wetters besser und besser. Es war gegen 1Uhr nachts als ich nach gut 13h erneut in die schnelle Forstwegpassage einbog.Da meine Cantilever Bremsen schon wieder fast total aufgebraucht waren nahm ich mir vor in der nächsten Runde neue Beläge einzubauen. Ich hatte so an die 70km/h Speed unter mir als es einen fürchterlichen Knall gab und ich kopfüber aus dem Sattel geschleudert wurde.Ich schug auf dem harten Boden der Tatsachen auf und sah das Bike knapp an mir vorbei fliegen.Meine Federgabel bohrte sich in den Forstweg und ich war von 70km/h auf 0 in 5m zum Stillstand gekommen. Quasi wie wenn man gegen eine Wand fährt.Das Resultat kann man auf den nächsten Fotos erkennen.

 

Kapitaler Totalschaden an meinem Cannondale Raven I  – 2 Rippen gebrochen und Ende der Veranstaltung hier in Eschlikon. Durch die ständigen Bremsmanöver und dem Schmutz auf den Felgen wurden diese so abgeschliffen das die vordere Felge einfach ihren Geist aufgab und förmlich zerbrach.SONY DSC

Den Rest der Nacht verbrachte ich im Sanitätszelt unter Beobachtung. Das Jahr 2002 war so schneller zu Ende als ich dachte.Aber zu Hause angekommen sah man sich beim ehem. Radsport-Dressel Kronach – jetzt Bike Center Dressel die ganze Sache näher an, und ich hatte Glück kein Rahmenschaden,kein Gabelschaden nur das kompl.Vorderrad mußte ersetzt werden..Wenn man schon dabei war wurden meinen RAVEN auch gleich neu auf den Markt gekommene Scheibenbremsen eingebaut. Magura Marta SL heißen die Zauberteile die mir ab 2003 sehr viel einbrachten.Nachdem mir mein Händler das Rad wie neu wieder übergeben konnte ging es für uns alle meine Planung für 2003 in die nun 6.Rennsaison zu checken.Das Jahr 2003 sollte für mich ein ganz besonderes Glückjahr werden in dem ich einen sensationellen Durchbruch schaffte. Ab da ging es nur noch steil bergauf in meiner Radsport-History!

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Wir waren waren nach nur 2 JAHREN ein unschlagbares Team geworden: Von li.nach re. Stefan Denewill – ICH und Martin Renz.Diese Zusammenarbeit im Rad Rennsport sollte über Jahre sehr lange und sehr erfolgreich weiter gehen!Aber dazu später mehr.

Mehr dazu in meinem nächsten BOG-Beitrag über mein 6.Jahr meiner Rennsport-History, das Jahr 2003!!Dieser Blog wird voraussichtlich um den 11.5.2020.

Bleibt gesund, und bleibt mir treu !

Michael euer ehemaliger Ultra-Radsportler aus Leidenschaft das Leiden schafft.

Meine Rennsport-History: Das 4.Jahr Rad-Rennsport nach meinem Schlaganfall! Das Jahr 2001!!

Das vierte Jahr Radsport nach meinem Schlaganfall 1997 steht vor mir und es sollte natürlich noch besser werden wie das Jahr zuvor!Aber 2001 wollte ich nur 5 Races absolvieren, also nicht 7 wie im Jahr 2000 zuvor.

Der erste Startschuß für mich in dieser Saison fiel mal wieder in Gilserberg in Nordhessen. Erneut war dieser Marathon zu einem festen Bestandteil meiner vor mir liegenden Saison wie schon in den letzten beiden Jahren zuvor.Meine beste Platzierung war hier Rang 41. im Jahr 1999 und Rang 45. ein Jahr später auf der 120km bzw. auf der 80km Langdistanz.Diesmal sollte es aber unbedingt besser werden und ich wollte wenn möglich in meiner AK unter die Top 20. Volle Belastung in der 1. Rd.,60% in der 2.Rd. und alles auf die letzen 40 km was ich noch hatte an restlichen Körnern in der letzten Rd. war meine taktische Vorgabe. Ich hatte richtig gespiel und flog nach 120km auf Rang 6 im Ziel ein.Die dortigen 3000hm waren Geschichte geworden.

Startgetümmmel nach wenigen hundert Metern beim Verlassen der Ortschaft Gilserberg!

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Jetzt folgte der Ahlheimer Marathon ebenfall in Hessen nahe Rotenburg a.d.Fulde,diesmal im südlichen Raum Hessens. Auch hier war ich nicht das erste mal und trotzte vor Energie und Selbstbewußtsein vom Erfolg in Gilserberg.In 2000 hatte ich hier knapp das Potest mit Rang 4 verpaßt, und das sollte jetzt gelingen.Die Strecke war mir bekannt und als Kenner dieser, wußte ich wo ich im vergangen Jahr Zeit verloren hatte. In der langen Steigung im Wald vor der s.g. Himmelsleiter (heavenly ladder)! Ich kam jetzt erstmals auf das ersehnte Potest in meiner noch jungen Radsportlaufbahn. Ich wurde hier 3. in meiner AK auf der Langdistanz von 120km-2800hm).

SONY DSC   Diesmal hatte ich das erste Mal mit dem 3.Platz einmal Potestluft geschnuppert!!Zweiter von rechts!!

SONY DSCUnd wieder ging es wie im Vorjahr in den steilen Anstieg (Alp d´Huez) von Frammersbach!Diesmal mußte ich hier zweimal Schwitzen wie ein TIER!

Und wieder war Frammersbach, diesmal 2001 Programm.Auch der steile Anstieg im Ort mußte wieder genommen werden.Für mich 2x da ich die 120km Strecke gewählt hatte.War ich 2000 noch auf dem 34 Rang in der AK gelandet, schaffte ich es diesmal unter die Top 20 auf den 18.Platz. Ziel für mich erreicht, und ich war bis jetzt mit diesem Jahr 2001 sehr zufrieden.Es standen für jetzt noch zwei Races in Österreich auf meiner Nehmerliste. zunächst sollte Serfaus mein Ziel sein wo ich letztes Jahr noch bei meinem Debüt im Bereich 24h Rennen mit dem MTB einen sensationellen 4 Rang heraus fuhr.Aber diesmal war Serfaus nicht gut auf mich zu sprechen denn 6h vor Schluß fing es auf der s.g. Sonnenterrasse Tirols an zu regnen.Es wurde immer schlimmer und als 2h vor dem Ende auch noch ein schweres Gewitter dazu kam brach der Veranstalter das Rennen ab. Natürlich vollkommen richtig, denn die Gesundheit der Rennsportler haben immer Vorrang.Für mich war der Abbruch jedoch wie ein Messerstich in den Rücken.Ich belegte zu dieser Zeit nicht nur den 4.Rang sondern hatte Blickkontakt zum 3. vor mir.Er schwächelte das merkte ich genau und sah auch das er nach jedem Anstieg einige 100m Verschnaufpause brauchte und das Tempo sehr heraus nahm.Hier wollte ich in der letzten Runde den finalen Angriff starten und dann die letzten 400m meine immer noch sensationelle körperliche Verfassung ausspielen.SONY DSC Nach dieser längeren steilen Passage in Serfaus sollte ein erster Potestplatz    gesichert werden!SONY DSCSONY DSCLeider mußte ich mich nach dem Rennabpruch wegen eines Unwetters mit Rang 4 begnügen!Wie nichts mit einem Potestplatz bei einem 24h Race. Aber das war ja erst mein 2.Start in einer solchen Disziplin.

Aber ich hatte noch eine Premiere in Ischgl vor mir.Im Winter Abrißski, im August die erste Probe dazu beim ISCHGL – IRON – BIKE über 45km und 2535 hm. Ja 45km waren für mich ehr eine kleine Trainingseinheit daheim.Aber die brutalen hm hier waren eine Macht. Um 8Uhr war Start, und es ging Vollgas durch den Ort in den furchtbaren Anstieg zum Idoch auf 2738m.Bei diesem Monster gab es nur 2 Varianten auf der Strecke. Flachpassagen keine einzige. Also nur stundenlang 2x steil bergauf und dann in 2 brutalen Downhills bergab das sich die Bemsbeläge auflösten wie Rauch.Zum Idjoch ging es 12km mit Steigung von bis zu 20% zur Sache.Auf der Gegenseite dann bergab das selbe Spiel.Dann ging es auf der anderen Seite des Sivretta von Samnaun zum Viderjoch auf 2760m.Also noch höher als das Idjoch.Der Anstieg hier war durch das teilweise sehr lockere Geröll unfahrbar und schieben, oder tragen waren Programm. 3.5h war ich hier am kämpfen und meine Beine, Rücken und Kopf wußte nicht mehr was los war.Die Hitze war dazu noch die Krönung aller meiner Qualen die ich dort durchleiden mußte.SONY DSCAber lest einfach meinen Pressebericht im ehemaligen Fachmagazin für MTB Rennsportler, der BIKE SPORT NEWS.

Dieses Magazin brachte meine Berichte nach meinem 4.Rang beim 24h Race in Serfaus regelmäßig. Meine emotionalen und authentischen Berichte waren da Programm geworden.Die Schreibweise war hier schon sehr beliebt.Man konnte schon beim lesen fühlen das auch dem Leser der ein oder andere Schmerzpunkt in die Glieder groch.Was ich noch nicht ahnte! Dieses Jahr sollte mir meine ersten Sponsorenkontakte einbringen. RIFF RAFF damals eigentlich nur für den Skisport auf dem Markt stieg in einer Serie von Radsportkleidung in den Markt ein. Man machte mir das Angebot mich für 2002 Kleidung zur freien Wahl auszustatten und ordern zu können. Auch der größte Cannondale Vertragshändler Oberfrankens wollte mich für das kommende Jahr auf jeden Fall unterstützen.Was hieß ich mußte keine negativen Gedanken im Kopf haben wegen irgendwelcher Kosten für Verschleißteile und Sturzschäden die für mich finanziell doch eine große Belastung gewesen wäre. Außerdem war schon damals der Händler in Kronach für mich Anlaufpunkt Nr.1 bei Bikes und Material da ich hier immer genau wußte das ich mich in sehr guten Händen befand.

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Radsport Dressel – jetzt BIKE CENTER DRESSEL KRONACH war meine zweite Heimat geworden und wir alle waren  über fast 20 Jahre zu einem unschlagbaren Team geworden sobald es richtig extrem wurde.  Dies ist ein aktuelles Foto aus 2019 mit Stefan Denewill, einem der Geschäftführer neben Martin Dressel dem Besitzer.

Das war das Jahr 2001 und für 2002 war das Jahr in dem ich endlich einen absoluten Sieg einfahren wollte.Ob ich das geschafft habe lest ihr in meinem nächsten Blog um den 27.3.2020, also wieder im 14 Tages Rhytmus. Bis dahin bleibt gesund und STAY AT HOME – bleibt bitte zuhause damit wir bald diesen Corona-Alptraum hinter uns bringen können.                                                                                                                            Aus Gründen der Corona Covit 19 Pantemie kann es sein das ich meinen BLOG ev. etwas Ruhen lassen werde, falls die Besuche abnehmen sollten.Ich möchte ungern meine Beiträge veröffentlichen wenn ich merke das diese Pandemie auch auf diesem Sektor seine negativen Auswirkungen zeigen sollte, und die Menschen mit dem COVIT 19 Virus mehr beschäftigt sind.

Liebe Grüße und bleibt mir weiterhin treu und gesund!

Michael der Radsportler aus Leidenschaft das Leiden schafft.                                                             

 

Meine Rennsport-History: Das 3.Jahr Rad-Rennsport nach meinem Schlaganfall! Das Jahr 2000!!

Nachdem ich jetzt ins dritte aktive Radsportjahr starte erhöhte ich meine Renneinsätze auf jetzt 7. Im Jahr 1998 und 1999 waren das 3 bzw.6 Races. Ich fühlte mich sensationell und durchforstete das Netz nach neuen Herausforderungen die ich wie folgt auswählte: 1. Die Renndauer sollte wenigstens einmal erhöht werden. Nach dem ich beim Race in Einsiedeln (CH) ja schon mal 9.5h unterwegs war wollte ich auf jeden Fall länger unterwegs sein!                                                                                                                                  2. Dies bezüglich  war natürlich auch die Streckenlänge logischerweise länger!            3. Der Schwierigkeitsgrad war noch zu steigern der momentan als Bestwert von mir bei 5000hm lag.                                                                                                                                     Da gab es also viel zu suchen denn Anfang des neuen Jahrtausends war da noch kein so großes Angebot vorhanden. Ich starte zunächst wie 1999 beim Saisoneinsteiger, dem Kellerwald – Bikemarathon in Gilserberg. 60km und 3000Hm war die Vorgabe des Veranstalters.Mein Ziel hier wie üblich zu sehen wie es mit der Fitness 2000 stand. Ich wollte mal sehen wie es auf der Kurzstrecke so war. Leider nicht so gut denn ehe ich mich versah war die erste Runde schon vorbei und ich fand mich auf dem 45.Platz wieder. Na toll dachte ich, aber ein kleines Krafttraining war das allemal für mich.  Wenig später ging es auch zu einem alten bekannten Marathon, dem Ahlheimer in Rotenburg a.d.F. Die Mitteldistanz war hier mit 80km mein Ziel. Die guten 2000hm durchplügte ich sensationell mit einem 4. Platz und wieder schrammte ich hier nur knapp am Potest wie im Vorjahr vorbei. Aber mein erster Pokal war mir sicher:

SONY DSCDer zweite von rechts mit dem ersten Pokal machte mich in Rotenburg sehr Stolz !!

Jetzt fieberte ich schon auf mein erstes 24h Race in Serfaus (A) hin auf der s.g. Sonnenterasse Tirols. Ich bekam das beste Wetter serviert und war so happy, aber zugleich sehr nervös denn das erste Mal hatte sich ein ehemaligen Radprofi mit mir im Feld eingeschrieben. Ich war top drauf und wollte unbedingt ohne Pause dieses Rennen 24h durch heizen. Und ich machte mein Vorhaben wahr. SONY DSCSONY DSCHier ein Racebericht aus der BIKE-SPORT-NEWS !!

Die Grindelwald Eiger Bike Challenge mit damals 88km und 3900hm war meine nächste Herausforderung im Jahr 2000. Nach den 24h von Sefaus wußte ich auch, das ist zu schaffen und ich wollte einfach nur durchkommen da ein Starterfeld von weit über 1000 Teilnehmern eh am Beginn zur großen Scheidegg ein Handgemenge auf engstem Raum werden würde. Danach folge der Singeltrail zum First und zurück nach Grund erneut auch hier  meistens im Singetrail – Charkter ehe es erneut steil und lange hinauf zur kleinen Scheidegg, und zurück ins Ziel über die Lauberhorn Skiabfahrtspiste ging. für mich war das kein lustiger Tag und ich wurde von dieser Strecke gequält von Anfang bis Ende. Entweder steil bergauf oder steil bergab. Flachpassagen so gut wie Fehlanzeige.Nach 2 Plattfüßen ( Durchschläge ) in den jeweiligen 2 brutalen Downhills erreichte ich als 38. in meiner AK das Start/ Ziel Gelände in Grindelwald.

 

 

 

                                       Das Streckenprofil spricht Bände !!

                                                                                   Der Marschplan zeigt schon das hier mit Spazierfahrt kein Zieleinlauf zu schaffen war!

 

 

 

Den Pressebericht von diesem Race seht ihr hier:SONY DSC

Nach den 120km und 3600hm beim Spesart Bike Marathon in Frammersbach als nächte Herausforderung wo ich auf dem 34.Rang in meiner AK landete und ich die Grindelwald Nachwehen noch in den Beinen hatte lag noch ein richtiger Hammer in der Schweiz vor mit. Das Grand Raid Cristalp in Verbier. Das sehr bekannte Skigebiet in Verbier in den Walliser Bergen als Startort war eine traumhafte Kulisse in den Schweizer Hochalpen und dem Kanton Genf. Damals waren 125km und 5025hm das Hinternis des Ruhmes dort überhaupt anzukommen. Die Ausfallquote war dort schon immer immens

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  Der Führende in der Einfahrt zur Steilpassage von Frammersbach (Alp d´Huez)

Jetzt folgte die größte Herausforderung in diesem Jahr – Das 6. Grand Raid Cristalp – im Schweizer Skiort Verbier. Starterliste voll – Teilnehmer berechtigt nur begrenzt – und Blockstarts um die Karavanne über die Berge am Anfang zu entzerren.

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     Hier bei Evelene und der vorletzten Zeitkontrolle war ich noch sehr gut dabei!

        Das hier gezeigte Höhenprofil ist aus der org.Homepage der Cristalp 2020

Das brutalste Teilstück befand sich nach Eison zum Pas de Lona.Mehr als 12km muß man hier schieben oder tragen da es zum Pas de Lona nur eine Unterlage gibt und die heißt Geröll und Singletrail wo ich mich einfach in die Schlange einreihen mußte.Ein überholen ist an dieser Stelle schier unmöglich.Wer hier den Schmalen Stieg verläß verliert mehr als er gewinnt. Furchtbar nach 100km die man hier hinter sich gebracht hatte.Danach gab es einen wunderbaren Ausblick auf den Stausee von Grimentz, dem Ziel dieser Tortur!Die schneebedeckten Berge im Wallis sind einfach gigantisch.

SONY DSCHerrlicher kann kein Rennen dieser Art nicht zu Ende gehen.Ich sog diesen Anblick in mich hinein und er wird mich ewig begleiten.Das sind Momente die diesen Ultra-Radsport so schön machen.Die Cristalp zählt zwar nicht ganz zu dieser Kategorie, aber an Härte fehlt es ihr keineswegs.  GIBTS ÜBRIGENS IMMER NOCH !!

Am Ende und nach der 6.Auflage dieses Races waren genau 131km auf meinem Tacho und eine Höhendifferenz von 4684hm abzulesen, und mußten von mir zertreten werden. Zeit mit einem Plattfuß 2km vor dem Ziel 11:38.57.7h.Leider habe ich keine Ergebnisliste mehr finden können, aber mir war nach 2 Jahren aktivem Renneinsatz nur der Zieleinlauf wichtig! Aber der Pressebericht weiter unten zeigt das ich es unter die 10 besten Deutschen Teilnehmer geschafft hatte.SONY DSC

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Kurz und knackig wie man lesen kann: 4000 Teilnehmer aus über 22000 Bewerbungen hier starten zu dürfen waren alleine schon Ruhm genug eine Startberechtigung zu erhalten. Heute ist das nicht anders denke ich.

Als erste Aufgabe stand im Jahr 2000 meine MTB-Lehrer Ausbildung in der C-Lizenz auf dem Programm. In Pesentheim am Millstädter See ging es über ein Wochenende darum seine Ausdauer – Wettervorschau in Form des lesens von Wolken, sowie sein fahrerisches Können unter Beweis zu stellen.Natürlich war auch eine Erste Hilfe Prüfung inbegriffen.Abgeschnitten hatte ich diese Lizenz mit einem sehr guten Ergebnis!Auch konnte ich mich hier erste Trainingsmethoden und Zyklen abschauen die ich gerne annahm.SONY DSC

Ich werde wie gewohnt in 14 Tagen den nächsten Beitrag veröffentlichen: Das Jahr 2001 ist jetzt dann an der Reihe. Um den 13.4.2020 also. Ich wünsche Euch aufgrund der COVIT 19 Pantemie – bitte bleibt gesund – und bitte seit für eine gewisse Zeit Indoor unterwegs denn alle Krankenhäuser brauchen momentan ihre freien Betten. Nicht für uneinsichtige Radfahrer sondern für unsere todkranken Mitmenschen.Mit Radfahrern meine ich die, die jährlich vielleicht nur 2000-3000km fahren aber auch für je wie ich die auch schon mal das 10 fache und mehr davon zurück legen.

Ich mache momentan täglich mit Christoph Strasser dem 6x igen RAAM Sieger und anderen Aufrufe über meine Facebook Seite: https://www.facebook.com/michael.buttner.773.                                                                                                                           Gerne könnt ihr euch mit anschließen ich / wir würden uns sehr freuen!

Es grüßt euch Michael

Der Ultrasportler aus Leidenschaft das Leiden schafft.Und bitte besucht mich hier weiterhin so zahlreiche das freut mich ungemein und motiviert hier weiter tätig zu sein. Wir alle, ihr und wir werden dieses COVIT 19 besiegen denn wer uns Ultrasportler kennt weiß – wir sind hart im nehmen und die Gladiatoren im Radzirkus.

 

 

 

 

Mein persönlicher Aufruf zur Corona Pantemie: ICH HOFFE ER WIRD LEBEN RETTEN HELFEN !!!

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Heute erscheint ein Sonderblock von mir ohne der Einblendung meiner Sponsorenlogos.Ich bitte hier sehr um das Verständnis das ich bestimmt erhalten werde! Vielen Dank dafür.Heute kann ich mich nicht mehr zurücknehmen!Obwohl ich bekannt bin für emotionale Pressebericht in verschiedenen Fachmagazinen.

Heute mußte ich lesen das das RKI (Robert-Koch Institut) vor einem Szenario mit 10 Millionen infizierten Menschen in Deutschalnd warnt, und das nur in einigen Monaten.Dies kann eintreten wenn die Vorgaben der Regierung nicht sofort eingehalten werden. Wir in Deutschland haben einen exponentiellen Verlauf dieser Epidemie.Ich appeliere hier eindringlich alle sozialen Kontakte drastisch zu reduzieren auf das nötigste.Hört endlich auf mit euren fahrlassigen Corona-Partys ihr jungen Menschen und Mitbürger da draußen in unserem wertvollen Land und Volk.Trefft euch nicht mehr und benutzt einfach euer geliebtes Handy solange diese Vorgaben Fakt sind.

Vielleicht kann ich hier auf meinem Blog der eigentlich für Radsportfreunde und Ultra-Radsportler ins Leben gerufen wurde und der nicht nur in Deutschland sondern auf der ganzen Welt zu lesen ist und wird endlich wachrütteln. Vor allem die unverbesserlichen die meinen die Vorgaben unserer Regierung mit Füßen zu treten und trotz der großen Gefahr der Ansteckung dieser Seuche CORONA die nicht nur  wir in Deutschland durchmachen Partys feiern und sich in Gruppen zusammen finden um Spaß zu haben. Sich nicht um ihre Eltern, Großeltern,Ur-Großeltern und alle die sie nicht missen möchten scheren. Ihr müßt in dieser schweren Zeit nicht Spaß haben, ihr müßt nur etwas haben und das ist Sicherheit für euch und uns ältere Menschen. Was ihr gerade tut ist fahrlässig gegen alte Menschen die dieses Land nach den beiden Kriegen 1u.2 wieder aufgebaut haben damit es euch besser geht.

Ist das euer Dank dafür das diese Mitbürger sich zu dieser Zeit vor gut 75 Jahren vielleicht eine Kugel eingefangen haben um euch zu schützen damit ihr jetzt so leben könnt wir ihr es jetzt tut?? Während wir zu Hause bleiben um euch zu schützen tut ihr das fahrlässig nicht! Spätestens jetzt solltet ihr euch schämen so rücksichtslos mit dem Leben alter Menschen zu spielen. Ich schreibe hier gerade diesen Beitrag für die, die es nicht können weil sie dazu die Möglichkeit nicht haben, oder sich einfach mit dieser Materie PC nicht auskennen!  Für unsere Omas.Opas und Urgroßeltern! Vielleicht sollten die,die es jetzt so wichtig finden Party zu machen einmal daran denken:

ERST WENN DER ERSTE ERKANKTE ANGEHÖRIGE VON EUCH KEIN INTENSIVBETT MEHR BEKOMMT, DESHALB QUALVOLL AN EINER LUNGENENTZÜNDUNG ERSTICKEN MUSS IST ES ZU SPÄT! DANN WERDEN SICH VIELE WÜNSCHEN; DASS SIE DIESE RATSCHLÄGE DIE MOMENTAN VON DER REGIERUNG AUSGEGEBEN WERDEN, UND EINGEHALTEN WERDEN MÜSSEN ERNST GENOMMEN  HÄTTEN!! WACHT ENDLICH AUF!!

Ihr solltet jetzt nicht mit einem Verlangen nach Spaß handeln sondern mit dem Kopf, mit dem Verstand und dem Herzen. Spaß haben könnt ihr doch noch euer ganzes Leben lang. Was sind da schon diese 4 Wochen Verzicht darauf, oder auch mehr wenn ihr euch nicht daran haltet.Ich habe meine Eltern mit gerade 20 Jahren verloren. Ich habe nie eine Oma oder einen Opa erlebt und trotzdem kommen mir die Tränen wie ich euch gerade  erleben muß, und wie ihr euch benehmt!!                                                                     Ja ich spreche gerade euch Jugendlichen an die immer noch meinen in die Disco rennen zu müssen oder eine Corona Party zu feiern und so diesen Virus weiter verbreitet der rücksichslos Leben nimmt solange wie ihr ihn so fahrlässig verteilt. Wollt ihr das wirklich? Wollt ihr wirklich das euch eure Seele euer restliches Leben dafür jagd!

Während mich ein Post auf Facebook von meinem Radsportfreund Christoph Strasser, dem 6 maligen RAAM Sieger beim schwersten Radrennen der Welt ist erreich,t bin ich von euch so sehr enttäuscht. Er schreibt so bewegend, das mich seine Zeilen so ins Herz getroffen haben und animiert hat auch aktiv zu werden. Ich mache dies jedoch für schwache Mitbürger, für die die Charakterstärke und Anstand in die Wiege gelegt bekamen und nicht durch diese so gelobte Anti-authoritäre Erziehung diese Verhaltensweisen scheinbar nicht erlernt bekommen haben, und die das selbst nicht können und nicht speziell für Radsportfreunde:

Christoph schreibt:

Liebe Freunde und Rad-Fans,
Es ist gerade ziemlich schwierig Worte zu finden, die der aktuellen Situation gerecht werden. Wir können wirklich froh sein, in einem Land zu leben                        ( Österreich), wo sehr drastische Maßnahmen verordnet werden. Für viele Menschen hat das gravierende Folgen, aber trotzdem ist es gut so und absolut wichtig, die derzeitigen Vorgaben einzuhalten, um sich und andere so gut es geht zu schützen und die ungebremste Verbreitung des Virus einzudämmen.
Die Einschränkungen sind notwendig und sinnvoll, also bitte halten wir uns daran und vermeiden jedes Ansteckungsrisiko! Auch eine kleine harmlose Runde mit dem Rad birgt Sturzgefahr, und mit Sportunfällen wollen wir das medizinische System momentan nicht belasten. Zum Radlfahren gibt’s ja auch „die Woizn“ ( den Rollentrainer für drinnen).
Ich hoffe, dass alle von uns verantwortungsvoll mit der Situation umgehen, jedes Verletzungs-, Erkrankungs- und Ansteckungsrisiko vermeiden, ihre Mitmenschen unterstützen und die momentan wichtige Distanz halten und zuhause bleiben. Wie lange es so bleiben wird, kann niemand sagen, aber auch das Corona Virus wird vorüber gehen, und dann wird es auch wieder sonnige Trainingsausfahrten, herausfordernde Radrennen und andere Sportevents und -vorträge geben.
Danke an alle, die in ihren Jobs momentan Überstunden machen und unser Land weiter funktionieren lassen!
Gebt auf euch acht und bleibt gesund!

Ich schreibe euch:

Liebe Jugendliche und Partygänger,

Es geht gerade jetzt um Leben und Tod, und nur durch drastische Einschnitte im Alltag ist eine Eindämmung dieser Pantemie CORONA zu erreichen.Wir sind im Krieg wie das französische Staatsoberhaupt Hr. Macron schon in einer TV Ansprache erklärte, und er hat damit 100% Recht. So einfach ist das zu erklären.So einfach und schlimm läßt sich das auf den Punkt bringen, wie das jetzt aktuell aussieht!Meine Meinung ist das diese Eindämmung jedoch viel zu wenig, und zu lasch ist.Maßnahmen wie in Italien-Frankreich und Spanien sind nötig um diese Seuche zu stoppen die Menschen jeder Schicht heimsucht, und das umgehend bevor uns dieser Sumpf CORONA noch ganz im Würgegriff hält bis er uns verschluckt oder wir in ihm versinken werden.Wir alle müssen jetzt einfach zunächst bis 20.April stark sein, oder noch länger wenn nötig um zu überleben.Vor allem unsere alten Menschen in Deutschland.Wir haben jetzt die Pflicht diese schwachen der schwachen zu schützen wo immer es geht.Es sind unsere Großeltern die wir lieben und ehren.Unsere Partner und Freunde!Deshalb müssen wir diese Maßnahmen einhalten so schwer das momentan auch ist.Seit fair zu uns anderen und tretet sie durch euer egoistisches Verhalten nicht noch mit Füßen. Freude daran hätte nur der Sensenmann dem ihr diese Menschen so ungeschützt ausliefert und zum Fraß vorwerft. Denn durch diesen Egoismus verbreitet ihr diese Pest des 20.Jahrhunderts immer weiter und weiter. SO EINFACH IST DAS!! Seit endlich vernünftig und helft alle mit uns wieder zu gesunden.Packen wir alle dieses Virus mit unseren Händen an und vertreiben es von diesem Planeten solange wir die Möglichkeit dazu haben!Wenn ihr das nicht tut droht uns eine Ausgangssperre was bedeutet das wir alle nicht außer Haus dürfen, oder nur noch zum Einkaufen,zum Arztbesuch und dies nur mir einer Bescheinigung. Wollt ihr wirklich darauf hinarbeiten um es noch schlimmer zu machen. Ihr habt es jetzt in der Hand.Schaut nicht was andere tun sondern macht das was euch euer Herz erzählt, falls ihr eines habt, und ich bin letztlich sicher das habt ihr doch. Bleibt weg von allem was uns alle gefährtet.Ich fahre an Kinderspielplätzen vorbei und sehe Kinder miteinander spielen, und das in Begleitung von Oma oder Opa. Hier muß ich fast weinen wie leichtfertig hier auch die Eltern dieser Kinder oder die Großeltern diese Phase der Gefahr einschätzen. Auch ihr Großeltern haltet euch fern von euren Enkeln die ihr liebt wie ich und meine Frau das momentan auch tun muß, ja muß! ES GEHT MOMENTAN NICHT ANDERS!!!Wir möchten alle das es nach dieser Pantemie wieder weiter geht, und uns freuen können das wir uns wieder glücklich in die Arme nehmen können.Danach unsere Lieben wieder um uns zu wissen, und nicht trauern zu müssen.Wollt ihr wirklich trauern????

Teilt diesen Beitrag so oft ihr irgend könnt.So helft ihr mir, und euch das auch der letzte der Angesprochen das Denken beginnt der den erst der Lage noch nicht begriffen zu haben scheint.Teilt diesen Beitrag auf Facebook-Whatsapp- oder wenn ihr könnt auch in Medien wenn ihr dazu in der Position seit. Ihr helft und es kostet keinen Cent.Ich werde auch alle Kontakte die ich durch den Radsport habe nutzen!Gebt mir auf Facebook ein Like oder einen Kommentar wenn ihr das gelesen habt damit ich weiß das diese Zeilen einen Sinn für viele Menschen nicht nur in Europa haben.

Seit keine Egoisten sondern seit Altruisten!Ein Altruist ist eine sich aufopfernde, großzügige, Rücksicht nehmende, bescheidene, geduldig ertragende Persönlichkeit. Ein Altruist legt also eine Verhaltensweise an den Tag, die ihm mehr Kosten als Nutzen einbringt zugunsten eines anderen Individuums.Darauf könntet ihr euer ganzes Leben lang Stolz sein. Seit rücksichtsvoll JETZT!!

Mein großer Dank jetzt schon an alle Pflegkräfte die für uns da sind, an alle LKW-Fahrer die für uns das nötigste heran karren, und an alle die in den Discountern und Lebensmittelgeschäften ihre Gesundheit riskieren nur um uns zu helfen.Tretet das nicht mit Füßen, und macht das all dies nicht sinnlos sein soll.                         Grüßt sie alle mit einem Daumen nach oben oder einem Satz den ich jetzt selbst jeden Tag zu diesen Menschen sage: Bitte bleibt gesund für euch und uns für alle.

Vielen Dank euch allen da draußen das ihr diesen Zeilen folge leistet, und ich wünsche euch das jeder gesund bleibt oder diese Pantemie schadlos übersteht.Ich wünsche uns das alles gut wird. Bitte seit vernünftig-BITTE!!!

Michael Büttner

Der Ultra-Radsportler aus Leidenschaft das Leiden schafft.

 

 

Meine Rennsport-History: Das 2.Jahr Rad-Rennsport nach meinem Schlaganfall 1999!!

Ich hatte mich jetzt 12 Monate auf der Spielwiese Radrennsport umgesehen und erst mal etwas schnuppern können. Ich wollte weiterhin mit dem MTB bei Rennen starten und hatte noch nicht das Sportgerät Rennrad entdeckt, aber das sollte irgenwann noch in meinem Fahrrad-Keller einen Platz finden.Ich war ja erst 39Jahre alt und noch ein AZUBI Radsportler. Aber meine Ambitionen nahmen größe Bilder in meinem Kopf ein. Aber das mit 39 Jahren schon andere hochdotierte Radsportler in den Ruhestand gehen und ich erst in diesem höheren Alter Radsport Geschichte schreiben würde die es bis heute im Handicap Radsport noch nie gegeben hat, wollte ich anfangs gar nicht wagen zu träumen. Aber der Radsport schriebt eben seine wundervollen eigenen Geschichten für mich,für die ich jetzt sehr dankbar bin.                                                                                         Nach meinem Auftaktjahr 1998 folgte nach dem Winter erneut ein Einsatz im MTB-Marathon, dem Kellerwald – Bikemarathon in Gilserberg/Nordhessen!

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1998 hatte ich hier schon einmal einen Start in den Kellerwald unternommen und da bereits immer schon Mitte/Ende April der Auftakt in die Marathonszene eingeläutet wurde war ich hier wieder gerne dabei meine neue Verfassung jetzt für 1999 zu testen.  Der Pressebericht dazu in der BIKE-SPORT-NEWS aus diesem Jahr:

                                                               KELLERWALD 20.4                                                    Wieder einmal machte der Naturpark Kellerwald-Edersee seine Forst.-und Wiesenwege frei, damit sich zu Saisonbeginn am 20.April um die 900 Marthonisti im nordhessischen Bergland austoben konnten.                                                                            Etwa 900 Starter wagten sich auf die drei angebotenen Distanzen 40,80 und 120km mit max 3000hm und einem Teilstück, dass mit einer Steigung von 23% alles forderte.Wer drei Runden fuhr hatte mit viel Morast zu kämpfen, weil an manchen Stellen die Strecke dann doch sehr gelitten hatte und man sehr den Halt verlor -obwohl am Renntag selbst bestes Wetter herrschte. Schon nach der Einführungsrunde zog sich das Feld auseinander.Inbesonderte zwei Singletrails bergab machte vielen zu schaffen.Vor allem in der dritten Runde gingen auf dem rutschigen Terrain nicht wenige ungewollt zu Boden, und holten sich eine unfreiwillige Schlammpackung. Der erwähnte Steilanstieg zwang schon einige in der ersten Runde in die Knie – so macher zog es vor zu schieben.Der weiche Boden der Wiesenwege, die bei Trockenheit zum Tempobolzen einluden und viel Spaß machten, bremste an diesem Tag jeden Fahrer herunter.Bei diesem Marathoneinstieg war aber auch sehr guter Radsport zu sehen.Die absolut schnellste Zeit auf der 120km Strecke fuhr der Niederländer Ramses Bekkenk vom Team Nissan in der Senioren-I-Klasse und holte sich damit den Klassensieg in 4:42:02h.Die Zeit von Herrensieger Stefan Danowski (TrengaDe) war schon um einiges langsamer: 4:55:54h standen auf der Stoppuhr.Auf der Mitteldistanz war Christian Schneidawind Team Texa-Simplon der schnellste in 2:58:13h.Auf der Kurzdistanz war U23 -Fuji-Biker Andy Römhild mit 1:23:29h das Maß aller Dinge.Schnellste Dame auf der Langstrecke Daniela Troesch vom Team Fiat-Rotwild.Sie kam in 6:00:41h ins Ziel. SONY DSC Unser Mann beim Kellerwald-Marathon der Handicapper Michael Büttner vom damaligenTeam Radsport-Dressel-Giant, aktuell Team Bike Center Dressel Kronach stand die harten 120km durch.Er stelle bei seiner bisher zweiten Teilnahme einen persönlichen Streckenrekord auf  und blieb mit 6:58:42h unter 7h.Er unterbot trotz des aufgeweichten Bodens seine Bestmarke um fast 20min. In der Gesamzwertung belegte er einen resektablen 41.Rang unter 900 Teilnehmern.

Zu diesem Zeitpunkt gab es in der Marathondisziplin noch keine Handicap-Wertung da es überhaupt nicht denkbar war das ein Sportler mit Behinderung diese Strapazen durchstehen könnte.Ich mußt also total unterlegen gegen gesunde Radsportler antreten, und machte einfach erst mal das Beste daraus!!

Jetzt reiste ich im Mai nach Frammersbach zum Spessart-Bikemarathon. Hier mußte ich von weit über 1000 Startern in der AK. mit dem 18.Pl. begnügen. Erneut zog es mich auf die Langstrecke von 120km und 3600 Hm. Aber ehrlich gesagt hatte ich eine Top 20 Pltzierung nie ins Ziel gefaßt.Ich wollte nur irgendwie durch kommen. IRGENDWIE??

SONY DSCAlp d´Huez hieß die Stelle in Frammersbach. An diesem extremen Steilstück versammelte sich immer eine Vielzahl von Radsportfans um die Marathonisten lautstark anzufeuer. Gänsehaut auch für mich als Teilnehmer hatte ich hier immer!Hier gerade Führender in einer Gruppe im vorderen Feld.

Beim Heimspiel, dem Franken-Marathon in Trieb bei Lichtenfels waren andere Karten gemischt worden denn erneut scheiderte ich nur knapp am Potestplatz mit dem 5. Platz. Erneut war schlechtes Wetter gekommen so das mir auf dieser hammerharten Piste kein CM geschenkt wurde. Hier platzierte ich mich in der AK – Kategorie auf dem 5.Rang!

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Beweisstück Urkunde Franken-Marathon 🙂

Jetzt sollte nach weiteren 4 Wochen ein ganz besonderer Marathon folgen. Die Satzkammergut-Trophy in Bad Goisern nahe dem Wolfgangsee.SONY DSC

Noch bei Nacht um 5 Uhr in der früh ginges schon los und es regnete aus Kübeln.Ich war schon total durchnässt bevor sich meine Kurbel ein einziges Mal gedreht hatte. Aber ein freundliches lächeln hatte ich trotzdem für den Fotografen übrig.

IMG-20200306-WA0009                 Dieser Plattfuß 2km vor dem Ziel bedeutete für mich – VENITO-Langstrecke!

Der Pressebericht in unserer Lokalzeitung dazu!

MTB: Pech für Michael Büttner                                                                                                   AM ZEITLIMIT GESCHEITERT!!                                                                                                      Nicht vom Glück begünstigt war der für den RC Pfeil Hof startende Michael Büttner, der kürzlich an der 3.Salzkammergut – Trophy, dem härtesten Marathon der Welt teilnahm.Im Verlauf der 215km langen Rennstrecke durchs Dachsteinmassiv mussten fast 7000hm bewältigt werden.Dem Münchberger der gehörigen Respekt vor dieser Strecke hatte ( bis zum Zeitlimit bei 105km galt es mehr als 50km Bergaufpassagen mit bis zu 25% igen Steigungen zu bewältigen) und im Vorjahr am Zeitlimit gescheitert war,erging es diemal nicht besser.Bis zur ersten Karenzzeitstelle nach 15km lag Büttner in seiner AK noch sensationell auf Rang zwei, ehe seine Pechsträhne begann.Zuerst stürzte er in einer Schlammpassage, und danach traten Probleme in der Mechanik seiner Schaltung auf.Als dann auch noch ein Plattfuß am Vorerrad zu beklagen war, lag er nach 105km acht Minuten über dem Zeitlimit und durfte nicht mehr weiter fahren.Zusammen mit Büttner errechten über 50% der Starter nicht das Ziel in Bad Goisern.Sieger wurde der Teilnehmer am Giro Italia, Gerrit Glomser.                                                                              Bis zu diesem Tag wähnte ich mich schon als unbezwingbar egal welche Strecke es war. Aber hier bekam ich einen Dachstein Denkzettel verpaßt. Für was das wohl gut war??                                                                                                                                         Egal dachte ich und war schon im Gedanken vier Wochen weiter beim ebenso harten Schweiz Klassiker in Einsiedeln, dem IRON BIKE RACE EINSIEDELN 1999. Diesen Marathon gibt es heute so nicht mehr so viel ich weiß.                                                      130km – 5000hm waren hier zu zertreten, aber durch den Dauerregen wurde die Strecke auf 118 km verkürzt. Die Höhenmeter von 5000 blieben aber erhalten.Ein Marathon den ich nie vergessen werde. Vor allem weil es erneut regnete wie verrückt.Morgens um 6Uhr vor dem Kloster von Einsiedeln wurden 3000 Starter von den Klosteroberen gesegnet bevor sie auf die Strecke durften. So etwas hartes in Form eines Marathons habe ich seitdem nur noch 2x erleben müssen. Es regnete erneut unbarmherzig auf die 3000 tollkühnen Marathonisti ein. Ich weiß bis heute eigentlich nicht wie ich das durchstehen konnte.SONY DSC

Über 9h quälte ich mich durch die Schweiz die mich an diesem 26.9.1999 um 17:08 wieder tropf nass ausspuckte. Die Anstiege dort waren so hart das mir selbst die Trophy im Salzkammergut als lächerlich erschien.Trotzdem war ich so glücklich unter den Top 50 in meiner AK ins Ziel gekommen zu sein.253 von 3000 Gesamt war für mich im 2.Jahr meiner aktiven Laufbahn traumhaft. Aber es sollte sich noch ein Highlight auftun an das ich nie gedacht hatte.

Das Jahr 1999 ist somit fast abgehackt, nur einen großen Wurf konnte ich am Ende noch landen. Ich wurde bei der Langstrecken Europacup-Serie  für die Marathon Wertung unter den TOP 10 auf Rang 9 gelistet. Ausschlaggebend dafür war auch ein Start in Italien. Hier wurde ich beim damals genannten Grandfondo Race am Gardasee auch achter, und das einige an bestimmte Rennen nicht teilnehmen katapultierte mich dies weit nach  vorne.                                                                             Das Jahr 2000 wird im nächsten Blog Beitrag von mir behandelt und mein erster 24h Start unter besonderen Bedingungen. Ich war der erste deutsche Starter bei einem solchen Event.                                                                                                                                    Bis in 14 Tagen ca. am 30.3.20 und ich freue mich schon auf erneute viele Besucher meines Blogs der weltweit gesehen und angeklickt wird.

Eurer Michael der ehemalige Radsportler aus Leidenschaft das mir Leiden schaffte!!!

 

 

Vom Spurrillen Produzenten zum Asphaltbefeuchter – oder meine 20 jährige Ultra-Radsport History – Das Jahr 1998 und Jahr 1 nach meinem Exotus !!

Ihr werdet Archivfotos und Presseberichte erleben die mir noch heute ein lächeln ins Gesicht zaubern!!                                                                                                                        In diesem Beitrag wurde ich schon ein erstes Mal Weltmeister. Der Abnehm-Weltmeister der sein Körpergewicht in 12 Monaten von 125kg auf 75 kg reduzierte. 50kg futsch-ein erster richtiger Kampf gegen meine Seele, und meine mentale Stärke zu checken ohne viel gebikt zu sein!!

Ich werde euch ab diesem Blog meine 20 jährige History im Rad – u. Ultra-Radsport näher bringen. Dies ist in mehreren TEILEN geplant. Der erste TEIL also von meinem Schlaganfall am 6.7.1997 – 1998!Darin wird  auch von schönen und unschönen, charakterstarken und charakterlosen Situationen erzählt werden. Es werden auch absolute Tiefs nach dem Schlaganfall, und absolute Höhen beleuchtet wie sie jeder Schlaganfall Patient durchleben muß der dadurch ein Handicap erlitten, oder einen Teil seines bisherigen Lebens eingebüßt hat. Wie man von einem Tag zum nächsten ein neues sehr ungewohntes Leben katapultiert wird, und zu leben hat. Ein Schlaganfall stürzt fast jeden dieser Menschen in ein tiefes Loch aus dem man nur kommt wenn man eine neue Situation schafft die einem fühlen läßt das man ein neues Leben  bewältigen kann, und einem auch täglich immer wieder das Gefühl gibt das man etwas kann – das man sein Selbstwertgefühl erneut findet, fühlt und nicht nur etwas verliert. Sein altes Leben das man verloren hat, und das es nie mehr so geben wird!!!

Es war das Jahr 1997 am 6 Juli. Eigentlich sollte ich abends wieder auf die Autobahn um mit einem 420PS MAN Gliederzug nach Dingolfing zu fahren um im dortigen BMW Werk einen ganzen Lastzug mit Klimaanlagen für den BMW 5er zu liefern der dort produziert wurde. Ich war schon seit weit mehr als 20 Jahre im ganzen Bundesgebiet und auch schon mal in Österreich unterwegs um in den Autobahnen Spurrillen zu hinterlassen wie das andere Brummikollegen auch freiwillig taten. 40 Tonnen hinterlassen eben seine Eindrücke und das nicht nur körperlich wie bei mir. Das war mein geliebtes Arbeitsgerät das vor 40 Jahren mit seinen 420 PS zu den stärksten PS-Monstern im Schwerlastverkehr zählte welche auf den Straßen unterwegs waren. Heute sind es die 600 – 700PS Ungetüme die diesen Standart auf den Straßen wieder spiegeln.Ich denke oft gerne zurück wie ich damals ins bestens ausgestatte EURO 2 Fahrerhaus stieg in dem mich nur Velour empfing und dies mein zweites Zuhause neben meiner Familie war. Ich war mein eigener Chef und managte alles selbst was ich von A nach B transportieren mußte.Mein Chef meldete sich nur sporatisch und zu sehen ob ich auch noch lebe 🙂 .Es war schon ein erhabenes Gefühl wenn man den Schlüssel nach rechts drehte und das Ungetüm unter einem gehorchte jeder Fußbewegung ob das der linke oder rechte Fuß einleitete.Ich saß ganz weit oben und konnte über alle kleinen Porsches und Lambos blicken die auf der Straße mit mir unterwegs waren!!Da gab es auch noch keine Automatik und die 16 Gänge mußten selbst gesplittet werden, teilweise auch schon mal mit Zwischengas als auch auch mal einen Hanomag – Henschel im Transitverkehr nach Berlin fahren durfte.Dieser Brummi verfügte damals gerade mal über 320 Merceds PS und jeder halbwegs moderate Anstieg macht mich zur Verkehrbehinderung wenn ich nicht voraus schauend im Getriebe rührte.

Doch der morgendliche Aufstehrhytmus war alles andere als normal gewesen. Irgendwie befand ich mich in einer anderen Welt wenn ich so zurück denke denn reden konnte ich nur noch eingeschränkt wie ein Baby und war immer nur am lachen. Meine Familie wußte gleich das hier etwas nicht stimmen konnte und wir fuhren zu meiner damaligen Hausärztin die mich sofort ins ortansässige KKH einwies. Die Diagnose dort was furchterregend für mich: SCHLAGANFALL mit gerade mal 37 Jahren völlig aus dem nichts und während ich schlief!

Nach wenigen Tagen und kurz noch in einer anderen Klinik mit Stoke Abteilung wurde ich sofort in die Reha bei Berchtesgaden verlegt wo man mich richtig in die Mangel nahm. 125 kg Kampfgewicht und Zigaretten rauchen waren ab sofort in der Vergangenheit verbleiben, und wurden den Kampf angesagt. 1 Jahr kämpfte ich wieder so weit das ich einigermaßen normal reden konnte, aber einiges blieb was ich bis heute nicht mehr los bekam.Aber ich merkte in der Reha das ich bei sportlicher Aktivität irgendwie wieder etwas ins Gleichgewicht der Sinne und Psyche kam. 30min auf einem Heintrainer wie man das in diesen Einrichtungen so kennt waren bald nicht mehr genug für mich, und als ich wieder zu Hause war kaufte ich mir ein MTB und düste so 1-1.5h in der nahen Umgebung herum. Schon ein Jahr später wollte ich bei einem Marathon teilnehmen und ging glücklicherweise erst mal auf die 80km Distanz denn 120 km waren mir zu lang und 60 da schon zu kurz.Dank der behandelnden Ärzten die mich immer animiert haben Sport zu treiben. Sie haben mir ein zweites Leben geschenkt das wieder lebenswert wurde.

Bei einem Bergrennen über ca. 6km auf in meiner Nähe an der Kösseine ausgetragen wurde scxhnupperte ich damals erste Rennluft. Ca. 400hm war auf dieser Strecke zu überwinden und anfangs ging es ca. 500m über üble Wurzelpassagen die dann in einen Forstweg führte.Ich war richtig fertig als am Gipfel angekommen war und dachte: Nah das war wohl keine Meisterleistung.Wie auch bei meiner Vorbereitung die keine war wie ich jetzt verstellen kann. Aber wie man sehen konnte war es doch nicht ganz so übel.        Ein 5. Pl. in der Seniorenklasse.                                                                                                       Man lese SENIORENKLASSE! Ich fing praktisch mit dem Radsport mit 39 Jahren an wo Profis und andere Jedermänner zu dieser Zeit schon den Ruhestand anvisierten. Meine Frau freude sich im Ziel fast mehr als ich das ich das so gut hin bekommen hatte. Niemand wußte von meiner Vorgeschichte und das ich ein Handicap hatte. Ich startete einfach in der ganz normalen AK Kat.

Auch im Jahr 1998 war es in etwa, und nach einem totalen Bike Fehlkauf, und täglichen 1 stündigen Ausfahrten mit einem jetzt neuen Marin Team Marin MTB ohne Federgabel und Disc, aber mit XT Schalteinheit war ich mit viel Spaß, Freude und Lust unterwegs. Natürlich sollte im Hinterkopf langsam eine Idee reifen irgenwann mal ein Radrennen zu fahren. Natürlich keine solchen Monster wie 1000km und mehr die ich ab 2007 anging. Damals dachte ich noch nicht im Traum an so eine Aufgabe als Radsportler der ich noch nicht im entferntesten war. Es war auch gerade mal ein gutes Jahr nach meinem Stoke.SONY DSC       Das war meine ultimative Einstiegsdroge in meine Radsport-Karriere 1998!!

Wenig später wollte ein Fitness-Studio Betreiber das ich die Spinning Lehrer Lizenz machen sollte machte da ich in den Wintermonaten immer im Studio auf Ergobikes radelte. Da überlegte ich nicht lange und wurde erfolgreich POWER RACING TRAINER!! Und meine Kurse wurden sehr gut besucht weil ich eben viel Pep ins Spiel brachte.

Cateye Marathon in Rotenburg a.d.Fulda war meine nächste Herausforderung auf einer 86km-2600hm Strecke!Damit war das Jahr 1998 und der Einstieg in die Langstrecke schon geebnet, obwohl ich das zu diesem Zeipunkt noch nicht ganz begriffen hatte.

SONY DSCDafür hatte ich ein Jahr an mir gearbeitet. Nicht an der speziellen Fitness,nein an meinem Gewicht. Hier habe ich gerade noch 75kg. 1 Jahr bekam mein Körper Zeit um von 125kg Körpergewicht bei meinem Schlaganfall bis zu meinem ersten richtigen längeren Einsatz über 123km-3450hm zu kommen. 12 Monate um 50kg zu verlieren war für mich schon ein erster Sieg bevor es mit dem Radsport richtig los ging.                                                                                                                                                        Ihr werdet euch jetzt fragen, wo ist das Foto das mich mit 125kg zeigt. Ich hab es, aber ich möchte im Internet nicht so eine unästhetische Aufnahme zeigen denn ich habe Grenzen.

Was soll ich sagen, ich hatte mich fast etwas überschätzt und mein 5.Platz beim HC bewegte mich nach Rotenburg zu fahren.Ich meldete mich für die 123km Distanz an.Ich kam zwar nicht auf dem Zahnfleisch ins Ziel, aber es war Kariesverdächtig nahe dran:-).  Rang 4 in der Gesamtwertung war knapp am Treppchen vorbei und das gab mir die damalige Initialzündung für die längeren Strecken! Erstmals wurde ein Pressebericht in unserer Regionalzeitung über mich wie folgt veröffentlicht:

Orginal Pressebericht dazu:

Michael Büttner vierter beim Bike Marathon                                                                            Das Rad förmlich den Hügel hinunter geprügelt! 

Zum dritten Mal wurde im waldhessischen Rothenburg ein Marathon ausgetragen.Aus dem gesamten Bundesgebiet,sowie ein Starter aus Luxemburg trafen sich am Fuß des Ahlheimer Berges um die Strecke in Angriff zu nehmen.Man konnte hier zwischen drei Strecken wählen: 41km-1150hm / die man bis zu drei Mal umfahren konnte.Der Münchberger Michael Büttner der für den RC Pfeil Hof an den Start ging wählte die Langdistanz über 123km – 3450hm. Der Münchberger wußte das diese Strecke als überwiegende Ausdauerstrecke einzustufen war.Lange Anstiege und darauf folgende steile Downhills prägten den Parcour.Durch den tagelang anhaltenden Regen vor dem Rennen mußten einige Teilstücke gesperrt, und durch andere ersetzt werden.Schon vom Start weg machte der Münchberger ein gehöriges Tempo, um nicht schon in der ersten Rd.mit der im Verlauf des Rennens immer schlechter werdenden Strecke kämpfen zu müßen.Bereits jetzt war die Strecke an einigen Stellen so sehr aufgeweicht, das man im Knöchel tiefen Schlamm fahren mußte.Das dies immer schlimmer werden würde wußte der Münchberger und konnte sich auf einen schwierigen Rennverlauf gefaßt machen.Als er die 3.Rd. anging lag Büttner auf einem sensationellen 4.Rang und hatte zum vor ihm fahrenden Kontrahenten etwas 20min.Rückstand.                              Büttner versuchte nun diesen Rückstand in den letzten 41 KM aufzuholen und fuhr am Limit.Vor allem in den gefährlichen Wurzel.u.Downhillpassagen prügelte er sein High Tech Bike über die Piste und kannte nur eine Devise: Wenig oder möglichst gar nicht bremsen.Obwohl er wußte das bei einem Sturz auf dieser glatten Piste der 4.Pl.verloren gehen konnte,versuchte er alles um auf zuschließen.Trotz der jetzt schlechten Streckenverhältnisse, und obwohl er jetzt bereits 80km zurück gelegt hatte fuhr er die letzte Runde in fast der selben Zeit wie die Runde zuvor.Seinen Vordermann konnte er jedoch nicht mehr einholen.Doch war der 4.Rang in der Gesamtwertung für den Münchberger gleichzeitig die beste Platzierung bei einem Marathon.Auf einem Pl. auf dem Siegertreppchen scheiderte er knapp.Um so beeindruckender war die Tatsache das er in einer AK-Wertung die zweitschnellste Zeit gefahren wäre.

Das erste Jahr begann so wunderbar wie es geendet hatte, und im nächsten Blog geht es weiter was im Jahr 1999 auf mich wartete, und das war für mich ein Jahr des Lernens und der ersten Qualen als Mountainbiker.

Mein nächster Blog wird um den 16.3.2020 erscheinen und da gehts weiter im Jahr 1999, und es wurde härter und härter !

Ich freue mich auf euch wenn ihr meinen nächsten Beitrag lesen würdet.

Michael der ehemalige Ultra-Radsportler                                                                                       der Radsportler aus Leidenschaft das Leiden schafft