Meine Rennsport-History: Das 9.Jahr Rad-Rennsport nach meinem Schlaganfall! Das Jahr 2006 !! TEIL 5 und die Jantex Tour Transalp Alpenüberquerung!

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Endlich kann ich wieder meinen gut gesuchten Blog beteiben nachdem ich fast 6 Wochen keinen Zugriff hatte.

Wie üblich in dieser Blogserie zur Jantex Tour Transalp zu Beginn der Streckenverlauf zur Gedächtnisstütze.Bei dieser Etappe sollte es über 113.72km gehen, und dabei mußte insgesamt 3169Hm weggedrückt werden.Es sollte jedenfalls eine leichtere Etappe werden wenn man sich den Verlauf ansieht.

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Die 5.Etappe beinhaltete zwar „NUR“ 4 Pässe aber ein Pass ist immer schwierig zumal jetzt der 5. Tag zu bewältigen war. Folgendes stand im Roadbook:

DEM GIRO d`ITALIA ENTGEGEN UND RUND UM DIE CIVETTA!                                          Die 5.Etappe von Wolkenstein nach Alleghe bietet einen weiteren Augenschmaus: Faszinierende Dolomitenfelsen säumen die Strecke über das Sellajoch nach Canazei und vor allem hinauf zum Fedaiasee unter dem mächigen Marmoladagletscher. Über 50 Kilometer und zwei Pässe rollt der riesige Transalp-Tross dem Giro d´Italia entgegen, der im Mai 2006 in umgekehrter Richtung auch über den Passo Fedaia (2057m) und Staulanza (1766m) führe.Die lange Abfahrt vom Passo Fedaia führt steil hinunter nach Caprile.Nach der Auffahrt auf den Staulanza unterhalb des Felsenriesen Monte Pelmo hat man die Hälfte der Tagesetappe geschafft.Mit 1601m wartet aber noch der Passo Duran auf jeden Teilnehmer.Über Agordo und Cencenighe umrundet man weiter den lang erstreckten Felskamm der Civetta und dem Ziel in Alleghe entgegen.Die Zieleinfahrt liegt direkt am See, in dem sich die Civetta spiegelt. Schöne Beschreibung für uns alle die Laune machen sollte wieder alles zu geben. Aber die Realität sah weitaus düsterer aus.Ich sag nur jetzt schon: HA-HA-HA!!!

Gleich nach Dem Start, beziehungsweise ohne aufzuhören zu regnen standen wir bei eisiger Kälte in Wolkenstein um endlich loszufahren. Mit lief schon die Wasserjauche über den Kragen am Körper hinunter und alle waren tropfnass ehe wir schon den ersten Kilometer steil hinauf zum Sellajoch gefahren waren.Wir kannten ja alle die Steigung die wir ja am Vortag noch hier hintergefahren waren. Ich war launisch ganz unten angelangt.Mir macht zwar der Regen normalerweise wenig aus, aber nur wenn es mich während der Fahrt erwischt.Vorher brauch ich das nicht – VERDAMMT!! Aber es sollte an diesem Tag noch schlimmer kommen – viel schlimmer!

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Hier war ich schon der Fedaia Pass Geschichte für mich aber bis hier her war alles nur ein Albtraum der fast die gesammten 113km anhalten sollte.

Nachdem ich mich das Sellajoch hinunter gestützt hatte, mußte ich meine Bremsen sehr beanspruchen.Wer schon einmal Carbonfelgen bei Nässe gefahren hat weiß das man diese erst einmal von Wassser freibremsen muß, bzw.Trockenbremsen muß um richtig Bremswirkung zu bekommen.Macht man dies nicht und muß hart in die Eisen gehen hat man erst einmal Null Bremswirkung.Wirklich Null!!Das ist bei Oldtimer Autos nicht anders,denn hier ist dieser Effekt genau so.Das geht emorm auf die Bremsbeläge.Wir wurden im kleinen Ort des Tals in Canazei abgewunken um uns zu erklären das der Fedaia leichtem Schneefall ausgesetzt war und viele über den gesamten Anstieg mit Bussen gebracht würden.Wer natürlich selbst weiterfahren wollte dürfte dies tun, aber auf eigene Verantwortung.Ansonsten hieß es hier auf den nächsten Eventbus warten.Das wollten Heiko und ich keinesfalls und fuhren weiter den Fedaiapass hoch auf über 2000m -genau 2057m!

Und wieder war jetzt das gleich Spiel mit den Bremsen bei mir erforderlich und ich mußte jetzt schon sehr mit meinen Bremsbelägen haushalten, denn es kam noch der Staulanza und Duran Pass die ebenfalls nach Bremswirkung schreien würden. Mein Gott dachte ich jetzt schon! Wie soll ich die folgenden Abfahren meistern? Endlich erreichte ich in der Talsohle Caprile wo es gleich rechts auf den fast 1800m hohen und an den fast 15km langen Anstieg über den Staulanza Pass ging. Komisch war eigentlich nur hier das ich diesen Pass fast nicht wahrgenommen hatte da er zwar lang aber nicht annähernd so steil war wie die anderen Pässe vorher.Ich war jetzt nach der ebenso langen Abfahrt in Dont angelangt und nach wenigen 100 Metern bog ich links in den Anstieg zum Passo Duran, und meiner letzten wahren Prüfung an diesem Tag ein.Er führte mich in ein dicht und steil bewaldetes Gebiet mit sehr wenig Sicht nach oben. Was das Wetter noch für mich bieten würde in dieser Passage konnte ich nicht sehen aber hören was sich unweit von mir am Himmel zusammen braute . Schwere Donnerschläge konnte ich unweit vor mir hören. Würde das Wetter hier noch einmal alles geben was es hatte und diesmal mit Donner,Blitz,Sturm und Starkregen vom feinsten auf mich einbrügeln? Es gab alles, und die Blitze flogen nur so vom pechschwarzen Himmel. Am Pass passierte ich eine Hütte oder Lokal in der viele Teilnehmer Schutz vor diesem Wetter suchten.Ich aber fuhr weiter da mir hier alles egal war. Ich wollte nur noch ins Ziel in 35km Entfernung.

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                                 Der Passo Duran mit Unwetterpotenzial auf 1601m

Nach der nun folgenden 15km Abfahrt folgte noch eine leichte 20km ansteigende Strecke über Agordo und Cencenighe nach Alleghe.Was nach dem Zieleinlauf passierte weiß ich heute nicht mehr! Nur das ich mich vom Rad über die Dusche zum Abendessen schleppte. Eine gesonderte Zeitgutschrift für alle die keine Warmduscher Busfahrt in Anspruch nahmen gab es nicht was mich nur unwesentlich an diesemTag interessierte. Erhofft hatte ich sie aber insgeheim schon was mich weit nach vorne gebracht hätte. Ich dachte nur eins:                                                                                                                                                   2 Etappen noch und diese Schinderei wäre geschafft. 7 Pässe noch und alles ist Geschichte. 237km und 5530hm sind noch zu absolvieren und ich habe diesmal als Team und mit meinem Sohn Heiko das Trikot der Finisher und Sieger in der Handicap Mixed Kategorie eingefahren.Nichts anderes zählte jetzt noch.

Wie es weiter geht mit dieser JTT 2006 erfahrt ihr weiterhin im 14 Tagesrhythmus hier auf meinem BLOG für Radsportler – Handicapper und Ultraradsportler!!Begleitet mich hier weiter, ich würde mich sehr freuen.

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Der nächste Blog-Beitrag erscheint jetzt wieder im 14 Tage Rhytmus am 2.11.2020.          Eine vor allem gesunde Zeit und wir sehen uns hoffentlich dann wieder.

Eurer Michael der ehemalige Ultra-Radsportler mit Handicap!!

Meine Rennsport-History: Das 9.Jahr Rad-Rennsport nach meinem Schlaganfall! Das Jahr 2006 !! TEIL 4 und die Jantex Tour Transalp Alpenüberquerung!

 

 

 

 

 

 

Die Streckenführung des dritten Tages war auf Profiniveau!Es war die s.g.Königsetappe.

SONY DSC                    Aber das Höhenprofil zeigt wie brutal diese Etappe werden sollte.

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Sechs Pässe auf einer Strecke von 120.77km und 3481hm war der Knaller dieser JTT 2006. Bei der 4.Etappe, die als Königsetappe ausgeschrieben war standen die Pässe:

Valparola 2168m mit einem Anstieg von über 30km                                                 Falzarago 2117m mit einem kurzen ab knackigen Gegenabstieg                               Passo Giau 2236m mit 10km Länge                                                                                        Colle Santa Lucia 1461m mit ca. 5km Länge                                                                      Passo Campolongo 1875m mit 12km                                                                                         Und das Finale,das schwerste Geschütz das Grödner Joch mit noch mal 2137m und 10km Länge auf dem Tagesprogramm. 

Was sollte das nur für ein Tag für uns beide werden.Ich hatte nur etwas im Kopf an der Startlinie. Sechs Pässe 6x kotzen?? Ich hielt mich gleich am Anfang sehr zurück denn diese Tortur mußte ich mir einteilen so gut es ging. Es war zwar nicht so warm wie die letzten Tage vorher, aber dafür sollte uns vielleicht Regen begleiten wenn wir Pech hätten. Die ersten beiden Pässe hatte ich eigentlich sehr gut weg gedrückt was mich doch sehr verwunderte.Vielleicht weil sie zwar nicht so immens steil waren und ich die Anstiege gut im runden und gleichmäßigen Tritt abspulen konnte ohne zu sehr überpacen zu müssen.Den Giau merkte ich da schon mehr!

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Hier hatte ich den Passo Giau gerade fast erreicht und es ging noch recht gut vorwärts mit mir und meiner Cipollini Replika von Cannondale.Die steilen Rampen die sich jetzt immer wieder vor mir auftürmten machten mir aber da sehr zu schaffen.Zu dieser Zeit fuhr ich noch das dreier Kettenblatt vorne welches ein kleines Blatt für besonders steile Anstiege hatte auf das ich zurück greifen konnte falls mir die Puste ausging.Heutzutage ist das schon fast ein No go und nur für noch für etwas bergschwächere Fahrer gedacht.

Trotzdem sollte es richtig heiß werden bis zum Grödner Joch bei Kilometer 110.Aber vorher hieß es um den Sellastock der Dolomiten zu fahren.Jetzt nach 85km hatte ich den Campolongo vor mir der sich in meine Waden biss wie ein Kampfhund der nicht mehr locken lassen wollte. Koste es was es wollte. Doe Höhe von 1875m hatte ich jetzt erreicht und nach 10km Abfahrt war es da – das Grödner Joch. Nicht nur dieser Pass machte mir zu schaffen sondern auch die Urlauber mit ihren Karawanen. Autos an Autos hier hoch vergiften uns Meter um Meter. Auto um Auto überholte ich hier auf den Weg zum Gipfel.Mir brannten die Lungen als hätte sich darin ein Steppenfeuer ausgebreitet.110km und den dritt höchsten Pass von sechs hatte ich jetzt eingenommen, und der Zielschuß ins Tal nach Wolkenstein war so steil das ich lieber etwas langsamer machte bevor ich mich noch auf den Asphalt legte vor Unbedachtheit. Einen Giro Italia mit sechs Pässen? Wo kann man das bei Profis erleben.Ich hatte das noch nicht gesehen so lange ich diese Tour im TV verfolgt hatte. Und wir Nichtprofis zeigten an diesem Tag was wir drauf hatten.Wir waren richtig stark unterwegs gewesen und zwar alle die noch im Rennen waren.Übrigens bei der Abfahrt nach Wolkenstein bekam ich glücklicherweise erst bei der Zieleinfahrt den angekündigten Regen serviert der die ganze Nacht vom feinsten auf die Halle brasselte in der wir schliefen.Er sollte auch immer stärker werden.

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Archiv – Foto aus nicht so anstrengenden Zeiten!!

Das war die 4.Etappe diese JTT mit der Königsetappe was hießt der schwersten Etappe dieser Tour über die Alpen.

Weiter mit der 5.Etappe geht es um den 7.9.2020 und das wurde ebenfalls kein Zuckerschlecken. Bis dahin bleibt gesund!

Eurer ehemaliger Ultraradsportler mit Handicap

Michael

ACHTUNG:                                                                                                                                       Leider ist es mir nicht möglich nach diesem Blog meinen 14 Tages Rythmus aufrecht zu erhalten. Ich habe ab dem 10.9.2020 ca. 4-5 Wochen keinen Zugriff mehr auf mein System. Ich werde aber spätestens ab dem 19.10.2020 meinen Blog wieder wie gewohnt fortsetzen können.Sorry, aber ich kann das leider nicht ändern!!

 

Meine Rennsport-History: Das 9.Jahr Rad-Rennsport nach meinem Schlaganfall! Das Jahr 2006 !! TEIL 3 und die Jantex Tour Transalp Alpenüberquerung!

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Alles Gute haben mir im Vorfeld Stefan Denewill li.und Martin Renz re. vom damaligen Cannondale Radsport Dressel / Büttner Racing Team für die JTT,- Jantex Tour Transalp gewünscht bevor ich 2006 in den Startort Garmisch Partenkirchen aufbrach!!Beide waren schon fast wie Freunde für mich geworden, und enttäuschen wollte ich vor allem sie nicht.

Heute erzähle ich euch mehr von der JTT und der 2.Etappe die nicht leichter als die erste war. Vor allem stand diesmal das Dach dieser JTT, das Timmlesjoch als höchster zu überwindender Punkt für uns Radsportler auf dem Tagespensum diese Etappenrennens. Heiko und ich waren nach dem guten Start am ersten Tag voll motiviert obwohl ich nachts nicht besonders gut geschlafen hatte. Vielleicht waren mir auch die Schmerzen über das das verrückte Hantennjoch noch zu sehr im Kopf gesteckt.

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Ich gebe euch den Streckenverlauf weiterhin bei jedem meiner JTT-Beiträge zur Ansicht damit ihr euch ein Bild der jeweiligen Lage machen könnt.

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Am 2.Tag der JTT wurde es schon härter denn jetzt waren weniger Strecke (ca.15km) aber dafür mehr Höhenunterschied zu bezwingen – 126.02km – 3216hm und das Dach der JTT war zu überwinden.Das Timmelsjoch als höchster Punkt der ganzen JTT mit 2509m!

Es war morgens um 7:30 als Heiko und ich aus dem Nachlager, diesmal in Form eines sehr bequemen Zimmers erwachten.Ich muß zugeben das ich trotz des super Zimmers keine recht gute Nacht hatte. mir tat einfach alles weh. Zwar habe ich mit Heiko noch etwas über die beendete erste Etappe gesprochen, aber ich denke während wir uns austauschten sind wir auch schon eingeschlafen. Heute morgen war kein Streß denn wir mußten uns nicht wie alle anderen zum Frühstück in einer langen Schlange anstellen sondern konnten uns an einen reichhaltig gedeckten Tisch setzen und frühstücken.Ehe wir uns versahen standen wir auch schon wieder am Start und gleich ging es nach dem Verlassen von Sölden eine erste Rampe hinauf zur Mautstation, und dann zum Dach dieser JTT, zum Timmelsjoch auf 2509m. Mir brannten sofort die Oberschenkel als es in diese Rampe ging und es tat weh, richtig weh wie es mir noch nie so geschmerzt hatte schon am Beginn eines Einsatzes. Ich hatte das Gefühl als stünde mir das Laktat von gestern noch immer bis am Hals.Hätte ich vielleicht doch einer Massage am Vorabend zustimmen sollen? War ich vielleicht doch nicht so hart wie ich mich nach der Zieleinfahrt gegeben hatte?  Der erste Tag von Imst bis Sölden durch das lange Tal hatte mir gestern mehr zugesetzt als die Auffahrt um Hahntennjoch. 25km, verdammte KM ging es jetzt hoch und nur eine kleine 1 KM Abfahrt entspannte meine Beinmuskulatur. Heiko war schon weg und ihn viel es nicht schwer einen alten Mann alleine zu lassen.Aber so war unsere Taktik, jeder für sich ins Ziel kommen erst mal.Es war wieder fürchterlich heiß an diesem jetzt zweiten Tag dieser JTT 2006.

Spezielle Pressefotos 004

Ein Blick nach ober morgens um 9Uhr Richtung Timmelsjoch versprach mir keinen sensationellen Tag zu erleben. 126km – über 3200hm und zwei brutale Pässe namens Timmelsjoch und dann den Jaufenpass nochmal bis auf 2094m bekämpfen. Was hab ich mir da nur gedacht!!!

Endlich war ich auf dem Dach der diesjährigen JTT angelangt und ich was sehr,sehr kaputt und trotzdem stürzte ich mich gleich darauf in die 30km Abfahrt und da war mein Kopf immer noch gefordert.Nicht wegen der Schmerzen die ich zu überspielen hatte, nein es war die Konzentration auf dieser Abfahrt mit der ich stellenweise über 85km/h an die ein oder andere Kehre geschoßen kam. Ein kleiner Fehler nur, ein schneller Plattfuß und es hätte mich hier so zerlegt das ich das wohl mein Leben lang nie vergessen hätte.Aber das ist Radsport in dem du zwar nie bergab gewinnst, aber gerade hier nicht noch mehr Zeit verlieren solltest. Vor allem solltest du nie an das schlimmste denken sondern nur an das gute während du alles gibst. Gib nie der neagtiven Seite die Oberhand, denn das kann dich die Moral kosten. Ohne Moral geht es dir manchmal brutal.!!                                                                                                                                                 St. Leonhard im Passeier! Das Ortschlidt flog förmlich an mir vorbei und ich hatte weit mehr als 50 km/h auf dem Tacho. Egal!!! Die Straßen waren gesperrt, und nur für uns Radsportler frei ohne Angst zu haben da könnte ja ein Auto oder etwas anderes entgegen kommen. Ich merkte nicht einmal das ich im Tal angekommen war und es ging nach einem Kreisverkehr schon wieder nach oben. Dieser verdammte Kreisverkehr hatte nicht nur mir das Tempo so genommen sodas ich keinen Schwung in den Anstieg zum Jaufenpass mitnehmen konnte. Und wieder 20km immer weiter gehn Gipfel und ich fluchte nur so vor mich hin. Das Feld war hier soweit auseinander gerissen das mich niemand hören konnte.Gott sei Dank dachte ich da.                                                                     Ich weiß zwar heute noch nicht wie ich da oben angekommen bin, aber ich bins einfach an diesem zweiten Tag.Wo würde Heiko sein? Ich denke jetzt die letzten 50km bis Brixen wird es nur noch stetig leicht abwärts gehen. 90min früher als ich ankommen und uns schon mal ein nettes Plätzchen in der Sporthalle zum übernachten reservieren, das hatte Heiko schon mal abgecheckt. Ja diese 50 km über Sterzing und Schabs mit zwei unspektakulären kleinen Wellen waren nichts mehr gegen den restlichen Tag vorher. Ich hatte Rückenwind und das Tal sog mich förmlich nach Brixen wo ich doch einigermaßen erholt angekommen bin.Die dicken gänge flogen über die Ritzel und ich machte Platz um Platz gut.Das konnte ich einfach als guter Zeitfahrer.Heiko war natürlich schon im Ziel und verwertete aufgebrauchte Energie durch Kcal.wie ein Mähdrescher!

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Keine Massage erneut für mich, ich wollte keine ich wollte nur etwas Ruhe haben den ich hatte noch nicht einmal die Augen geschlossen und da war ich auch schon am 3.Tag dieser JTT angekommen.Viel zu kurz war diese Nacht für mich.Heiko ging es noch bedeutend besser und ich dachte Respekt so für mich. Erneut ein Tag der mich durch Hitze erniedrigen wollte. Diese Sonne in Südtirol zog mir förmlich die Flüssigkeit so aus dem Körper die ich schon schnell überhaupt nicht nachkippen konnte was ich da verlor. Als wenn man einen Eimer Wasser in der Wüste einfach in den Sand gießt so kam mir das vor.                                                                                                                                           35km stand gleich am Anfang dieser 3.Etappe an.Warum eigentlich gleich am frühen Morgen schon bergan und nicht wie bei der Tour de France erst mal gemächlich im flachen einrollen dachte ich.Ja wir sind bei der JTT und nicht bei den Profis 🙂 !!! Ich weiß noch wie mich ein Junge am steilen Einstieg zum Würzjoch mit einem Gartenschlauch bespritzte.Voll ins Gesicht-ein wahrer Volltreffer.Das haße ich denn deine Bille ist so benetzt das man danach lange nicht mehr richtig sehen kann. Gut ich sah den Anstieg nicht richtig was vielleicht gerade hier optimal sein könnte. Mit zwei Gegenwellen ging es dann ins Tal nach MOOS ehe es den Furkelpass noch zu überfahren galt. Und wieder 25km bergan.Wenn ich da ober angekommen bin wußte ich der heutige Tal ist geschafft. Ich hatte immer das Höhenprofil in meiner Trikottasche um zu sehen wo es noch weh tun würde. Nach dem Würzpass mit 1987m und dem Furkelpass mit 1737m waren wieder zwei Pässe mehr von diesen insgesamt 22 Pässen geschafft. Der Zielort St. Vigil nach gut 90km was eine sehr kurze Etappe im Vergleich zu den beiden Etappen davor. Da meint man vielleicht ok das ging ja etwas leichter.Die Höhenmeter jedoch von fast 3200m zeigen einem Radsportler aber, das es dafür hier mächtig steil und lang beran ging. Also nichts mit leichter Etappe an diesem Dienstag dem 27.6.2006!!

Drei Etappen waren jetzt von dieser JTT 2006 geschafft. Morgen steht jetzt die 4.Etappe an und das ist dann schon mehr als die halbe Miete für uns beide dachte ich hier in St. Vigil einem schönen kleinen Ort in Südtirol.

359.03km und 8836hm waren bereits von diesen verrückten 831.3km und 21032hm geschafft. Aber eine ganze Menge an Höhenmetern waren noch vor mir/uns die wir durchzustehen hatten.Werden wird das schaffen?? Werden wir durch unseren eisernen Willen,Stärke,Mentalität und Kraft ins Ziel kommen? Ich werde das im nächsten Block weiter erzählen.

Kommt wieder auf meinem Blog um den 7.9.2020 vorbei und lest wie es weiter geht mit dieser JTT 2006 und dem….. !!!

Bis dahin grüßt euch Michael über seinen Blog für Radsportler!!

 

Meine Rennsport-History: Das 9.Jahr Rad-Rennsport nach meinem Schlaganfall! Das Jahr 2006 !! TEIL 2 und die Jantex Tour Transalp Alpenüberquerung!

Nachdem ich im ersten TEIL meiner Rennsport-History schon über das Jahr 2006 erzählt habe möchte ich im 2.TEIL auf mein erstes Etappenrennen und hier über die Jeantex Tour Transalp eingehen. Ein Rückblick darauf ist es Wert eine spezielle BLOG-Serie darüber aus dem Jahr 2006 zu erstellen. Ich werde wohl über jede Etappe einen Beitrag, also von der JTT sieben Beiträge bringen wollen da dieses Race so brutal zu mir war das ihr alles genauer miterleben solltet.Danach ist das Jahr 2006 abgeschlossen.

Heute gibt es ein kleines Jubiläum auf dieser Seite :                                                            ES ERSCHEINT HEUTE MEIN BLOG  –  NR: 100 !!!!! Und das mit einer ganz besonderen Special Reihe nämlich der Jantex Tour Transalp 2006.Eines meiner nur sehr wenigen Etappenrennen über die Dauer von 7 Tagen die ich je bestritten habe.

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Meine schon übliche aktuelle Jahrtes-Bilddoku.Jetzt über das Jahr 2006 mit meinen 12 Sponsoren die mir das benötigte Material immer gerne z.V. stellten.Es war das beste was ich bekommen konnte und durfte. Dabei war freie Auswahl welche Teile für meine speziellen Zwecke benötigte kein Thema. Denn war ich erfolgreich war es auch das Material natürlich welches man in der Presse auch immer sehen konnte.

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Ein ganz schön altes Foto von Heiko li. und mir von der JTT 2006. Wir waren so super unterwegs das ich die Schmerzen schnell vergessen hatte und wieder nach vorne blickte auf das Jahr 2007. Aber dazu viel später!

Die JTT wurde wie immer als Teamrace gestartet ( 500 zweier Teams), also 1000 Starter insgesamt kamen aus der ganzen Welt da zu dieser Zeit nur Teams Startberechtigung hatten. Da kein Handicapper zu finden war der mit mir diese Mega Herausforderung eingehen, oder sich dieser stellen wollte wurde ich mit dem Veranstalter schnell einig.Es wurde zum ersten Mal eine spezielle Kategorie zugelassen die Handicap-Mixed hieß.Hier durfte man als Handicapper mit einem nicht Handicapper starten. Wir, mein Sohn Heiko und ich  waren also Alleinunterhalter unter 1000 Startern die als Limit zugelassen wurden.Das wir immer unter Beobachtung standen war klar denn man war gespannt ob speziell ich dieses Martyrium über:                                                                                                                                                        7 Etappen – 829.58km – 21019 Höhenmeter – 22 Pässe – aus 21 Nationen        durchstehen würde. Da stand ich in Garmisch Partenkirchen am 25.6.2006 Sonntags um 10 Uhr am Start und mir ging fast die Düse vor Aufregung ob ich mich hier blamieren würde und irgendwo in diesen 7 Tagen saft.-und kraftlos aus dem Rennen gehen sollte oder mußte, oder ich die neue Herausforderung erfolgreich beenden konnte. Nicht nur das meine körperliche Lesitungsfähigkeit auf höchstem Niveau gefordert war, auch die Zeitlimits waren zu beachten.Sollte ich oder auch Heiko dieses überschreiten waren wir beide aus dem Rennen. Wir beide wollten das auf keinen Fall. Eine ganz einfache Taktik war unsere Marschroute. Jeder ruft seine Leistung ab so gut er konnte.Jeder fuhr für sich ohne auf den anderen zu warten so wie er eben konnte. In jedem Etappenort würden wir dann hoffentlich die Ziellinie überrollen. Das war unser Motto. Durchkommen und die JTT zu besiegen und somit auch in dieser Specialkategorie zu siegen.                                                                                                                                      1.Etappe: Oberammergau – Sölden über 141.60km/2440hm und 2 Pässe. Ammersattel und Hahntennjoch waren unsere erste Prüfung.

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Der Streckenverlauf der JTT 2006 über 831.3km und 21032hm mit 22 Alpenpässen!

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Die 1.Etappe und 141.61km-2440hm und erst mal nur zwei Alpenpässe bei Hitze bis 30°!

Heiko natürlich war immer schneller als ich.Kein Wunder denn mit gerade mal 26 Jahren gegen meine 47 Lenze die ich auf dem Buckel hatte, und seinem viel geringeren Körpergewicht von Minus ca. 20kg gegenüber mir war er am Berg eine Macht. Über den Ammersattel mit seinen 1082m und ca. 20km Länge war ich gut dabei aber ich war einfach zu schnell denn ich ließ mich einfach mitreißen und wollte im Feld bleiben.Danach kam eine Flachstrecke von ca. 25km wo ich richtig dicke Gänge wie bei einem EZF bolzte um noch weiter vorne dabei zu bleiben während andere etwas mehr rollten und nur im Feld bleiben wollten. Alles gut und super dachte ich da noch ehe ich nach links in den Anstieg  zum Hahntennjoch einbog. Jetzt sollte sich meine sinnlose Bolzerei rächen.Und wieder 20km bergan aber dagegen war der Ammersattel ein Witz. Nachdem im Flachstück meine Beine keine Erholung von mir erhalten hatten bekam ich jetzt die erste richtige Lehrstunde einer JTT serviert, und das mit Chilli pur!!Bis auf 1894m mußt ich mich hoch wuchten. Es war furchtbar heiß an diesem Sonntag und mir kochten förmlich die Oberschenkel. Ich hatte das Gefühl als würden sich meine Schwalbereifen in der Straße verkleben.Es ging nicht viel an Vortrieb.Meine Beine fühlten sich an als wenn sie nur noch mit Pudding gefüllt waren.Es wurde immer steiler und steiler und auf den letzten 1000m mußte ich das erste Mal vom Rad ich war heiß gefahren. Ich stand still und nur die Situation der noch hinter mir befindlichen die ich weit unten kommen sah machte mir Mut wieder in den Sattel zu gehen. Ich denke um 16% war hier die Steigung angewachsen ehe ich endlich auf dem Gipfel angekommen war. Ich war voll im Eimer wußte aber das jetzt eine lange Abfahrt bis hinunter nach Imst folgte bei der ich mich erholen konnte.Aber diese Straße ins Tal war alles andere als eine Straße denn Wellen wie Sprungschanzen,Schlaglöchter,Risse im Asphalt und Querrinne von brutalster Güte forderte von mir die Konzentration ganz oben zu halten um keinen Fahrfehler zu begehen. Verriß es mir hier den Lenker würde ich furchtbar auf dem Asphalt aufschlagen und daran wollte ich gar nicht erst denken wollen.Hier gab es einen fürchterlichen Sturz eines Teilnehmers der im Ziel so bandagiert wurde das seine Arme und Beine komplett eingebunden waren.Aber er fuhr auch am 2 Tag weiter.Er wurde ab sofort als Mumie im Feld bekannt.Was für ein harter Hund dachte ich da abends. Als ich in Imst angekommen war ging es noch durch das Ötztal über Längenfeld nach Sölden. Ca 60km und stetig leicht und machmal in Wellen, und dabei ein anstrengender Gegenwind der mir im Tal ganze Zeit entgegen bließ bis ich wieder von 800 auf 1400m Höhe angekommen war. Jede Welle war furchbar für mich, aber die Zieleinfahrt bis max. 19 Uhr waren für mich schon kein Problem mehr.Ich war sehr gut in der Zeit.Gegen 16:30 war ich in Sölden und Heiko war auch schon da. Ich dachte ich wäre weit abgeschlagen durchs Feld gereicht worden,aber andere mußten wohl noch viel mehr als ich an diesem Tag Leiden.So war der erste Tag dieser JTT erfolgreich für uns beide. Wir durften sogar in den Genuß kommen eine Privatunterkunft als Schlafquartier zu erhalten da das Massenlager in einer Sporthalle restlos überfüllt war. So konnten wir uns abends nach der Pastaparty in aller Ruhe auf unser Doppelzimmer zurück ziehen und unsere schmerzhaften Beine verstecken. Übrigens gab es täglich kostenlose Massagen die ich aber an keinem Tag in Anspruch nahm, egal wie schlecht es mir zeitweise nach jeder Etappe ging.So kaputt ich war, aber diese Schwäche wollte ich mir einfach nicht zeigen. Und so fertig das ich mich streichelt lassen mußte war ich nun auch wieder nicht 🙂 !!

Wir sprachen über den vergangen und den folgenden Tag und da sollten wir noch viel mehr gefordert werden. In 14 Tagen um den 24.8.2020 erzähle ich euch über die zweite Etappe der JTT und was ich da erleben konnte, mußte,durfte und erlitten habe.

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Bleibt mir Treu und ihr werdet es nicht bereuen.

Es grüßt euch Michael, der ehemalige Ultra.-u. Extremradsportler der 20 Jahre diesen Sport für euch Revue passieren läßt.

Mein nächster BLOG erscheint wie immer in 14 Tages Zyklus diesmal am 24.8.2020

                                                                      

Meine Rennsport-History: Das 9.Jahr Rad-Rennsport nach meinem Schlaganfall! Das Jahr 2006 !! TEIL 1.

Nach 8 Jahren hatte ich jetzt auch im Straßenrennsport aufgeschlagen da ich vorher nur mit dem MTB an Rennen teilnahm. Ich muß sagen der Straßenrennsport machte mir so viel Spaß das ich dort unbedingt mehr erreichen wollte.Auch die Distanzen, so merkte ich konnte ich fast jetzt schon problemlos erhöhen. 540km war z.Z. beim Trondheim-Olso Race dem Styrkeproven in Norwegen 2005 meine längste Distanz auf der Straße, und auf dem MTB waren es bei 24h Races gute 400km gewesen. Dies beim 24h Race in Serfaus über das ich schon berichtet hatte

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Ich war jetzt zur festen Größe im Team Cannondale – Radsport Dressel Germany geworden! Eine Teamkleidung war jetzt natürlich von nöten um die Öffentlichkeit bei Rennen auch bildlich auf uns Aufmerksam zu machen.Am Ende meiner Extremradsport Laufbahn hieß es dann Team Bike Center Dressel Kronach da mein Händler ein neues Areal am Rande von Kronach errichtete und der Händlername etwas geändert wurde.SONY DSC

Das Team Radsport-Dressel -Cannondale Germany vorgestellt im Fachmagazin BIKE-SPORT-NEWS von li. Stefan Denevill zuständig für Technik und nicht nur für den Rennsport und einem Mitarbeiter.Ich in der Mitte!Hinten das neue Cannondale CAAD 5 Rennrad aus der limitierten Cipollini Serie.Dies war mein zweites Cannondale Werksrad neben dem Skalpel fürs Gelände – jetzt auch ein Rennrad für die Straße.Cannondale munitionierte für die Straße und fürs Gelände auf was mich betraf! Wurde mein Potenzial was in mir steckte hier schon erahnt???

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Die 4 Teamfahrer die für Dressel Kronach nach Medallien greifen sollten. Ich vorne mit dem Cannondale Skalpel.Ein Edelbike von dem es nur weltweit 5 Stück gibt. Meines war die Nr.4. das vorletzte was in die Rennsportarena geschickt wurde.Dann ein junger Fahrer – dann Stefan Denevill – ein weiterer Teamfahrer, und mein Sohn Heiko der sich auch 2 Jahre im Team versuchte.Das Team war so ca. 2 Jahre aktiv ehe ich dann alleine für das Team bis Anfang 2019 unterwegs war.        Eine „One man Show“!

Dieses Jahr war mal wieder Gilserberg und der Kellerwald Marathon die erste Probe um zu sehen ob ich fleißig durch den Winter an meinem Körper gearbeitet hatte. Ich hatte!! Und gleich mit Platz 1 auf der Langstrecke über 120km und 3000hm eine Duftmarke gesetzt. Dem Skalpel und allen meinen Sponsoren war dank ! Der erste Sieg nach 3 Jahren hier.Das war wie immer im April. Dann kam der Mai und der Spessart-Bikemarathon in Frammersbach Stand an. Auch hier stellte man jetzt eine   Handicapklasse ins Reglement. Da einige aber nur die Halbdistanz fahren wollten willigte ich ein und startete ausnahmsweise nicht auf der 120km Langstrecke. Das half aber nichts denn auch diese 60km bewältigte ich vor allen anderen Handicappern und stellt auch hier wie auf der 120km Distanz einen Streckenrekord auf der nie gebrochen werden sollte. Heute gibt es diesen wunderschönen Marathon im Spessart leider nicht mehr. Sehr schade!! Ende Juni dann fuhr ich wieder nach Griffen um auch hier beim 12h Event um den bekannten Schloßberg ebenfalls und erneut wie 2005 als Sieger aus dem Rennen ging. Auch hier stellt ich einen erneuten Streckenrekord auf indem ich meinen Rekord vom Vorjahr (2005) deutlich verbesserte. Um sage und schreibe 10km und 300hm mehr was 5 Rd. mehr in 12h bedeutete. Wie im Rausch was ich bei glühender Hitze unterwegs.

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Ganz schön angeschoßen nach diesen 12h in Griffen reiste ich aus Kärnten wieder ab.Und auch wieder im Bild mein geliebter Bulli T4 mit dem ich viel erlebt hatte!Nach dem Start die Siegerehrung die ich mit einem Interview gerne abschloß!

Ich habe in diesem Jahr voll eingeschlagen und bei den ersten 3 Starts drei mal ganz oben auf dem Potest gestanden.Alle waren begeistert und ich am meisten!!

Anfang Juli und gleich eine Woche später war ich wieder bei der DM im Behindertenradsport in Bünde bei Bielefeld am Start.Ich war hier noch so kaputt von den beiden letzten Läufen das ich nur beim EZF – Einzelzeitfahren antrat. Eine Broncemedallie war gerade noch machbar, aber ich hatte ja schon angemerkt das solche Kurzdistanzen nicht meine Paradedisziplin war. Hier beim DBS-Verband war aber mein Steckenpferd doch wohl mehr das EZF. Wieso auch immer!

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Rechts erstmals beim  EZF mit einem Scheibenrad hinten welches auch die Profis verwenden – natürlich von Mavic einem meiner Sponsoren den ich jetzt auch für mich gewinnen konnte.Auch die Cosmic Carbone Laufräder waren ab jetzt immer am Rad montiert weil sie einfach super liefen.Auch heute noch fahre ich diese sehr gerne. Die Optik und der nutzen beim Fahren sind unvergleichlich!Nur bei Seitenwind sollte man die Hände immer am Lenker laßen.

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Wie man sehen kann stehen diese Laufräder, jetzt in weiß auch meinem Bianchi Oltre sehr gut!

Wie man sehen kann hatte ich jetzt noch einen materiellen Sponsor (Mavic) mehr dazu gewinnen können den ich 2005 noch nicht hatte. Jetzt waren 12 Sponsoren auf meiner Seite.Wie man sehen kann auf dem Foto oben fehlt noch eine Raceaktion aus 2006. Erstmals startete ich bei einem der gefürchtetsten Etappenrennen über die die Alpen von Garmisch nach Riva del Garde an den Gardasee.Da es hier nur im Team geht konnte ich meinen Sohn Heiko überreden mit mir hier zu starten. Die JTT ( Jeantex-Tour-Transalp) sollte mir gehörig den Marsch blasen wie ich vorher noch nie körperlich leiden mußte. Es ist bis heute die schwerste Alpenüberquerung die statt gefunden hatte.  Wir mußten:                                                                                                                                             831.3km – 21032hm und dabei in 7 Tagen 22 Alpenpässe der schweren und schwersten Kategorie überwinden. Das Giro Italia ließ grüßen, denn auch die Profis waren hier teilweise an diesen Pässen unterwegs gewesen.Die Straße und die weißen Schriften waren noch deutlich zu lesen.Dafür konnte ich als erster Handicapper seit es diese Alpentortur gab in einer eigens eingerichteten Handicap-Mixed Kategorie starten.Auch heute noch bin ich hier die Nr.1 im Bereich CP-Handicap.Es gab keinen Partner für mich der mit mir auch als Handicapper die Sache hätte mit bestreiten wollen. Man wollte, bzw. der Veranstalter wollte aber gerne sehen ob ich nun wirklich in der Lage war dieses Etappenrace zu schaffen und zu Ende zu bringen.So setzte man auf diese Wertung. Für mich und Heiko eine ganz besondere Familienfahrt 🙂 !!Vor allem bekamen wir einen freien Startplatz, also kostenlosen Start zugesagt was natürlich auch die Übernachtung im Massenlager beinhaltete.

Ich war an den ersten Tagen sehr gut unterwegs und da nur wir beide diese Kategorie bestritten mußten wir „nur“ das Ziel in Riva erreichen um zu gewinnen. „Nur“ war relativ aber unsäglich grausam. Diese Berge,Anstiege und Pässe waren die absolute Hölle für uns und vor allem für mich selbst.

Von meinem ersten Etappen-Rennen – der Jeantex Tour Transalp 2006 werde ich euch im 2.TEIL berichten da dieses Rennen eines meiner harten Erfahrungen werden sollte, und ich über eine Woche jeden Tag bis ans Limit zu gehen hatte um in Riva del Garde die Ziellinie zu sehen.                                                                                                                                   Dazu komme ich am 10.8.2020 und das wird ein sehr interessanter BLOG-BEITRAG für euch zum Lesen. Seit gespannt bis dahin!

Haltet mir weiterhin hier die Treue euer ehemaliger Ultra.-u.Extremradsportler mit Handicap Michael!

Radsport dieser Disziplin war für mich immer eine besondere Leidenschaft die Leiden schaffte.

Meine Rennsport-History: Das 8.Jahr Rad-Rennsport nach meinem Schlaganfall! Das Jahr 2005 !! – TEIL 2 !

Könnt ihr euch noch an meinen ersten TEIL des Jahres 2005 erinnern? Ich denke schon denn ich schließe jetzt mit dem zweiten TEIL dieses Jahres ab. Es stehen noch ein erster 12h Einsatz meiner 20 jährigen Laufbahn als Ultra u. Extremradsportler in Griffen/Kärnten in (A),und mein erster Langstreckeneinsatz auf der Straße in Norwegen auf meinem großen Programm in diesem Jahr. In Griffen in einer ebenfalls neu im Reglement aufgenommenen HC – Klasse ( HC= Handicapkl.) war man sehr gespannt auf mich.2 Fragen stellten sich dort den vielen Besuchern und dem Veranstalter:

1. Werde ich als Handicapper 12h auf bzw. um den berüchtigten Schloßberg durchstehen?                                                                                                                                      2. Wie hoch wird meine max. Leistung sein die ich an Streckenlänge-Höhenmetern hier in 12h  abliefern würde?

Ich mußte in Griffen je Runde 1800m und eine Höhendifferenz von 100hm überwinden. Um 8Uhr fiel der Startschuß und ich muß schreiben das ich keine Streckenbesichtigung machen konnte und erst mal ein Gefühl für die Stecke über die ersten 3-4 Runden benötigte um zu wissen – wo kann ich richtig Gas geben und wo kann ich mich auf der Strecke davon richtig erholen, wenigestens teilweise?Vor allem auch wo ist es gefährlich. Nach zwei Runden hatte ich alles raus! Auf der Strecke gab es eigentlich nur zwei Situationen zu fahren – einmal gute 1000m bergauf und 800m bergab über Wurzeln und einem schnellen Trail in dem ein Überholen für mich jedenfalls keine wirkliche Option war. Hier gab es immer wieder Stürze.Vor allem wo es feuchte Stellen gab.Ich wollte zwar siegen aber trotzdem keinesfalls einen Sturz riskieren da ich ja 4 Wochen später unbedingt in Norwegen bei einem Langstrecken-Straßenrace von Trondheim nach Olso über 540 km fahren wollte.Das war eines meiner Highlights in diesem Jahr und das 12h Race hier sollte noch einmal richtig die Oberschenkel und Waden aufpumpen. Meine Frau stand an der Strecke und übergab mir immer wieder essbares und trinkbares was bei der Hitze um die 30° sehr wichtig für mich war. Der kleine Ort Griffen liegt ca. 20km hinter Klagenfurt im tiefsten Kärnten. Und Kärnten ist bekannt für seine Hitze in Österreich.Übrigens war dieses 12h Race erst das 4.Mal ausgetragen worden, und somit eine damals ganz junge Veranstaltung.SONY DSC

Dieser 1.Platz verlangte von mir 2005 eine ständige hohe Wattleistung von weit über 300Watt im Anstieg zum Schloßberg die ich da so noch nicht so intensiv gewohnt war. Ich versuchte so lange wie möglich den selben schweren Gang den ich in der ersten Runde am Berg eingelegt hatte weiterhin in den folgenden Runden durchzustehen. Das klappt bis etwas Stunde 5 dann mußte ich etwas zurück stecken.Ein super Gefühl das ich hier für meine Beinmuskulatur kennen lernen konnte und das ich in den folgenden Jahren immer wieder bei verscheidenen Races behielt.Aber das sollte mir auch im folgenden Norwegeneinsatz über 540km von Trondheim nach Olso beim Styrkeproven sehr hilfreich werden.Nach einigen entspannten Tagen im Kärnten stand mein Focus nur noch in Skandinavien.

Es war Mittsommer in Norwegen was heißt es ist immer Tag und die Nächte sind aus dieser Region Skandinavien verbannt.Dafür ist es in den Wintermonaten gerade anders, denn hier ist es nur Nacht war mich depessiv machen würde.Alles hat eben seine Vor. u. Nachteile.

 

Ich hatte in diesem Jahr ein Sponsoring von der Reederei Colorline erhalten und nur für dieses Race. Eine freie Fährfahrt hin und zurück mit der nagelneuen Color Fantasy war da inbegriffen und ein hoher Kostenfaktor damit gedeckt.

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Um 22:25 Uhr war es wie man sehen kann noch heller Tag in Trondheim – Foto ist zwar aus 2008 aber unerheblich da ich auch in diesem Jahr beim selben Race am Start stand!

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Ich war einer der ersten als ich mich im Startarreal einfand – dieses Foto ist aus 2008!!Dazu aber mehr in diesem Jahresrückblick!Nur damit ihr euch nicht fragt:    Ist der wirklich das Straßenrennen mit einem MTB gefahren??

 

Ich bin startklar und mein Bulli war über 15 Jahre ein treuer und verlässlicher Begleiter! Der Startschuß und der erste Block setzte sich in Bewegung:                                                Man hat hier die Möglichkeit seinen Block und seine Startzeit selbst zu wählen. Das bedeutet: Fährts du bald weg hast viel Zeit,fährst du erst am kommenden Morgen weg wird es eine richtige Heizerei was ich bei meinem ersten Einsatz hier nicht wollte.Eigentlich wollte ich nur ankommen.Im Renngeschehen jedoch änderte sich mein Plan zusehens denn ich war der erste Handicapper der bei diesem Rennen weltweit starten durfte.Das 1967 dieses Styrkeproven als erstes Mal ausgetragen wurde war somit für mich eine große Ehre.Ich wollte auf jeden Fall ankommen und eine einmalige Sache daraus machen. Ich wollte der erste sein der dieses Race durchsteht.                                      Ich rollte zunächst im Block unmittelbar hinter den ersten Stadtauswärts um nach gut 4-5km  auf die E6 zukommen. Ein Wegweiser schockte mich, denn hier stand groß und deutlich OSLO 532 km !!

Zwischengedanke:

DAS RACES DER DICKEN – FETTEN GÄNGE DAS ICH ÜBER DIE GESAMTE DISTANZ VERSUCHTE SO LANGE WIE MÖGLICH ZU HALTEN BIS MIR FAST DIE OBERSCHENKEL ABBRANNTEN – ABER ES WAR SO GEIL !!          

So etwas brannte sich in meine Hirn ein und war der erste Psychoschock für mich den ich schnell aus meinen Kopf bringen wollte und er ging dabei immer schön bergan.Zwar in leichten Wellen und nicht allzu steil aber 170km lang bis wir ins Hochplateau Dovrefjell bei Hjerkinn einbogen.Ich war nicht ganz alleine. 3 andere waren mit mir unterwegs.Es waren Norweger mit denen ich mich auf englisch unterhielt. Prima Jungs und eben stark wie Wikinger nur auf den Bikes halt.Unerschütterlich und zäh wie man das von Nordlichtern kennt. Dieses Plateau zieht dir die Zähne wenn du dich nicht im Zaum hältst. Weit über 20km geht es hier ohne Schutz vor Kälte und Wind immer gerade aus.Styrkepr¿ven 2018Die Einfahrt ins Dovrefjell bei Hjerkinn nach ca. 170km!Styrkepr¿ven 2018
Die Jungs und ich beim Kilometer fressen.Zu dritt um nicht voll im Wind auf diesem Plateau zu stehen das alleine nur sehr schwer zu bezwingen ist. Gott seit dank kann ich jetzt nur sagen denn bei meinem ersten Styrkeproven hatte ich die Feinheiten dieser Strecke noch nicht gelernt!

 

Das Dovrefjell und die Verfolger auf dem Plateau der Hölle.Hier hatte ich schon Temp. von nur + 2-4° erlebt!Es ist hier ca. 4Uhr morgens und taghell!                              Es folgt jetzt Dombas am Ende des Plateaus in einer schnellen Abfahrt. Ich hatte schon viel Zeit gut gemacht und von der max. Zeit von 32h hatte ich jetzt schon kein zeitliches Problem zu fürchten. Das Wetter hielt bei meiner ersten Teilnahme und mich begleitete jetzt im Tal der Fluß     Moya zum gleichnahmigen See bis Lillehammer.Im Fluß standen um dies Uhrzeit Angler um ihr Frühstück zu fangen-welch ein sehenswerter Anblick. Das Foto stammt von uwe-cx.de.

Ich wußte hier das in Lillehammer 350km und viel mehr als die Hälfte der Strecke von mir erlegt wäre.Gute 13.5h war ich bis jetzt unterwegs gewesen.Ich hatte eine tolle Zeit bis jetzt und keine Wehwehchen oder Probleme weder materiell noch körperlich. Ich schätze jetzt noch 14-15h bis ins Ziel da man ja bekanntlich immer langsamer wird je länger man unterwegs ist. Ab hier wird man die Strecke nicht mehr so erleben wie ich das 2005 erlebt habe denn sie ist jetzt ab hier so verlegt worden das man die Autobahn nicht mehr befährt da die E6 jetzt und aktuell in eine Großbaustelle verwandelt wurde. Wir fuhren auf der Autobahn und die Wegweiser-die großen blauen Schilder gaben dir bei jedem Blick den Eindruck es wird einfach nicht weniger was noch an Distanz zu fahren wäre. Und wieder kam die Psyche an ihre Grenzen, aber es waren einfach herrliche Eindrücke.

Wie schön das war zeigt ein Erlebnis auf der Autobahn das ich ca. 100km vor Oslo hatte: Ich fuhr auf der rechten Straßenseite die an diesem Tag nur für uns Radfahrer reserviert war.Plötzlich fuhr neben mir auf der Überholspur ein Norweger mit seinem Pkw und hielt einen Smaltalk mit mir während sich der Verkehr hinter ihm zu stauen begann. Aber es wurde nicht gehupt und alle freunten sich einfach nur das diese Veranstaltung ausgetragen wurde. Es fragte mich:                                                                                                Wo kommst du her und wie geht es dir ?? Ich erwiderte das ich aus Deutschland käme und er sagt – you make a very good Jop!! Das ging bei mir natürlich runter wie Öl. Belanglos plauterten wir noch einige Minuten ehe er Gas gab und alle PKWs und LKWs die mich überholten winkten hektisch vor Freude!                                                     Und wieder kam ein solches verfluchtes Schild diesmal mit der Aufschrift OSLO 160km. Ich rechnete und kam auf eine Restzeit von ca. um die 6h da es irgendwann nur noch flach weiter gehen würde und die langen Wellen dieser E6 eben flacher werden. Meine  1 Mann Begleitcrew die aus meinem Freund Jörg bestand zeigte mir aus dem Fenster das Höhenprofil das ich gerne zu diesem Zeitpunkt laß. Was soll ich noch schreiben? Ich war gegen 18:30 kurz vor der kurzen Zielgeraden im Osloer Geerbegebiet eingebogen und war so froh mein wirklich erstes Langstreckenrennen auf der Straße erfolgreich beendet zu haben. Ich hatte sogar auf den letzten 150km noch meine Zeit und meine Geschwindigkeit nur unwesentlich langsamer wurde während da andere wohl sehr einbrachen und kein Tempo mehr machen konnten.                                                          540km in 20:13:16h mit einem Schnitt von 26.7km/h stand auf meiner Urkunde.Ein kleines Studium meines Marschplanes zeigt auf dem Diplom u.a. folgendes:

Bis Dombas bei KM 200 hatte ich einen Gesamtschnitt von 26.06 km/h                          Bis Lillehammer bei KM 350km lag dieser Schnitt bei 25.50 km/h                                      Bis Eidsvoll bei KM 480 waren es 28.59                                                                                                                                                                                                                               Ab Lillehammer erhöhte ich meinen Schnitt bei den letzten 190km nochmals um ca. 3 km/h wo andere schon viele Schmerzen durchleben mußten. Das sind Werte die manchen zum verzweifeln brachten. Ich wurde immer stärker trotz schwächer je länger dieser Race dauerte. Ich war darüber selbst sehr überrascht aber ich hatte dieses Jahr sehr gut vorgearbeitet was meine körperliche Verfassung betraf, und das ohne einen Trainer, ohne einen von einem anderen ausgearbeitete ausgearbeiteten Trainingsplan. Ich in allem nur mir selbst dankbar und keinem Außenstehendem was die Leistung betraf.Unser Streckenmarschpla was die Verpflegung betraf war ebenfalls auf den Punkt aufgegangen und ich wollte nur alle 50km einen kurzen Check für Kleidung und Verpflegung entgegen nehmen. TOP einfach !!

Was noch viel schöner war: Ich hatte hier einen Streckenrekord als Handicapper und damit als erster Deutscher überhaupt in die E6 gezaubert, und das über die 540km Distanz!!

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Am nächsten Tag machten wir uns wieder auf die Heimreise – natürlich wieder mit Colorline un der Color – Fantasy die uns bis spät in die Nacht mit Wirlpool – Disco – Show Lounge – Einkaufsmeile mit Pubs und Pizza sowie Tapasbar verwöhnte.
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Der Pressebericht aus dem Magazin Rennrad zu meinem Blog!

Bis in 14 Tagen mit meinem Rückblick auf das Rennjahr 2006 was wieder viel zeigen wird was ich so alles erlebt und durchgestanden habe in meinen 20 Jahren im Radsport Zirkus eines Handicap-Radsportlers – Im Ultras und Extremradsport.

Bleibt bitte gesund und bleibt mir auf dieser Seite treu! Bis zum nächsten Blog um den 27.7.2020.

 

 

Meine Rennsport-History: Das 8.Jahr Rad-Rennsport nach meinem Schlaganfall! Das Jahr 2005 !! – TEIL 1 !

Auch das Racejahr 2005 läßt sich nicht in einem Beitrag erzählen da so viel passierte das ich einen ellenlangen Beitrag verfassen müßte und ihr bestimmt nicht so lange lesen möchtet. Ich denke eine gewisse Zeit des lesens sollte nicht überschritten werden um nicht als Leser mittendrin das Handtuch zu werfen weil es halt zu lange dauert.Deshalb auch dieses Jahr 2005 meiner aktiven Radsport-Laufbahn in 2 Teilen!

2 WM-Teilnahmen – 1 DM erneut beim Behindertensportverband Deutschland ( DBS )      1 Langstreckenrekord in Norwegen, und eine Auszeichnung zum erfolgreichsten Radsportler des Jahres der Stadt Hof ( Landkreis – Hauptstadt ) sind beitragsfähige Themen diesmal erneut zweiteilig.

Auch dieses Mal stand die DM im Behinderten-Radsport bei mir auf dem aktiven Programm. Diesmal startete ich jedoch nicht nur beim Straßenrennen sondern auch beim Einzel-Zeitfahren. Wieder war es im Scharzwald, und hier diesmal in Hattingen a. Rhein.Vorher hatte ich mir aber zuerste Mal in Gilserberg beim Kellerwald Marathon den Sieg in der Handicap-Klasse geholt und zwar auf der Langstrecke über 120km – 3300hm. Das war wie immer Ende April!

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  Startaufstellung in Gilserberg beim Langstrecken-Bikemarathon mit Platz 1 in der Handicap-Klasse beendet!          

Ich war diesmal bei der DM als erstes beim Straßenrennen am Zug und wußte diesmal wer mir gefährlich werden würde. Klaus Lungershausen war der der mir als einziger das Wasser abgraben konnte, und er konnte das auch 2005 wieder.Ich bin eben keiner für die kurze 20km Distanz und auch im EZF war ich ihm als einziger unterlegen.Ich nahm es sportlich zumal er ja schon mehrfach die Paralympics sehr erfolgreich mit Medallien abgeschlossen hatte.

SONY DSC                        Diesmal war ich zweimal mit Silber auf den Heimweg gegangen.  

Das Race an diesen 2 Tagen in beiden Disziplinen, vor allem das EZF waren für ihn wohl seit langem die schwerst erkämpften Titel die es absovieren mußte.Ich denke aber auch ich hatte noch die Marathonsache in Gilsterberg in den Beinen gespürt.Beim EZF hatte jeder einzelne Fahrer ein Begleitmotorrad als Schutz das vor mir/uns herfuhr. An zwei Stellen war der vor mir aber auch dermaßen langsam unterwegs wo ich doch Zeit verlor diese aber nicht ausgereicht haben würde ihm den Sieg streitig zu machen.Vor allem in der Siedlung wo ich zwei oder dreimal durch mußte.

 

 

Die DM 2005 im Bild – li. EZF Vize DM Titel – re. Vize DM Titel Straßenrace !!Wie man auch gut auf dem re. Foto sehen kann habe ich dieses Jahr technisch auf sehr viel materielle Unterstützung von Sponsoren zurück greifen können. 12 Sponsoren darunter zwei Fachmagazin mit BIKE SPORT NEWS + RENNRAD konnte ich zeigen was ich drauf habe.Ich konnte mir also keine großen Fehltritte in Sachen Erfolg leisten.  Vor allem waren beide Fachmagazine für meine Berichterstattungen sehr hilfreich um meine mediale Präsenz zu stärken was mir bei meinen Sponsoren findungen sehr behilflich war.                                                                                                   Die Sponsoren 2005 waren u.a.:                                                                                                       Cannondale/Bikes – Mavic/Laufräder – Chiba/Handschuhe – Syntace/Carbonteile u. Lenker – Uvex/Helme u. Brillen – Xenofit/Sportfood – Colorline/Skandinaien Fähren – Daum Electronics/Hometrainer – Wildgruber/ Schuhe usw. – Radsport Dressel Kronach für meine Bikes in technischer Sicht und bei Umbauten für die einzelnen Einsätze immer sehr kompetent beratend.Das zeigte sich auch bei meinen Erfolgen in diesem Jahr sehr

Dann ging es nach Eschlikon zur ersten 24h WM und hier dachte ich sofort an meinen harten Sturz mit Rippenbrüchen 2002 wo ich knapp am Potest vorbei gestürzt war. Diesmal war aber auch hier erstmals eine Handicap-Klasse ins Reglement aufgenommen worden. Auf meine Anfrage hin eine s.g.Handicapkl. ins Reglement aufzunehmen stimmte man zu. Da ich jetzt offiziell Starter des DBS sei war man hoch begeistert und überlegte nicht lange.Das ließ ich mir nicht entgehen zumal diesmal kein Regen sondern strahlender Himmel für heiße Temperaturen sorgte. Ich weiß noch wie ich da gelitten hatte und nachts unbedingt 1h Pause einlegte weil einfach nichts mehr gehen wollte.Eigentlich bin ich nie ein Freund für Pausengänge in dieser Disziplin gewesen, aber diesmal brauchte ich das einfach um mich nicht sauer zu fahren.Am Ende stand ich auch hier ganz oben.Der zweite Streich nach Gilserberg, und der zweite WM-Titel nach dem Marathon-Langstreckentitel letztes Jahr in Saalbach/Hinterglemm.sieg_versehrt[1]Wie glücklich ich hier war obwohl man mir das zu kleine WM-Trikot nicht überstreifen konnte, aber die Lillie und die Medallie waren schon fest in meiner Hand..Ich war eben ein athletisch ausgeprägter Radsportler – aber geil war das allemal! Heute noch habe ich FB Kontakt mit dem damaligen Veranstalter Bruno Eberli der ein super feiner Typ ist wie so manch andere sehr liebenwerte Menschen in diesem Sport. Nicht nur bei den Veranstaltern.

Tja und jetzt ging es wieder nach Saalbach/Hinterglemm wo ich mir den 3.WM-Titel holen wollte. Vorher jedoch bekam ich einen unverhofften Anruf von einem der auch dort in der Handicapklasse starte. Der letztjährige Kurzstrecken Part von mir der mich am Telefon bat doch auch auf der Kurzstrecke zu starten. Ich jedoch wiederspach ihm denn ich würde keine 450-500km anreisen um mal eben läppische 31km abzuzappeln. Ich bin Langstreckler und wenn er wollte könnte er ja mit mir auf der Langstrecke starten.Das wollte er aber offensichtlich nicht. Vielleicht war ihm auch die Gefahr einer Niederlage auf dieser Strecke im Gedanken stecken geblieben.Aber was soll das jetzt noch. Als mehrfacher Paralymics Sieger usw. möchte man vielleicht nicht gerade die zweite Geige spielen, und die Langstrecke ist eine andere Nr. als die Kaffeefahrt über die Panorama Alm zurück ins Ziel.Ich fuhr die Strecke vom Vorjahr fast 30min.schneller und holte mir so auch hier den WM-Titel zum 2. mal.So hatte ich jetzt schon 3 solche goldenen Metallteile um den Hals hängen.Das nach nur zwei Jahren als Handicapstarter.

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Meine Fans hatten sogar einen Banner entworfen und ihn bei der Siegerehrung vor der Tribüne aufgestellt. Ich war mal wieder da wo ich immer schon hin wollte ganz oben. Der 3.WM-Titel und langsam wurde mir etwas komisch über diese super Serie der Erfolge! Aber was ich noch nicht wußte war das dieses Serie noch lange anhalten sollte.Tränen konnte ich übrigens nicht zurück halten – unmöglich !!Der Kurzstreckler war sichtlich genervt über die Ablausstürme für mich im Festzelt.Das sollte sich in der Zukunft aber räche.Wer spielt schon gerne nur zweite Geige?

SONY DSCDas unschlagbare Team: Ich mein Werksrad dem Cannondale Skalpel mit optimaler Unterstützung von meinem Vertragshändler Bike Center Dressel Kronach!

Das war noch nicht alles denn in diesem Jahr sollte noch ein 12h Einsatz in Griffen/Kärnten und ein erster Ultraeinsatz in Norwegen auf mich warten.Das werde ich euch aber im zweiten TEIL meiner History des Jahres 2005 in ca. 14 Tagen erläutern.                                                                                                                                                                  Um den 13.7.2020 ist das hier wieder soweit bevor ich eventuell auf einen etwas verlängerten Biketour Ausflug ins Karwendelgebirge aufbrechen werde. Davon gibt es dann auf meinem sehr beliebten Blog aktuelle Fotos und Touren falls mir die Corona Situation keine Knüppel in die Speichen wirft.Bleibt bitte alle gesund und bis dahin euer ehemaliger Ultra-Radsportler aus Leidenschaft das Leiden schaffte.

Mit besten Grüßen vom ehemaligen Extremradsportler

Michael

 

Meine Rennsport-History: Das 7.Jahr Rad-Rennsport nach meinem Schlaganfall! Das Jahr 2004 – TEIL 2.

Nachdem im ersten Teil meines Jahresrückblicks von 2004 meine erfolgreiche DM im Behindertenradsport des DBS erzählt wurde möchte ich diesmal mein zweites Highlight dieses Jahres erzählen. Ja die deutsche Vizemeisterschaft war schon mal unter Dach und Fach! Auch wenn ich den Titel durch eine unerfahrene Renneinteilung von mir auf den letzten 250m verschenkt habe war ich doch erfolgreicher als ich selbst erwartet hätte.Ich war ja ein absoluter Newcomer und Frischling in diesem deutschen Verband.

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Meine erste deutsche Medaillie in Silber bei der DM des DBS!!

Jetzt hatte ich Blut gelegt und wollte beim zweiten deutschen Verband und diesmal bei den Special-Olympics ein Kräftmessen einfädeln. Ich setzte mich mit dem damaligen Bundestrainer dieses Verbandes in Verbindung und fragte nach ob Interesse, oder die Möglichkeit  bestünde bei einem Race außerhalb einer Meisterschaft oder eines offiziellen Rennens als Promotionracer starten zu dürften.Nur eben mal zu sehen wie die Leistungsverhältnisse aussehen.Es war möglich da die Special Olympics ein Vorrennen vor den HEW Cyclassics in Hamburg um die Binnenelster abhielten.Wohl wurden sie hier vom HEW Veranstalter eingeladen einen Tag vorher dieses Cyclassic Races eine kleine Showeinlage zu starten um den Zuschauern zu zeigen was man in diesem Verband an Super-Radsportlern zu bieten hat, und was Radsportler mit Behinderung zu leisten im Stande sind. Es waren viele hochrangige Radsportler gekommen.Darunter auch der frischgebackene Olympiasieger diesen Jahres.Das spornte mich sehr an mit dem Gedanken im Hinterkopf diesmal in diesem Verbandsrace keinen taktischen Fehler zu begehen.                                                                                                                                            Ca. 30 Teilnehmer der Special Olympics gegen mich am Start und diesmal war ich so selbstbewußt und nahm mir die Freiheit ganz vorne in der ersten Reihe an der Startlinie zu stehen. Neben mir unterhielt sich der Bundestrainer mit einem seiner Schützlinge so leise das ich das nicht verstand. Auf einmal kam eine Reporterin des Hamburger Lokalsenders und machte mit meinem Nachbarn ein Interview. Wie sich heraus stellte war es der amtierende Olympiasieger von 2004 also ganz frisch und heiß wurde er neben mich platziert. Was er sich denn hier bei diesem Einsatz ausrechnen würde gegen alle anderen fragte die Reporterin? Na ich werde gewinnen, sagte er ihr ganz selbstbewußt und ich sah ihn dabei an. Er wußte zwar wer ich war aber er wußte nicht was ich war. Denn mit einem WM-Titel konnte ich auch schon aufwarten u.a.! Das Petrolcar das vor dem Feld platziert war und nicht überholt werden durfte stand bereit und schon knallte die Startpistole zum Kampf der Gladiatoren zu HH. Ich habe gelernt, und machte sofort hinter dem Top Favoriten meine Position klar. Eine Runde um die Binnenelster reichte mir um zu wissen was hier heute passieren würde. Ich hatte ihn nach einer Runde schon ausgespät obwohl er sofort die Führung übernahm.Er würde dieses Kräftemessen nicht gewinnen. In der folgenden Runde scherte ich sofort nach der ersten Zieldurchfahrt aus und übernahm die Spitze. Ich sah mich wärend der ganzen 40min bzw. den angepeilten 20km kein einziges mal um und schoß aus allen Muskeln die in meinen Beinen geladen waren. Eigentlich sollte diese Einlage ca. 1h dauern, aber die geforderten Runden waren von mir schon in 40min, abgerissen worden.Es dauerte ganze 3 Runden oder ca. 6km und ich hatte ihn schon das erste Mal überrundet. Ich hatte ihm den Zahn gezogen und wollte aber trotzdem zeigen was geht und mich nicht zurück halten nachdem ich wußte ich habe dieses Race im Sack.Dem Petrolcar das vor mir herum bummelte und mich nicht zum vollen Speed kommen ließ signalisierte ich das es doch schneller fahren sollte denn ich war ganz dicht an der Stoßstange des VW Beetle Cabrios. Ich überrundet manche mehrmals und sogar den Olympiasieger ein zweites mal in Runde 7 von 10.Ich hatte meine schärfste Übersetzung von meinem Team dem Bike Center Dressel aus Kronach auflegen lassen. Vorne 54 hinten 11 was einen Topspeed auf der flachen Piste um die 50-55km/h erlaubte.Eine Übersetzung die u.a. beim Einzelzeitfahren gewählt wird wenn man diese schweren Gänge denn treten konnte.Ich konnte das, denn nur ein kleiner Hügel über die Elsterbrücke war kein Problem für mich gewesen.Welche Wattleistung ich hier abrief möchte ich so schon mal verheimlichen      :- )! Da konnte mir keiner folgen. Meine Frau war nicht gerade erfreut nach dem Sieg von mir hier in HH da ich doch nicht so sehr hätte zeigen müßen was ich auf dem Kasten hatte. Aber ich bin kein Freund in einem Rennen und will mir auch hier keine machen.Ich will immer zeigen was alles in mir steckt wo es nur möglich war, und hier war es sehr möglich. Danach ist das sicher anders, und Freundschaften schließe ich danach gerne wenn es sich ergibt!SONY DSCDas war die Belohnung meiner Highspeed Power Fahrt in Hamburg – 1x Gold zum zweiten Mal in meiner noch sehr jungen Laufbahn als Handicap – Radsportler!           

Ich war einfach hight als man mir diese Medaille umhängte und es war auch das einzige Mal das ich in diesem Verband starten konnte obwohl man von den Ländertrainern gerne auf ein Wiedersehen bei den nationalen Spielen in diesem Jahr in Thüringen gesehen worden wäre. Aber der Nationaltrainer wollte wohl keine zweite solche Niederlage gegen seine Schützling miterleben.Außerdem wollte ich eigentlich auch keine 2.Klassifizierung ins Auge fassen da das einfach nicht das war auf welche Ziele ich jetzt schon im Kopf schon hinarbeitete – DIE ABSOLUTE LANGSSTRECKE!!

Es sollte in diesem Jahr auch eine Marathonserie geben zu denen ich mich bei den Läufe in Garmisch- 3.Platz, in Willingen (Sauerland) 2.Platz und am Gardasee 1.Platz plazierte.Ich hatte also alle Läufe auf dem Potest beendet.Auf der Langstrecke zwischen 80km und 120km und bis zu 3000Hm je Race. Hauptsponsor war hier die Sportfood Hersteller Xenofit zu dieser Zeit. Ganz kurz und bündig:                                                        Ich schloß diese Serie als Nr. 1 mit großem Punkteversprung ab. 591 Punkte mehr waren von mir vor dem Zweiplazierten eingefahren worden, und ich hätte wohl den Endlauf in Garda gar nicht mehr fahren müßen und wäre trotzdem erster geblieben.

Nach Punkten holte ich mir hier den Haus hohen Sieg:                                                                 1. Platz belegte ich mit 1591 Pkt. – 2. Pl. 1000Pkt – und der 3.platzierte erreichte mal eben 971 Pkt. und der neunte hatte gerade mal 395 Pkt auf der Habenseite verbucht.SONY DSCWie schwer für mich diese Marathonserie war zeigt dieses Foto aus dem Willingen Event! Brutales Wetter das mich fast zum aufgeben brachte, aber das ich dann doch noch als zweiter beenden konnte.                                                                                                                                                        SONY DSCUnd in diesem Jahr stieg ich auf und wurde für das damalige Radsport-Dressel – Cannondale Team Germany aus Kronach als Werksfahrer mit Top Material vom Bikehersteller Cannondale aus den USA ausgestattet. Ein erster und zweiter Traum wurde in diesem Jahr wahr für mich. 2 Top Bikes der obersten Premiumklasse.Eine damalige Cippolini-Replika mit CAAD 5 Spezialrahmen und ein Werks-Skalpel das auch die Profis in dieser Zeit bewegten wurden mir z.V. gestellt. Von diesem Skalpel wurden insgesamt nur 5 Exemplare gefertigt, und mein Bike war die Nr.4!!Ich bin heute noch gerne damit unterwegs uns auch richtig schnell trotz 26″ LRS!! Das beste Material aus einer Mischung von: CARBON – TITAN – MAGNESIUM – KUNSTSTOFF – KERAMIK  UND ALUMINIUM wurden für die Waffengattung verwendet und das Ding war und ist heute noch eine absolute Rakete aber ohne besondern Komfort.Es sollte eben nur schnell sein was es auch war! Die Optik wurde in einer Art Perlmutt weiß metallic gehalten. Die Cippolini Replika wurde etwas mehr gefertigt hatte aber eine Saeco Optik bekommen was sie so einzigartig machte.                                                                                                                                              Das ich im Jahr 2005 noch andere Sponsoren auf materieller Basis für mich gewinnen sollte erfahrt ihr in meinem nächsten Beitrag am 22.5.2020. Dieses Jahr 2005 wurde das Jahr aus dem ich materiell aus dem vollen schöpfen sollte und konnte wie ich das eigentlich nie erwartet hätte. Keine Gedanken um Materialschäden – Kleidung – Wartung u.u.u.! Ich konnte ab jetzt voll angreifen und war trotz allem kein Materialkiller.Meine Bikes sind auch heute noch meine Prinzessinen die ich hege und pflege und nie aus den Augen laße. Ich wurde auf Cannondale zum absoluten Senkrechtstarter da die Handicapklasse endlich die war in der ich mich mit meinesgleichen messen konnte. Endlich konnte ich zeigen was Handicapper drauf haben und nicht in einem 2000 – 3000 Starterfeld verschluckt werden in dem wir gehandicapten Radsportler nie eine Chance hätten wirklich zeigen zu können was sie können.

Bis in 14 Tagen und dem Rennsportjahr 2005.                                                                         Euer ehemaliger Ultra.-u. Extremradsportler mit Handicap

Michael

Bitte bliebt alle gesund!!

 

Meine Rennsport-History: Das 7.Jahr Rad-Rennsport nach meinem Schlaganfall! Das Jahr 2004 in mehreren Teilen-TEIL 1!

Nach dem ich meinen ersten WM-Titel 2003 in der Kategorie Handicap in Saalbach/Hinterglemm bei den Wordgames im MTB -Radsport eingefahren hatte machte ich mir so meine Gedanken. Gedanken über den Radsport als Handicapper da ich in den Altersklassen, oder der Gesamtwertung nie einen Potestplatz würde erreichen können.Aufgrund meines Handicaps war das unmöglich. Wieso sollte ich nicht versuchen bei befreundeten Veranstaltern bei denen ich schon mehrfach gestartet war einfach mal anzufragen ob sie Interesse daran hätten Menschen mit Behinderung,egal aus welchem Grund in einer speziellen Klasse auch die Möglichkeit zu geben sich untereinander zu messen-Die Handicapklasse!!Ein Problem sollte sich jedoch dabei auftun.Es gibt Gott sei Dank nicht so viele Handicapper wie gesunde Radsportler.Das wäre auch sehr schlimm.Dem zufolge würden natürlich die Teilnehmerzahlen ausfallen.

Da ich einen Schwerbehindertenausweis besitze könnte man eine ganz einfach Klassifizierung bereit stellen. Keine Altersbeschränkung – nur eine Art des Handicaps und zwar ein Ausweis der den Grad der Behinderung ab 50% für diese Klasse ermöglicht. Das wars – ganz einfach und kurz und schmerzlos.Beim DBS z.B. gibt es hier einfach meiner Meinung nach zu viele verschiedene Klassen bei denen teilweise dann nochmal eine Zeitgutschrift gewährt wird. Bei bestimmten Kriterien.Was für ein wahnsinniges Wirr Warr.

Einfacher gehts bei mir,und dabei auch sehr gerecht denn jede Behinderung ist anders und alle Handicapper haben mit eigenen Problem zurecht zu kommen.Der DBS Modus ist OUT !! Auch würde die Veranstalter eine solcher Klasseneinteilung abschrecken, und ein derartiger wirr warr kann man ihnen einfach nicht zu muten.

Das Jahr 2004 sollte meine Initiative belohnen denn es machten einige Veranstalter mit und sie fanden es auch sehr gut das ich mich für Radsportler mit Handicap stark machte.Bis heute bin ich der Inidiator dieser Klasse-Handicap wie ich sie einfach nannte. Das immer außerhalb von Verbänden. So ist man ungezwungen unter sich und es gibt keine besonderen Unterlagen zu erfüllen bis auf die genannte oben.Ich erkundigte mich zunächst kurz nach Silvester 2003/04 beim Deutschen Behinderten Sportverband  was man tun muß um eine Berechtigung zu haben dort starten zu können.Ich wollte einfach mal sehen wie das da so läuft.Es mußte eine Klassifizierung über meine Einschränkungen, die ich durch meinen Schlaganfall 1997 erlitten hatte durch einen Befund erstellt lassen.Das heißt: Sind meine Behinderungen so stark das ich in diesem oder einem Verband in einer speziellen Klasse starten könnte. Diese Klassifizierung dauerte eine gute halbe Stunde.Meine weite, über 600km lange Fahrt nach Hamburg zum deutschen Klassifizierer Jochen Schmid hatte sich zunächst gelohnt denn hier wurde eine positive Begutachtung für mich erstellt. Dies war im Feb diesen Jahres 2004. Ich sollte jetzt bei der folgenden DM im Behinderten-Radsport in Elzach/Schwarzwald starten wo man über mich während des Wettkampfes ein Video drehen wollte, bzw. augenscheinliche Fakten selbst sehen wollte wie sich meine Behinderungen durch den Schlaganfall, während ich ein Radrennen absolviere darstellen würden.

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Die Startaufstellung kurz vor dem Start der DM im Behindertenradsport in Elzach!!Ich war in der zweiten Reihe im weißen Cannondale Werkstrikot gestanden, und wollte aus Respekt nicht gleich die erste Startreihe aufsuchen.Ich hatte da aber schon von Cannondale Werksunterstützung in Sachen Material nachdem ich ja 2003 eine Marathon WM auf der Langstrecke auf der US-Marke Cannondale in Saalbach/Hinterglemm eingefahren hatte!

Es war glaube ich im Juli 2004 als ich im Schwarzwaldstädtchen Elzach das erste Mal bei einem DBS Race teilnehmen sollte. Ich entscheid mich nur für das Straßenrennen, denn für die Disziplin Einzelzeitfahren war ich noch nicht so recht bereit dachte ich. Ich wollte hier erst mal schnuppern was die Radsportler des DBS so drauf haben.Die besten davon hatten schon bei Paralympics mit Welt.-u.Olympiasiegen abgeräumt.Das Starterfeld war richtig verziert mit Titelträgern.Also ich hatte es da wirklich mit den besten der Welt zu tun denn zu der Zeit war der DBS eine der besten und erfolgreichsten Nationalteams bei Welt/Europa/ParalympicsOlympiaden! Null Nervosität, cool wie wenn das schon von mir des öfteren gemacht wurde stand ich umringt von Jungs von denen ich nichts genaues wußte.Nur halt das sie die Besten der Besten sein sollten in ihren Klassen. Ich startet in der Klasse CP 8. Diese meine Klasse zu erklären möchte ich hier nicht expizit erläutern um diesen Beitrag nicht ins unermäßliche wachsen zu lassen, aber vielleicht komme ich in einem der nächsten Beiträge spezielle darauf nochmal zurück. Mein Klassifizierer Jochen Schmid aus Hamburg war auch da und erklärte mir vor dem Start das er an der Strecke Aufnahmen machen würde und mir nach dem Race sagen wollte ob ich einen richtigen Startpass des DBS erhalten würde.Momentan für dieses Race hatte ich eine einmalige Startfreigabe erhalten.                                                                                              Diese Sache Straßenrennen dauerte ca. eine Stunde und alles war vorbei.Die Strecke führte um eine Siedlung im Ort und hatte die Form eines Rechtecks. Steigung war nur eine im Zielbereich wo auch der finale Zielsprint ablaufen würde. Tja ich war ein Frischling und schon viel der Startschuß. Ich dachte noch mit Sportlern mit einem Bein, oder einem Arm mithalten zu können dürfte wohl kein großes Problem für mich werden, aber da hatte ich gleich mal die erste Lektion erhalten.Ehe ich mich versaß waren die Besten schon um die erste Ecke abgebogen und ich war erst mal weg vom Fenster. Wer waren meine Gegner dachte ich ständig und wußte nicht recht an wenn ich mich halten sollte.Ich arbeitete mich Position um Position immer weiter durch das Feld.Ich gab einfach Gas und fuhr Runde um Runde an die 40 Runden um diesen Block was mir gar nicht gefiel, und schon an Langeweile grenzte. Ich wußte nie wo ich mich im Feld positionell befunden hatte, und in meinem Kopf  spielten sich Kinofilme ab was am Ende von mir geleistet worden wäre. Auf einmal sah ich Jochen Schmid der mir den Daumen nach oben zeigte und hinter mir etwas sein mußte das ich im Blick haben sollte.Also war ich sehr gut unterwegs und momentan der Erste in meiner Klasse, und hinter mir war wohl der Zweitplazierte in meiner Klasse.Ich drehte mich kurz um und mir gab es einen mächtigen Schlenker nach links, eine meiner Probleme die Jochen Schmid sofort im Video dokumentierte.Ich sah Claus Lungershausen den amtierenden Welt-Europa und Olympiasieger, der in meiner Klasse fuhr. Er hatte sich also an mein Hinterrad geheftet und späte mich aus. Runde um Runde ging das so und ich wußte nicht was ich in dieser Situation machen sollte.Heute wüßte ich das – nähmlich einfach etwas langsamer machen, nur unwesentlich langsamer so das ein Gegner dachte ich würde schwächeln um mich nach seinem Überholen an sein Hinterrad zu klemmen.Aber ich versuchte mein Heil im Voraus fahren bis in die letzte Runde.Ich wußte er war direkt hinter mir und ich hatte nur noch eine Ecke scharf link vor mir ehe die Zielgerade vor mir lag. Ca 250m soviel ich noch weiß. Ich holte etwas nach rechte aus um genug Kurvenspeed für die Gerade zu kommen, und das war ein Fehler auf den Lungershausen nur wartete. Er quetschte sich innen in der Kurve an mir vorbei und ich mußte meine enge Kurve verlassen um nicht zu stürzen. Es half nichts mehr denn diese wenigen Meter nutzte mein Gegner bis ins Ziel.Auch ein brutaler Entsprint wie man das immer im Fernsehen sieht war zwecklos. ICH WAR BEI DER ERSTEN DM NUR DEUTSCHER VIZEMEISTER  GEWORDEN.                                                                                                                                      Ich ärgerte mich so sehr, und bei der Siegerehrung war ich sehr angefressen über meinen großen Fehler den ich begangen hatte.Ich hätte beinahe den Besten der Welt hier geschlagen, und das bei meinem ersten Auftritt in diesen nationalen Verbandsmeisterschaften.SONY DSCSiegerehrung zum deutschen Vizemeister im Straßenrennen im Werkstrikot von Cannondale und mit der Silbermedaille um dem Hals ( 2.Reihe mitte)!SONY DSC                          Die Silbermedaille bei meiner 1.DM im Behindertenradsport 2004 !!

Ich wollte noch einmal in diesem Jahr versuchen mich einem 2.Verband in dem auch behinderte Radsportler ihre Kräfte messen antreten, und habe mich mit Special-Olympics und desen Nationaltrainer in Verbindung gesetzt da ich erfahren hatte das sie ein s.g. Promotion Race am Tag vor den damaligen HEW-Cyclassics in Hamburg als Auftakt Rennen durchführten um ihre Sportler zu zeigen.Special Olympics sind Sportler die keine körperlichen Handicaps haben sondern geistige Behinderungen haben. Bei einigen war das jedoch überhaupt nicht zu sehen und sie waren wie jeder andere auch. Was sich aber bei ihnen geistig abspielte war ein anderes Thema. Ich durfte starten und ich denke man wollte selbst mal sehen wie hier die Kräfte zu vergleichen wären. Es war ein Top Wochenende für mich und meine Frau, und wir bekamen sogar ein Hotelzimmer über den Verband spendiert.

Da mein Beitrag über das Jahr 2004 sehr viel Informationen und Erfolge beinhaltet werde ich dieses Jahr etwas teilen da es sonst einfach zu lange werden würde. Das eben angeschriebene Race werde ich euch im nächsten Beitrag näher bringen.Aber es wird sich sehr für euch lohnen – bestimmt und ab dem 8.6.2020 könnt ihr euch sehr freuen denn es wird ein Raketenjahr für mich werden.

Schaut wieder vorbei bei mir und ich werde mich wie immer riesig darüber freuen.         Es grüßt euch herzlichst und bitte bleibt gesund bis dahin.

Mit schönen Grüßen euer Michael!

Der ehemalige Extremradsportler aus Leidenschaft das Leiden schaffte!

 

Meine Rennsport-History: Das 6.Jahr Rad-Rennsport nach meinem Schlaganfall! Das Jahr 2003!! Mein erster WM-Titel !!

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Nachdem ich mir 2002 durch meinen Sturz beim 24h Race in Eschlikon (CH) zwei Rippen gebrochen hatte konnte ich das in Ruhe auskurieren und im normalen Zeitfenster Anfang November wieder mit der langen 6 monatigen Vorbereitung für das Jahr 2003 beginnen.Das heißt erst mal 5 Monate auf meinem Heimtrainer TRS 8008 aus dem Hause Daum-Electronics Mukis anzaubern. logo      Dann ging es, sobald in Nordbayern, dem Gefrierschrank Bayerns das Wetter wieder so war das es Outdoor möglich sein sollte mein Pensum um die 25000km zu erledigen weiter.Meistens ging das erst so Anfang/ Ende März richtig los. Ich nenne auch heute noch meine Trainingseinheiten ABE´s ((Alltagsbewältigungseinheiten) nach meinem Schlaganfall.Denn auf dem Rad ist heute noch alles was mich bedrückte wie weggeflogen.

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Eine innige EHE: Mein damaliges Cannondale Raven 1 und ich mit dem ich soviel erlebt habe – jetzt hängt es seit Jahren im Keller und fristet sein Leben ohne von mir bewegt zu werden!!

2003 standen u.a. folgende Races auf meinem Plan:                                                                       1.Kellerwald Bike MarathonMarathon Gilsterberg                                                                         2. Black Forest Bike Marathon in Bad Wildbad                                                                               3. Hobby WM Marathon Langstrecke in Saalbach Hinterglemm (A)                                         4. Ahlheimer Marathon in Rothenburg a.d.F. SONY DSCUnd wieder war Gisterberg eines meiner Vorbereitungsrennen – diesmal in 2003 mit dem 17.Rang auf der Langstrecke!Alles nur zu einem Zweck in diesem Jahr – die WM sollte geholt werden, und vorher sollten dazu meine Beine richtig in Gang kommen.Das Bike war mein erstes Cannondale überhaupt.Ein V600 Fully für die Verhältnisse war es bald nicht mehr zu nutzen!Dann kam das Raven 2000 V, mein Carbonbomber.Hier bei der Einfahrt in die 3.Runde mit dem 600 V um die 120km zu meistern.                                                                                                                                                               Das waren zwar nur 4 Races in diesem Jahr, aber ich wollte bewußt einmal ein Jahr als aktive Erholung bestreiten um mich auf das wichtigste vorzubereiten was ich seit meiner aktiven Laufbahn machen wollte.Eine WM zu fahren und das ohne Kompromisse für mich oder mein Material einzugehen. Ich hatte bis jetzt schon 100 000 km im Wettkampf und Training zurück gelegt und dieses Jahr wollte ich bei dieser WM alles – einen Weltmeistertitel holen!SONY DSCNachdem ich vor weniger als 3 Jahren schon die 100 000km Marke durchbrochen hatte konnte mich nichts mehr erschrecken.Leider hatte die lokale Presse einen kleinen Fehler in ihre Story gezaubert.Ich heiße halt nicht Christian 🙂 !!SONY DSCSeit meinen 24h Einsätzen bei denen es in Deutschland „noch“ keine Titelkämpfe gab war ich in der Presse schon die unangefochtene Nr.1 in unserer Republik geworden!Lest den Pressebericht im Rahmen meiner 24h Races bei denen ich immer wieder die beste deutsche Platzierung erkämpfen konnte.SONY DSCNach meinem Start beim Schwarzwald Bike Marathon bei dem ich mir die Schulter das erste Mal verletzt ( geprellt ) hatte wollte ich meinen Start bei der Marathon Hobby WM in Saalbach-Hinterglemm (A) keinesfalls durch eine verschleppte Verletzung gefährten.Ich wollte hier unbedingt meinen 1. WM-Titel einfahren!

 

 

 

Hier mein Bericht über meinen ersten WM Titel nach nur 5 Jahren in diesem mörderischen Langstrecken-Radsport mit dem MTB:                                                                    Heute sollte mein Tag der TAGE werden in dem ich das erste Mal seit meinem Schlaganfall 1997 unbedingt zu Weltmeister ehren kommen wollte – ja unbedingt und das ohne Rücksicht auf Verlußte!

Schon beim Frühstück wollten die Speisen einfach nicht so schmecken wie üblich.Ich war sichtlich sehr nervös und in mich gekehrt. Um 9 Uhr wurde in Saalbach Ortsmitte gestartet nachdem alle Länder-Teilnehmer im Zielebereich eingefahren waren.Sehr unruhig geschlafen hatte ich ebenfalls.Ist dass das Los wenn man so ein Event bestreitet fragte ich mich damals? Es war meine erste WM von insgesamt 5. die siegreich bestreiten und beenden sollte.Das wußte ich aber in der aktuellen Situation selbst noch nicht. Es sollte hier sehr heiß werden im August , und mehr als 30° waren vorher schon gesagt worden.Aus der offiziellen Homepage von Saalbach-Hinterglemm                                                   ( https://www.saalbach.com/de/events/worldgames ) das entnomme Streckenprofil. 2003 waren es genau 88km und 3800hm, also noch schwerer war hier der Streckenverlauf gewesen.                                                                                                                5 harte Anstiege von insgesamt rund 38km lagen vor mir und einer war schlimmer als der nächste.WARUM? Weil die Beine noch Mühe hatten den letzten zu verdauen und ich schon wieder in den vor mir liegenden Ansieg einfuhr.Aber bei dieser WM war man auch gewillt gehandicapte Radsportler in einer eigenen Klasse zu werten da sie ja in der großen Startermeute keine Chance haben würden. Wärend alle in der kleinen Runde von 31km starteten, wollte ich natürlich wieder mal die lange Distanz fahren.Ich wollte ja nicht die mehr als 600km Anreise machen um mal eben fast 2h eine kleine 31km Runde abzuzappeln, oder eine Warmfahrrunde zu drehen.Schon zur Panorama Alm war ich gut dabei gab aber nicht Vollgas da ich ja nicht wie die anderen Handicapper dann nur noch ins Tal, und eben ins Ziel rollen mußte.Ich hatte noch fast 70km vor mir.Vor allem jedoch noch 4 brutale Anstiege zu bewältigen.Der Schattberg und Westgipfel über 12km bergan hatten es in sich, da ich zum Schattberg eine lange Schiebpassage über loses Geröll zu bewältigen hatte bei der ich schiebend schneller war als fahrend.Zum Zwölferkogel in der Mittagshitze war ich schon schwer angeschossen und freute mich förmich auf den Downhill nach Hinterglemm zurück, um etwas Pause zu haben.Ich wollte hier einfach versuchen etwas Erholung zu bekommen. Was mir auch gut gelang. Zeitlimits waren für mich kein Thema da ich trotz allem gut im Rennen lag.Die Ossmann Alm und Rosswaldhütte hatten noch mal zwei lange Anstieg parat für mich.Jedoch mußte ich wie alle anderen Langsteckler zunächst einen Teil der CC – Strecke befahren die mit Wurzelpassagen ein gutes Vorankommen nicht gerade leicht machten und mich etwas aus meinem Konzept brachten. Nach der Rosswaldhütte wußte ich ich hab es geschafft denn im letzten Downhill nach Saalbach wollte ich mir den ersten WM-Titel in der Disziplin Marathon nicht mehr durch einen Sturz aus der Hand nehmen lassen. Die Siegerehrung war genial denn von den anderen Handicappern wurde nur ich im übervoll gefüllten Festzelt gefeiert wie ein richtiger Champion, denn die Langstrecke war das wirkliche Maß der Dinge bei diesen Titelkämpfen.Sei es wie es wollte!! Obwohl ein mehrfacher vermeintlicher Paralympics Olympiasieger auf der Kurzstrecke am Start war. Das war das erste mal wo ich mir keine Freunde unter dieser Gesellschaft machen sollte.Warum? Es schien so als wäre es erstmals so, als würde sich das ganze Festzelt nicht um ihn drehen, und nur mir Standing Oventions geben.Paralympics hin oder her hier war er nur die zweite Geige wert.Welch ein stolzer Moment für mich den ich so genoß.War ich doch der erste Handicapper der diese lange Strecke und diese Wordgames of Mountianbike gemeistert und gewonnen hatte.Das war nicht besonders nach seinem Geschmack. Dazu allerdings 2004 mehr bei meinem nächsten spektakulären Auftritt als Titelverteidiger hier in Saalbach. Der erste WM-Titel nach meinem Schlaganfall und ab heute sollte es in meiner Radsport Karriere steil bergauf gehen – richtig steil !!!Nur 5 Jahre benötigte ich als Einsteiger etwas ganz großes zu erreichen. Nach meinem Stoke 1997 und dem Einsteig 1998 in den Rad-Rennsport.Ich war jetzt schon 44 Jahre alt, und andere denken da schon ans Karriereende.SONY DSCBeim Einlauf der Nationen am Vortag des Startes bei dieser WM war ich richtig entspannt und überhaupt nicht aufgeregt – richtig cool 🙂 !! ICH mittig mit der bl.weißen RIFF RAFF Jacke!

SONY DSCWas ist eine Goldmedaille und ein WM-Titel für ein Gefühl? Es ist bis heute eines meiner größten gewesen!

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Die Tränen die man hier sehen konnte waren einige meiner wertvollsten die ich vergossen hatte – bis heute ! Aber es sollten noch jede Menge solcher Tränen über meine Wangen rollen!  Zu diesem Zeitpunkt wußte ich das aber selbst noch nicht.                                                                                                              SONY DSC2004 werde ich mich u.a. einer Klassifizierung des DBS ( Deutscher Behinderten Sportverband ) in Hamburg unterziehen die mich offiziell im Behinderten-Radsport berechtigen sollte starten zu dürfen.Was ich daraus machen würde könnt ihr in meinen folgenden Beiträgen erfahren.

Mein nächster Beitrag erscheint wie üblich in ca. 14 Tagen um den 25.5.2020. bis dahin bleibt gesund und haltet Abstand. Auch freue ich mich riesig wenn ihr mir weiter die Treue auf meiner Seite halten würdet.

Euer Michael Büttner der Radsportler aus Leidenschaft das Leiden schafft.

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