Meine Rennsport-History: Das 3.Jahr Rad-Rennsport nach meinem Schlaganfall! Das Jahr 2000!!

Nachdem ich jetzt ins dritte aktive Radsportjahr starte erhöhte ich meine Renneinsätze auf jetzt 7. Im Jahr 1998 und 1999 waren das 3 bzw.6 Races. Ich fühlte mich sensationell und durchforstete das Netz nach neuen Herausforderungen die ich wie folgt auswählte: 1. Die Renndauer sollte wenigstens einmal erhöht werden. Nach dem ich beim Race in Einsiedeln (CH) ja schon mal 9.5h unterwegs war wollte ich auf jeden Fall länger unterwegs sein!                                                                                                                                  2. Dies bezüglich  war natürlich auch die Streckenlänge logischerweise länger!            3. Der Schwierigkeitsgrad war noch zu steigern der momentan als Bestwert von mir bei 5000hm lag.                                                                                                                                     Da gab es also viel zu suchen denn Anfang des neuen Jahrtausends war da noch kein so großes Angebot vorhanden. Ich starte zunächst wie 1999 beim Saisoneinsteiger, dem Kellerwald – Bikemarathon in Gilserberg. 60km und 3000Hm war die Vorgabe des Veranstalters.Mein Ziel hier wie üblich zu sehen wie es mit der Fitness 2000 stand. Ich wollte mal sehen wie es auf der Kurzstrecke so war. Leider nicht so gut denn ehe ich mich versah war die erste Runde schon vorbei und ich fand mich auf dem 45.Platz wieder. Na toll dachte ich, aber ein kleines Krafttraining war das allemal für mich.  Wenig später ging es auch zu einem alten bekannten Marathon, dem Ahlheimer in Rotenburg a.d.F. Die Mitteldistanz war hier mit 80km mein Ziel. Die guten 2000hm durchplügte ich sensationell mit einem 4. Platz und wieder schrammte ich hier nur knapp am Potest wie im Vorjahr vorbei. Aber mein erster Pokal war mir sicher:

SONY DSCDer zweite von rechts mit dem ersten Pokal machte mich in Rotenburg sehr Stolz !!

Jetzt fieberte ich schon auf mein erstes 24h Race in Serfaus (A) hin auf der s.g. Sonnenterasse Tirols. Ich bekam das beste Wetter serviert und war so happy, aber zugleich sehr nervös denn das erste Mal hatte sich ein ehemaligen Radprofi mit mir im Feld eingeschrieben. Ich war top drauf und wollte unbedingt ohne Pause dieses Rennen 24h durch heizen. Und ich machte mein Vorhaben wahr. SONY DSCSONY DSCHier ein Racebericht aus der BIKE-SPORT-NEWS !!

Die Grindelwald Eiger Bike Challenge mit damals 88km und 3900hm war meine nächste Herausforderung im Jahr 2000. Nach den 24h von Sefaus wußte ich auch, das ist zu schaffen und ich wollte einfach nur durchkommen da ein Starterfeld von weit über 1000 Teilnehmern eh am Beginn zur großen Scheidegg ein Handgemenge auf engstem Raum werden würde. Danach folge der Singeltrail zum First und zurück nach Grund erneut auch hier  meistens im Singetrail – Charkter ehe es erneut steil und lange hinauf zur kleinen Scheidegg, und zurück ins Ziel über die Lauberhorn Skiabfahrtspiste ging. für mich war das kein lustiger Tag und ich wurde von dieser Strecke gequält von Anfang bis Ende. Entweder steil bergauf oder steil bergab. Flachpassagen so gut wie Fehlanzeige.Nach 2 Plattfüßen ( Durchschläge ) in den jeweiligen 2 brutalen Downhills erreichte ich als 38. in meiner AK das Start/ Ziel Gelände in Grindelwald.

 

 

 

                                       Das Streckenprofil spricht Bände !!

                                                                                   Der Marschplan zeigt schon das hier mit Spazierfahrt kein Zieleinlauf zu schaffen war!

 

 

 

Den Pressebericht von diesem Race seht ihr hier:SONY DSC

Nach den 120km und 3600hm beim Spesart Bike Marathon in Frammersbach als nächte Herausforderung wo ich auf dem 34.Rang in meiner AK landete und ich die Grindelwald Nachwehen noch in den Beinen hatte lag noch ein richtiger Hammer in der Schweiz vor mit. Das Grand Raid Cristalp in Verbier. Das sehr bekannte Skigebiet in Verbier in den Walliser Bergen als Startort war eine traumhafte Kulisse in den Schweizer Hochalpen und dem Kanton Genf. Damals waren 125km und 5025hm das Hinternis des Ruhmes dort überhaupt anzukommen. Die Ausfallquote war dort schon immer immens

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  Der Führende in der Einfahrt zur Steilpassage von Frammersbach (Alp d´Huez)

Jetzt folgte die größte Herausforderung in diesem Jahr – Das 6. Grand Raid Cristalp – im Schweizer Skiort Verbier. Starterliste voll – Teilnehmer berechtigt nur begrenzt – und Blockstarts um die Karavanne über die Berge am Anfang zu entzerren.

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     Hier bei Evelene und der vorletzten Zeitkontrolle war ich noch sehr gut dabei!

        Das hier gezeigte Höhenprofil ist aus der org.Homepage der Cristalp 2020

Das brutalste Teilstück befand sich nach Eison zum Pas de Lona.Mehr als 12km muß man hier schieben oder tragen da es zum Pas de Lona nur eine Unterlage gibt und die heißt Geröll und Singletrail wo ich mich einfach in die Schlange einreihen mußte.Ein überholen ist an dieser Stelle schier unmöglich.Wer hier den Schmalen Stieg verläß verliert mehr als er gewinnt. Furchtbar nach 100km die man hier hinter sich gebracht hatte.Danach gab es einen wunderbaren Ausblick auf den Stausee von Grimentz, dem Ziel dieser Tortur!Die schneebedeckten Berge im Wallis sind einfach gigantisch.

SONY DSCHerrlicher kann kein Rennen dieser Art nicht zu Ende gehen.Ich sog diesen Anblick in mich hinein und er wird mich ewig begleiten.Das sind Momente die diesen Ultra-Radsport so schön machen.Die Cristalp zählt zwar nicht ganz zu dieser Kategorie, aber an Härte fehlt es ihr keineswegs.  GIBTS ÜBRIGENS IMMER NOCH !!

Am Ende und nach der 6.Auflage dieses Races waren genau 131km auf meinem Tacho und eine Höhendifferenz von 4684hm abzulesen, und mußten von mir zertreten werden. Zeit mit einem Plattfuß 2km vor dem Ziel 11:38.57.7h.Leider habe ich keine Ergebnisliste mehr finden können, aber mir war nach 2 Jahren aktivem Renneinsatz nur der Zieleinlauf wichtig! Aber der Pressebericht weiter unten zeigt das ich es unter die 10 besten Deutschen Teilnehmer geschafft hatte.SONY DSC

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Kurz und knackig wie man lesen kann: 4000 Teilnehmer aus über 22000 Bewerbungen hier starten zu dürfen waren alleine schon Ruhm genug eine Startberechtigung zu erhalten. Heute ist das nicht anders denke ich.

Als erste Aufgabe stand im Jahr 2000 meine MTB-Lehrer Ausbildung in der C-Lizenz auf dem Programm. In Pesentheim am Millstädter See ging es über ein Wochenende darum seine Ausdauer – Wettervorschau in Form des lesens von Wolken, sowie sein fahrerisches Können unter Beweis zu stellen.Natürlich war auch eine Erste Hilfe Prüfung inbegriffen.Abgeschnitten hatte ich diese Lizenz mit einem sehr guten Ergebnis!Auch konnte ich mich hier erste Trainingsmethoden und Zyklen abschauen die ich gerne annahm.SONY DSC

Ich werde wie gewohnt in 14 Tagen den nächsten Beitrag veröffentlichen: Das Jahr 2001 ist jetzt dann an der Reihe. Um den 13.4.2020 also. Ich wünsche Euch aufgrund der COVIT 19 Pantemie – bitte bleibt gesund – und bitte seit für eine gewisse Zeit Indoor unterwegs denn alle Krankenhäuser brauchen momentan ihre freien Betten. Nicht für uneinsichtige Radfahrer sondern für unsere todkranken Mitmenschen.Mit Radfahrern meine ich die, die jährlich vielleicht nur 2000-3000km fahren aber auch für je wie ich die auch schon mal das 10 fache und mehr davon zurück legen.

Ich mache momentan täglich mit Christoph Strasser dem 6x igen RAAM Sieger und anderen Aufrufe über meine Facebook Seite: https://www.facebook.com/michael.buttner.773.                                                                                                                           Gerne könnt ihr euch mit anschließen ich / wir würden uns sehr freuen!

Es grüßt euch Michael

Der Ultrasportler aus Leidenschaft das Leiden schafft.Und bitte besucht mich hier weiterhin so zahlreiche das freut mich ungemein und motiviert hier weiter tätig zu sein. Wir alle, ihr und wir werden dieses COVIT 19 besiegen denn wer uns Ultrasportler kennt weiß – wir sind hart im nehmen und die Gladiatoren im Radzirkus.

 

 

 

 

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