Meine Rennsport-History: Das 3.Jahr Rad-Rennsport nach meinem Schlaganfall! Das Jahr 2000!!

Nachdem ich jetzt ins dritte aktive Radsportjahr starte erhöhte ich meine Renneinsätze auf jetzt 7. Im Jahr 1998 und 1999 waren das 3 bzw.6 Races. Ich fühlte mich sensationell und durchforstete das Netz nach neuen Herausforderungen die ich wie folgt auswählte: 1. Die Renndauer sollte wenigstens einmal erhöht werden. Nach dem ich beim Race in Einsiedeln (CH) ja schon mal 9.5h unterwegs war wollte ich auf jeden Fall länger unterwegs sein!                                                                                                                                  2. Dies bezüglich  war natürlich auch die Streckenlänge logischerweise länger!            3. Der Schwierigkeitsgrad war noch zu steigern der momentan als Bestwert von mir bei 5000hm lag.                                                                                                                                     Da gab es also viel zu suchen denn Anfang des neuen Jahrtausends war da noch kein so großes Angebot vorhanden. Ich starte zunächst wie 1999 beim Saisoneinsteiger, dem Kellerwald – Bikemarathon in Gilserberg. 60km und 3000Hm war die Vorgabe des Veranstalters.Mein Ziel hier wie üblich zu sehen wie es mit der Fitness 2000 stand. Ich wollte mal sehen wie es auf der Kurzstrecke so war. Leider nicht so gut denn ehe ich mich versah war die erste Runde schon vorbei und ich fand mich auf dem 45.Platz wieder. Na toll dachte ich, aber ein kleines Krafttraining war das allemal für mich.  Wenig später ging es auch zu einem alten bekannten Marathon, dem Ahlheimer in Rotenburg a.d.F. Die Mitteldistanz war hier mit 80km mein Ziel. Die guten 2000hm durchplügte ich sensationell mit einem 4. Platz und wieder schrammte ich hier nur knapp am Potest wie im Vorjahr vorbei. Aber mein erster Pokal war mir sicher:

SONY DSCDer zweite von rechts mit dem ersten Pokal machte mich in Rotenburg sehr Stolz !!

Jetzt fieberte ich schon auf mein erstes 24h Race in Serfaus (A) hin auf der s.g. Sonnenterasse Tirols. Ich bekam das beste Wetter serviert und war so happy, aber zugleich sehr nervös denn das erste Mal hatte sich ein ehemaligen Radprofi mit mir im Feld eingeschrieben. Ich war top drauf und wollte unbedingt ohne Pause dieses Rennen 24h durch heizen. Und ich machte mein Vorhaben wahr. SONY DSCSONY DSCHier ein Racebericht aus der BIKE-SPORT-NEWS !!

Die Grindelwald Eiger Bike Challenge mit damals 88km und 3900hm war meine nächste Herausforderung im Jahr 2000. Nach den 24h von Sefaus wußte ich auch, das ist zu schaffen und ich wollte einfach nur durchkommen da ein Starterfeld von weit über 1000 Teilnehmern eh am Beginn zur großen Scheidegg ein Handgemenge auf engstem Raum werden würde. Danach folge der Singeltrail zum First und zurück nach Grund erneut auch hier  meistens im Singetrail – Charkter ehe es erneut steil und lange hinauf zur kleinen Scheidegg, und zurück ins Ziel über die Lauberhorn Skiabfahrtspiste ging. für mich war das kein lustiger Tag und ich wurde von dieser Strecke gequält von Anfang bis Ende. Entweder steil bergauf oder steil bergab. Flachpassagen so gut wie Fehlanzeige.Nach 2 Plattfüßen ( Durchschläge ) in den jeweiligen 2 brutalen Downhills erreichte ich als 38. in meiner AK das Start/ Ziel Gelände in Grindelwald.

 

 

 

                                       Das Streckenprofil spricht Bände !!

                                                                                   Der Marschplan zeigt schon das hier mit Spazierfahrt kein Zieleinlauf zu schaffen war!

 

 

 

Den Pressebericht von diesem Race seht ihr hier:SONY DSC

Nach den 120km und 3600hm beim Spesart Bike Marathon in Frammersbach als nächte Herausforderung wo ich auf dem 34.Rang in meiner AK landete und ich die Grindelwald Nachwehen noch in den Beinen hatte lag noch ein richtiger Hammer in der Schweiz vor mit. Das Grand Raid Cristalp in Verbier. Das sehr bekannte Skigebiet in Verbier in den Walliser Bergen als Startort war eine traumhafte Kulisse in den Schweizer Hochalpen und dem Kanton Genf. Damals waren 125km und 5025hm das Hinternis des Ruhmes dort überhaupt anzukommen. Die Ausfallquote war dort schon immer immens

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  Der Führende in der Einfahrt zur Steilpassage von Frammersbach (Alp d´Huez)

Jetzt folgte die größte Herausforderung in diesem Jahr – Das 6. Grand Raid Cristalp – im Schweizer Skiort Verbier. Starterliste voll – Teilnehmer berechtigt nur begrenzt – und Blockstarts um die Karavanne über die Berge am Anfang zu entzerren.

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     Hier bei Evelene und der vorletzten Zeitkontrolle war ich noch sehr gut dabei!

        Das hier gezeigte Höhenprofil ist aus der org.Homepage der Cristalp 2020

Das brutalste Teilstück befand sich nach Eison zum Pas de Lona.Mehr als 12km muß man hier schieben oder tragen da es zum Pas de Lona nur eine Unterlage gibt und die heißt Geröll und Singletrail wo ich mich einfach in die Schlange einreihen mußte.Ein überholen ist an dieser Stelle schier unmöglich.Wer hier den Schmalen Stieg verläß verliert mehr als er gewinnt. Furchtbar nach 100km die man hier hinter sich gebracht hatte.Danach gab es einen wunderbaren Ausblick auf den Stausee von Grimentz, dem Ziel dieser Tortur!Die schneebedeckten Berge im Wallis sind einfach gigantisch.

SONY DSCHerrlicher kann kein Rennen dieser Art nicht zu Ende gehen.Ich sog diesen Anblick in mich hinein und er wird mich ewig begleiten.Das sind Momente die diesen Ultra-Radsport so schön machen.Die Cristalp zählt zwar nicht ganz zu dieser Kategorie, aber an Härte fehlt es ihr keineswegs.  GIBTS ÜBRIGENS IMMER NOCH !!

Am Ende und nach der 6.Auflage dieses Races waren genau 131km auf meinem Tacho und eine Höhendifferenz von 4684hm abzulesen, und mußten von mir zertreten werden. Zeit mit einem Plattfuß 2km vor dem Ziel 11:38.57.7h.Leider habe ich keine Ergebnisliste mehr finden können, aber mir war nach 2 Jahren aktivem Renneinsatz nur der Zieleinlauf wichtig! Aber der Pressebericht weiter unten zeigt das ich es unter die 10 besten Deutschen Teilnehmer geschafft hatte.SONY DSC

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Kurz und knackig wie man lesen kann: 4000 Teilnehmer aus über 22000 Bewerbungen hier starten zu dürfen waren alleine schon Ruhm genug eine Startberechtigung zu erhalten. Heute ist das nicht anders denke ich.

Als erste Aufgabe stand im Jahr 2000 meine MTB-Lehrer Ausbildung in der C-Lizenz auf dem Programm. In Pesentheim am Millstädter See ging es über ein Wochenende darum seine Ausdauer – Wettervorschau in Form des lesens von Wolken, sowie sein fahrerisches Können unter Beweis zu stellen.Natürlich war auch eine Erste Hilfe Prüfung inbegriffen.Abgeschnitten hatte ich diese Lizenz mit einem sehr guten Ergebnis!Auch konnte ich mich hier erste Trainingsmethoden und Zyklen abschauen die ich gerne annahm.SONY DSC

Ich werde wie gewohnt in 14 Tagen den nächsten Beitrag veröffentlichen: Das Jahr 2001 ist jetzt dann an der Reihe. Um den 13.4.2020 also. Ich wünsche Euch aufgrund der COVIT 19 Pantemie – bitte bleibt gesund – und bitte seit für eine gewisse Zeit Indoor unterwegs denn alle Krankenhäuser brauchen momentan ihre freien Betten. Nicht für uneinsichtige Radfahrer sondern für unsere todkranken Mitmenschen.Mit Radfahrern meine ich die, die jährlich vielleicht nur 2000-3000km fahren aber auch für je wie ich die auch schon mal das 10 fache und mehr davon zurück legen.

Ich mache momentan täglich mit Christoph Strasser dem 6x igen RAAM Sieger und anderen Aufrufe über meine Facebook Seite: https://www.facebook.com/michael.buttner.773.                                                                                                                           Gerne könnt ihr euch mit anschließen ich / wir würden uns sehr freuen!

Es grüßt euch Michael

Der Ultrasportler aus Leidenschaft das Leiden schafft.Und bitte besucht mich hier weiterhin so zahlreiche das freut mich ungemein und motiviert hier weiter tätig zu sein. Wir alle, ihr und wir werden dieses COVIT 19 besiegen denn wer uns Ultrasportler kennt weiß – wir sind hart im nehmen und die Gladiatoren im Radzirkus.

 

 

 

 

Mein persönlicher Aufruf zur Corona Pantemie: ICH HOFFE ER WIRD LEBEN RETTEN HELFEN !!!

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Heute erscheint ein Sonderblock von mir ohne der Einblendung meiner Sponsorenlogos.Ich bitte hier sehr um das Verständnis das ich bestimmt erhalten werde! Vielen Dank dafür.Heute kann ich mich nicht mehr zurücknehmen!Obwohl ich bekannt bin für emotionale Pressebericht in verschiedenen Fachmagazinen.

Heute mußte ich lesen das das RKI (Robert-Koch Institut) vor einem Szenario mit 10 Millionen infizierten Menschen in Deutschalnd warnt, und das nur in einigen Monaten.Dies kann eintreten wenn die Vorgaben der Regierung nicht sofort eingehalten werden. Wir in Deutschland haben einen exponentiellen Verlauf dieser Epidemie.Ich appeliere hier eindringlich alle sozialen Kontakte drastisch zu reduzieren auf das nötigste.Hört endlich auf mit euren fahrlassigen Corona-Partys ihr jungen Menschen und Mitbürger da draußen in unserem wertvollen Land und Volk.Trefft euch nicht mehr und benutzt einfach euer geliebtes Handy solange diese Vorgaben Fakt sind.

Vielleicht kann ich hier auf meinem Blog der eigentlich für Radsportfreunde und Ultra-Radsportler ins Leben gerufen wurde und der nicht nur in Deutschland sondern auf der ganzen Welt zu lesen ist und wird endlich wachrütteln. Vor allem die unverbesserlichen die meinen die Vorgaben unserer Regierung mit Füßen zu treten und trotz der großen Gefahr der Ansteckung dieser Seuche CORONA die nicht nur  wir in Deutschland durchmachen Partys feiern und sich in Gruppen zusammen finden um Spaß zu haben. Sich nicht um ihre Eltern, Großeltern,Ur-Großeltern und alle die sie nicht missen möchten scheren. Ihr müßt in dieser schweren Zeit nicht Spaß haben, ihr müßt nur etwas haben und das ist Sicherheit für euch und uns ältere Menschen. Was ihr gerade tut ist fahrlässig gegen alte Menschen die dieses Land nach den beiden Kriegen 1u.2 wieder aufgebaut haben damit es euch besser geht.

Ist das euer Dank dafür das diese Mitbürger sich zu dieser Zeit vor gut 75 Jahren vielleicht eine Kugel eingefangen haben um euch zu schützen damit ihr jetzt so leben könnt wir ihr es jetzt tut?? Während wir zu Hause bleiben um euch zu schützen tut ihr das fahrlässig nicht! Spätestens jetzt solltet ihr euch schämen so rücksichtslos mit dem Leben alter Menschen zu spielen. Ich schreibe hier gerade diesen Beitrag für die, die es nicht können weil sie dazu die Möglichkeit nicht haben, oder sich einfach mit dieser Materie PC nicht auskennen!  Für unsere Omas.Opas und Urgroßeltern! Vielleicht sollten die,die es jetzt so wichtig finden Party zu machen einmal daran denken:

ERST WENN DER ERSTE ERKANKTE ANGEHÖRIGE VON EUCH KEIN INTENSIVBETT MEHR BEKOMMT, DESHALB QUALVOLL AN EINER LUNGENENTZÜNDUNG ERSTICKEN MUSS IST ES ZU SPÄT! DANN WERDEN SICH VIELE WÜNSCHEN; DASS SIE DIESE RATSCHLÄGE DIE MOMENTAN VON DER REGIERUNG AUSGEGEBEN WERDEN, UND EINGEHALTEN WERDEN MÜSSEN ERNST GENOMMEN  HÄTTEN!! WACHT ENDLICH AUF!!

Ihr solltet jetzt nicht mit einem Verlangen nach Spaß handeln sondern mit dem Kopf, mit dem Verstand und dem Herzen. Spaß haben könnt ihr doch noch euer ganzes Leben lang. Was sind da schon diese 4 Wochen Verzicht darauf, oder auch mehr wenn ihr euch nicht daran haltet.Ich habe meine Eltern mit gerade 20 Jahren verloren. Ich habe nie eine Oma oder einen Opa erlebt und trotzdem kommen mir die Tränen wie ich euch gerade  erleben muß, und wie ihr euch benehmt!!                                                                     Ja ich spreche gerade euch Jugendlichen an die immer noch meinen in die Disco rennen zu müssen oder eine Corona Party zu feiern und so diesen Virus weiter verbreitet der rücksichslos Leben nimmt solange wie ihr ihn so fahrlässig verteilt. Wollt ihr das wirklich? Wollt ihr wirklich das euch eure Seele euer restliches Leben dafür jagd!

Während mich ein Post auf Facebook von meinem Radsportfreund Christoph Strasser, dem 6 maligen RAAM Sieger beim schwersten Radrennen der Welt ist erreich,t bin ich von euch so sehr enttäuscht. Er schreibt so bewegend, das mich seine Zeilen so ins Herz getroffen haben und animiert hat auch aktiv zu werden. Ich mache dies jedoch für schwache Mitbürger, für die die Charakterstärke und Anstand in die Wiege gelegt bekamen und nicht durch diese so gelobte Anti-authoritäre Erziehung diese Verhaltensweisen scheinbar nicht erlernt bekommen haben, und die das selbst nicht können und nicht speziell für Radsportfreunde:

Christoph schreibt:

Liebe Freunde und Rad-Fans,
Es ist gerade ziemlich schwierig Worte zu finden, die der aktuellen Situation gerecht werden. Wir können wirklich froh sein, in einem Land zu leben                        ( Österreich), wo sehr drastische Maßnahmen verordnet werden. Für viele Menschen hat das gravierende Folgen, aber trotzdem ist es gut so und absolut wichtig, die derzeitigen Vorgaben einzuhalten, um sich und andere so gut es geht zu schützen und die ungebremste Verbreitung des Virus einzudämmen.
Die Einschränkungen sind notwendig und sinnvoll, also bitte halten wir uns daran und vermeiden jedes Ansteckungsrisiko! Auch eine kleine harmlose Runde mit dem Rad birgt Sturzgefahr, und mit Sportunfällen wollen wir das medizinische System momentan nicht belasten. Zum Radlfahren gibt’s ja auch „die Woizn“ ( den Rollentrainer für drinnen).
Ich hoffe, dass alle von uns verantwortungsvoll mit der Situation umgehen, jedes Verletzungs-, Erkrankungs- und Ansteckungsrisiko vermeiden, ihre Mitmenschen unterstützen und die momentan wichtige Distanz halten und zuhause bleiben. Wie lange es so bleiben wird, kann niemand sagen, aber auch das Corona Virus wird vorüber gehen, und dann wird es auch wieder sonnige Trainingsausfahrten, herausfordernde Radrennen und andere Sportevents und -vorträge geben.
Danke an alle, die in ihren Jobs momentan Überstunden machen und unser Land weiter funktionieren lassen!
Gebt auf euch acht und bleibt gesund!

Ich schreibe euch:

Liebe Jugendliche und Partygänger,

Es geht gerade jetzt um Leben und Tod, und nur durch drastische Einschnitte im Alltag ist eine Eindämmung dieser Pantemie CORONA zu erreichen.Wir sind im Krieg wie das französische Staatsoberhaupt Hr. Macron schon in einer TV Ansprache erklärte, und er hat damit 100% Recht. So einfach ist das zu erklären.So einfach und schlimm läßt sich das auf den Punkt bringen, wie das jetzt aktuell aussieht!Meine Meinung ist das diese Eindämmung jedoch viel zu wenig, und zu lasch ist.Maßnahmen wie in Italien-Frankreich und Spanien sind nötig um diese Seuche zu stoppen die Menschen jeder Schicht heimsucht, und das umgehend bevor uns dieser Sumpf CORONA noch ganz im Würgegriff hält bis er uns verschluckt oder wir in ihm versinken werden.Wir alle müssen jetzt einfach zunächst bis 20.April stark sein, oder noch länger wenn nötig um zu überleben.Vor allem unsere alten Menschen in Deutschland.Wir haben jetzt die Pflicht diese schwachen der schwachen zu schützen wo immer es geht.Es sind unsere Großeltern die wir lieben und ehren.Unsere Partner und Freunde!Deshalb müssen wir diese Maßnahmen einhalten so schwer das momentan auch ist.Seit fair zu uns anderen und tretet sie durch euer egoistisches Verhalten nicht noch mit Füßen. Freude daran hätte nur der Sensenmann dem ihr diese Menschen so ungeschützt ausliefert und zum Fraß vorwerft. Denn durch diesen Egoismus verbreitet ihr diese Pest des 20.Jahrhunderts immer weiter und weiter. SO EINFACH IST DAS!! Seit endlich vernünftig und helft alle mit uns wieder zu gesunden.Packen wir alle dieses Virus mit unseren Händen an und vertreiben es von diesem Planeten solange wir die Möglichkeit dazu haben!Wenn ihr das nicht tut droht uns eine Ausgangssperre was bedeutet das wir alle nicht außer Haus dürfen, oder nur noch zum Einkaufen,zum Arztbesuch und dies nur mir einer Bescheinigung. Wollt ihr wirklich darauf hinarbeiten um es noch schlimmer zu machen. Ihr habt es jetzt in der Hand.Schaut nicht was andere tun sondern macht das was euch euer Herz erzählt, falls ihr eines habt, und ich bin letztlich sicher das habt ihr doch. Bleibt weg von allem was uns alle gefährtet.Ich fahre an Kinderspielplätzen vorbei und sehe Kinder miteinander spielen, und das in Begleitung von Oma oder Opa. Hier muß ich fast weinen wie leichtfertig hier auch die Eltern dieser Kinder oder die Großeltern diese Phase der Gefahr einschätzen. Auch ihr Großeltern haltet euch fern von euren Enkeln die ihr liebt wie ich und meine Frau das momentan auch tun muß, ja muß! ES GEHT MOMENTAN NICHT ANDERS!!!Wir möchten alle das es nach dieser Pantemie wieder weiter geht, und uns freuen können das wir uns wieder glücklich in die Arme nehmen können.Danach unsere Lieben wieder um uns zu wissen, und nicht trauern zu müssen.Wollt ihr wirklich trauern????

Teilt diesen Beitrag so oft ihr irgend könnt.So helft ihr mir, und euch das auch der letzte der Angesprochen das Denken beginnt der den erst der Lage noch nicht begriffen zu haben scheint.Teilt diesen Beitrag auf Facebook-Whatsapp- oder wenn ihr könnt auch in Medien wenn ihr dazu in der Position seit. Ihr helft und es kostet keinen Cent.Ich werde auch alle Kontakte die ich durch den Radsport habe nutzen!Gebt mir auf Facebook ein Like oder einen Kommentar wenn ihr das gelesen habt damit ich weiß das diese Zeilen einen Sinn für viele Menschen nicht nur in Europa haben.

Seit keine Egoisten sondern seit Altruisten!Ein Altruist ist eine sich aufopfernde, großzügige, Rücksicht nehmende, bescheidene, geduldig ertragende Persönlichkeit. Ein Altruist legt also eine Verhaltensweise an den Tag, die ihm mehr Kosten als Nutzen einbringt zugunsten eines anderen Individuums.Darauf könntet ihr euer ganzes Leben lang Stolz sein. Seit rücksichtsvoll JETZT!!

Mein großer Dank jetzt schon an alle Pflegkräfte die für uns da sind, an alle LKW-Fahrer die für uns das nötigste heran karren, und an alle die in den Discountern und Lebensmittelgeschäften ihre Gesundheit riskieren nur um uns zu helfen.Tretet das nicht mit Füßen, und macht das all dies nicht sinnlos sein soll.                         Grüßt sie alle mit einem Daumen nach oben oder einem Satz den ich jetzt selbst jeden Tag zu diesen Menschen sage: Bitte bleibt gesund für euch und uns für alle.

Vielen Dank euch allen da draußen das ihr diesen Zeilen folge leistet, und ich wünsche euch das jeder gesund bleibt oder diese Pantemie schadlos übersteht.Ich wünsche uns das alles gut wird. Bitte seit vernünftig-BITTE!!!

Michael Büttner

Der Ultra-Radsportler aus Leidenschaft das Leiden schafft.

 

 

Meine Rennsport-History: Das 2.Jahr Rad-Rennsport nach meinem Schlaganfall 1999!!

Ich hatte mich jetzt 12 Monate auf der Spielwiese Radrennsport umgesehen und erst mal etwas schnuppern können. Ich wollte weiterhin mit dem MTB bei Rennen starten und hatte noch nicht das Sportgerät Rennrad entdeckt, aber das sollte irgenwann noch in meinem Fahrrad-Keller einen Platz finden.Ich war ja erst 39Jahre alt und noch ein AZUBI Radsportler. Aber meine Ambitionen nahmen größe Bilder in meinem Kopf ein. Aber das mit 39 Jahren schon andere hochdotierte Radsportler in den Ruhestand gehen und ich erst in diesem höheren Alter Radsport Geschichte schreiben würde die es bis heute im Handicap Radsport noch nie gegeben hat, wollte ich anfangs gar nicht wagen zu träumen. Aber der Radsport schriebt eben seine wundervollen eigenen Geschichten für mich,für die ich jetzt sehr dankbar bin.                                                                                         Nach meinem Auftaktjahr 1998 folgte nach dem Winter erneut ein Einsatz im MTB-Marathon, dem Kellerwald – Bikemarathon in Gilserberg/Nordhessen!

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1998 hatte ich hier schon einmal einen Start in den Kellerwald unternommen und da bereits immer schon Mitte/Ende April der Auftakt in die Marathonszene eingeläutet wurde war ich hier wieder gerne dabei meine neue Verfassung jetzt für 1999 zu testen.  Der Pressebericht dazu in der BIKE-SPORT-NEWS aus diesem Jahr:

                                                               KELLERWALD 20.4                                                    Wieder einmal machte der Naturpark Kellerwald-Edersee seine Forst.-und Wiesenwege frei, damit sich zu Saisonbeginn am 20.April um die 900 Marthonisti im nordhessischen Bergland austoben konnten.                                                                            Etwa 900 Starter wagten sich auf die drei angebotenen Distanzen 40,80 und 120km mit max 3000hm und einem Teilstück, dass mit einer Steigung von 23% alles forderte.Wer drei Runden fuhr hatte mit viel Morast zu kämpfen, weil an manchen Stellen die Strecke dann doch sehr gelitten hatte und man sehr den Halt verlor -obwohl am Renntag selbst bestes Wetter herrschte. Schon nach der Einführungsrunde zog sich das Feld auseinander.Inbesonderte zwei Singletrails bergab machte vielen zu schaffen.Vor allem in der dritten Runde gingen auf dem rutschigen Terrain nicht wenige ungewollt zu Boden, und holten sich eine unfreiwillige Schlammpackung. Der erwähnte Steilanstieg zwang schon einige in der ersten Runde in die Knie – so macher zog es vor zu schieben.Der weiche Boden der Wiesenwege, die bei Trockenheit zum Tempobolzen einluden und viel Spaß machten, bremste an diesem Tag jeden Fahrer herunter.Bei diesem Marathoneinstieg war aber auch sehr guter Radsport zu sehen.Die absolut schnellste Zeit auf der 120km Strecke fuhr der Niederländer Ramses Bekkenk vom Team Nissan in der Senioren-I-Klasse und holte sich damit den Klassensieg in 4:42:02h.Die Zeit von Herrensieger Stefan Danowski (TrengaDe) war schon um einiges langsamer: 4:55:54h standen auf der Stoppuhr.Auf der Mitteldistanz war Christian Schneidawind Team Texa-Simplon der schnellste in 2:58:13h.Auf der Kurzdistanz war U23 -Fuji-Biker Andy Römhild mit 1:23:29h das Maß aller Dinge.Schnellste Dame auf der Langstrecke Daniela Troesch vom Team Fiat-Rotwild.Sie kam in 6:00:41h ins Ziel. SONY DSC Unser Mann beim Kellerwald-Marathon der Handicapper Michael Büttner vom damaligenTeam Radsport-Dressel-Giant, aktuell Team Bike Center Dressel Kronach stand die harten 120km durch.Er stelle bei seiner bisher zweiten Teilnahme einen persönlichen Streckenrekord auf  und blieb mit 6:58:42h unter 7h.Er unterbot trotz des aufgeweichten Bodens seine Bestmarke um fast 20min. In der Gesamzwertung belegte er einen resektablen 41.Rang unter 900 Teilnehmern.

Zu diesem Zeitpunkt gab es in der Marathondisziplin noch keine Handicap-Wertung da es überhaupt nicht denkbar war das ein Sportler mit Behinderung diese Strapazen durchstehen könnte.Ich mußt also total unterlegen gegen gesunde Radsportler antreten, und machte einfach erst mal das Beste daraus!!

Jetzt reiste ich im Mai nach Frammersbach zum Spessart-Bikemarathon. Hier mußte ich von weit über 1000 Startern in der AK. mit dem 18.Pl. begnügen. Erneut zog es mich auf die Langstrecke von 120km und 3600 Hm. Aber ehrlich gesagt hatte ich eine Top 20 Pltzierung nie ins Ziel gefaßt.Ich wollte nur irgendwie durch kommen. IRGENDWIE??

SONY DSCAlp d´Huez hieß die Stelle in Frammersbach. An diesem extremen Steilstück versammelte sich immer eine Vielzahl von Radsportfans um die Marathonisten lautstark anzufeuer. Gänsehaut auch für mich als Teilnehmer hatte ich hier immer!Hier gerade Führender in einer Gruppe im vorderen Feld.

Beim Heimspiel, dem Franken-Marathon in Trieb bei Lichtenfels waren andere Karten gemischt worden denn erneut scheiderte ich nur knapp am Potestplatz mit dem 5. Platz. Erneut war schlechtes Wetter gekommen so das mir auf dieser hammerharten Piste kein CM geschenkt wurde. Hier platzierte ich mich in der AK – Kategorie auf dem 5.Rang!

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Beweisstück Urkunde Franken-Marathon 🙂

Jetzt sollte nach weiteren 4 Wochen ein ganz besonderer Marathon folgen. Die Satzkammergut-Trophy in Bad Goisern nahe dem Wolfgangsee.SONY DSC

Noch bei Nacht um 5 Uhr in der früh ginges schon los und es regnete aus Kübeln.Ich war schon total durchnässt bevor sich meine Kurbel ein einziges Mal gedreht hatte. Aber ein freundliches lächeln hatte ich trotzdem für den Fotografen übrig.

IMG-20200306-WA0009                 Dieser Plattfuß 2km vor dem Ziel bedeutete für mich – VENITO-Langstrecke!

Der Pressebericht in unserer Lokalzeitung dazu!

MTB: Pech für Michael Büttner                                                                                                   AM ZEITLIMIT GESCHEITERT!!                                                                                                      Nicht vom Glück begünstigt war der für den RC Pfeil Hof startende Michael Büttner, der kürzlich an der 3.Salzkammergut – Trophy, dem härtesten Marathon der Welt teilnahm.Im Verlauf der 215km langen Rennstrecke durchs Dachsteinmassiv mussten fast 7000hm bewältigt werden.Dem Münchberger der gehörigen Respekt vor dieser Strecke hatte ( bis zum Zeitlimit bei 105km galt es mehr als 50km Bergaufpassagen mit bis zu 25% igen Steigungen zu bewältigen) und im Vorjahr am Zeitlimit gescheitert war,erging es diemal nicht besser.Bis zur ersten Karenzzeitstelle nach 15km lag Büttner in seiner AK noch sensationell auf Rang zwei, ehe seine Pechsträhne begann.Zuerst stürzte er in einer Schlammpassage, und danach traten Probleme in der Mechanik seiner Schaltung auf.Als dann auch noch ein Plattfuß am Vorerrad zu beklagen war, lag er nach 105km acht Minuten über dem Zeitlimit und durfte nicht mehr weiter fahren.Zusammen mit Büttner errechten über 50% der Starter nicht das Ziel in Bad Goisern.Sieger wurde der Teilnehmer am Giro Italia, Gerrit Glomser.                                                                              Bis zu diesem Tag wähnte ich mich schon als unbezwingbar egal welche Strecke es war. Aber hier bekam ich einen Dachstein Denkzettel verpaßt. Für was das wohl gut war??                                                                                                                                         Egal dachte ich und war schon im Gedanken vier Wochen weiter beim ebenso harten Schweiz Klassiker in Einsiedeln, dem IRON BIKE RACE EINSIEDELN 1999. Diesen Marathon gibt es heute so nicht mehr so viel ich weiß.                                                      130km – 5000hm waren hier zu zertreten, aber durch den Dauerregen wurde die Strecke auf 118 km verkürzt. Die Höhenmeter von 5000 blieben aber erhalten.Ein Marathon den ich nie vergessen werde. Vor allem weil es erneut regnete wie verrückt.Morgens um 6Uhr vor dem Kloster von Einsiedeln wurden 3000 Starter von den Klosteroberen gesegnet bevor sie auf die Strecke durften. So etwas hartes in Form eines Marathons habe ich seitdem nur noch 2x erleben müssen. Es regnete erneut unbarmherzig auf die 3000 tollkühnen Marathonisti ein. Ich weiß bis heute eigentlich nicht wie ich das durchstehen konnte.SONY DSC

Über 9h quälte ich mich durch die Schweiz die mich an diesem 26.9.1999 um 17:08 wieder tropf nass ausspuckte. Die Anstiege dort waren so hart das mir selbst die Trophy im Salzkammergut als lächerlich erschien.Trotzdem war ich so glücklich unter den Top 50 in meiner AK ins Ziel gekommen zu sein.253 von 3000 Gesamt war für mich im 2.Jahr meiner aktiven Laufbahn traumhaft. Aber es sollte sich noch ein Highlight auftun an das ich nie gedacht hatte.

Das Jahr 1999 ist somit fast abgehackt, nur einen großen Wurf konnte ich am Ende noch landen. Ich wurde bei der Langstrecken Europacup-Serie  für die Marathon Wertung unter den TOP 10 auf Rang 9 gelistet. Ausschlaggebend dafür war auch ein Start in Italien. Hier wurde ich beim damals genannten Grandfondo Race am Gardasee auch achter, und das einige an bestimmte Rennen nicht teilnehmen katapultierte mich dies weit nach  vorne.                                                                             Das Jahr 2000 wird im nächsten Blog Beitrag von mir behandelt und mein erster 24h Start unter besonderen Bedingungen. Ich war der erste deutsche Starter bei einem solchen Event.                                                                                                                                    Bis in 14 Tagen ca. am 30.3.20 und ich freue mich schon auf erneute viele Besucher meines Blogs der weltweit gesehen und angeklickt wird.

Eurer Michael der ehemalige Radsportler aus Leidenschaft das mir Leiden schaffte!!!

 

 

Vom Spurrillen Produzenten zum Asphaltbefeuchter – oder meine 20 jährige Ultra-Radsport History – Das Jahr 1998 und Jahr 1 nach meinem Exotus !!

Ihr werdet Archivfotos und Presseberichte erleben die mir noch heute ein lächeln ins Gesicht zaubern!!                                                                                                                        In diesem Beitrag wurde ich schon ein erstes Mal Weltmeister. Der Abnehm-Weltmeister der sein Körpergewicht in 12 Monaten von 125kg auf 75 kg reduzierte. 50kg futsch-ein erster richtiger Kampf gegen meine Seele, und meine mentale Stärke zu checken ohne viel gebikt zu sein!!

Ich werde euch ab diesem Blog meine 20 jährige History im Rad – u. Ultra-Radsport näher bringen. Dies ist in mehreren TEILEN geplant. Der erste TEIL also von meinem Schlaganfall am 6.7.1997 – 1998!Darin wird  auch von schönen und unschönen, charakterstarken und charakterlosen Situationen erzählt werden. Es werden auch absolute Tiefs nach dem Schlaganfall, und absolute Höhen beleuchtet wie sie jeder Schlaganfall Patient durchleben muß der dadurch ein Handicap erlitten, oder einen Teil seines bisherigen Lebens eingebüßt hat. Wie man von einem Tag zum nächsten ein neues sehr ungewohntes Leben katapultiert wird, und zu leben hat. Ein Schlaganfall stürzt fast jeden dieser Menschen in ein tiefes Loch aus dem man nur kommt wenn man eine neue Situation schafft die einem fühlen läßt das man ein neues Leben  bewältigen kann, und einem auch täglich immer wieder das Gefühl gibt das man etwas kann – das man sein Selbstwertgefühl erneut findet, fühlt und nicht nur etwas verliert. Sein altes Leben das man verloren hat, und das es nie mehr so geben wird!!!

Es war das Jahr 1997 am 6 Juli. Eigentlich sollte ich abends wieder auf die Autobahn um mit einem 420PS MAN Gliederzug nach Dingolfing zu fahren um im dortigen BMW Werk einen ganzen Lastzug mit Klimaanlagen für den BMW 5er zu liefern der dort produziert wurde. Ich war schon seit weit mehr als 20 Jahre im ganzen Bundesgebiet und auch schon mal in Österreich unterwegs um in den Autobahnen Spurrillen zu hinterlassen wie das andere Brummikollegen auch freiwillig taten. 40 Tonnen hinterlassen eben seine Eindrücke und das nicht nur körperlich wie bei mir. Das war mein geliebtes Arbeitsgerät das vor 40 Jahren mit seinen 420 PS zu den stärksten PS-Monstern im Schwerlastverkehr zählte welche auf den Straßen unterwegs waren. Heute sind es die 600 – 700PS Ungetüme die diesen Standart auf den Straßen wieder spiegeln.Ich denke oft gerne zurück wie ich damals ins bestens ausgestatte EURO 2 Fahrerhaus stieg in dem mich nur Velour empfing und dies mein zweites Zuhause neben meiner Familie war. Ich war mein eigener Chef und managte alles selbst was ich von A nach B transportieren mußte.Mein Chef meldete sich nur sporatisch und zu sehen ob ich auch noch lebe 🙂 .Es war schon ein erhabenes Gefühl wenn man den Schlüssel nach rechts drehte und das Ungetüm unter einem gehorchte jeder Fußbewegung ob das der linke oder rechte Fuß einleitete.Ich saß ganz weit oben und konnte über alle kleinen Porsches und Lambos blicken die auf der Straße mit mir unterwegs waren!!Da gab es auch noch keine Automatik und die 16 Gänge mußten selbst gesplittet werden, teilweise auch schon mal mit Zwischengas als auch auch mal einen Hanomag – Henschel im Transitverkehr nach Berlin fahren durfte.Dieser Brummi verfügte damals gerade mal über 320 Merceds PS und jeder halbwegs moderate Anstieg macht mich zur Verkehrbehinderung wenn ich nicht voraus schauend im Getriebe rührte.

Doch der morgendliche Aufstehrhytmus war alles andere als normal gewesen. Irgendwie befand ich mich in einer anderen Welt wenn ich so zurück denke denn reden konnte ich nur noch eingeschränkt wie ein Baby und war immer nur am lachen. Meine Familie wußte gleich das hier etwas nicht stimmen konnte und wir fuhren zu meiner damaligen Hausärztin die mich sofort ins ortansässige KKH einwies. Die Diagnose dort was furchterregend für mich: SCHLAGANFALL mit gerade mal 37 Jahren völlig aus dem nichts und während ich schlief!

Nach wenigen Tagen und kurz noch in einer anderen Klinik mit Stoke Abteilung wurde ich sofort in die Reha bei Berchtesgaden verlegt wo man mich richtig in die Mangel nahm. 125 kg Kampfgewicht und Zigaretten rauchen waren ab sofort in der Vergangenheit verbleiben, und wurden den Kampf angesagt. 1 Jahr kämpfte ich wieder so weit das ich einigermaßen normal reden konnte, aber einiges blieb was ich bis heute nicht mehr los bekam.Aber ich merkte in der Reha das ich bei sportlicher Aktivität irgendwie wieder etwas ins Gleichgewicht der Sinne und Psyche kam. 30min auf einem Heintrainer wie man das in diesen Einrichtungen so kennt waren bald nicht mehr genug für mich, und als ich wieder zu Hause war kaufte ich mir ein MTB und düste so 1-1.5h in der nahen Umgebung herum. Schon ein Jahr später wollte ich bei einem Marathon teilnehmen und ging glücklicherweise erst mal auf die 80km Distanz denn 120 km waren mir zu lang und 60 da schon zu kurz.Dank der behandelnden Ärzten die mich immer animiert haben Sport zu treiben. Sie haben mir ein zweites Leben geschenkt das wieder lebenswert wurde.

Bei einem Bergrennen über ca. 6km auf in meiner Nähe an der Kösseine ausgetragen wurde scxhnupperte ich damals erste Rennluft. Ca. 400hm war auf dieser Strecke zu überwinden und anfangs ging es ca. 500m über üble Wurzelpassagen die dann in einen Forstweg führte.Ich war richtig fertig als am Gipfel angekommen war und dachte: Nah das war wohl keine Meisterleistung.Wie auch bei meiner Vorbereitung die keine war wie ich jetzt verstellen kann. Aber wie man sehen konnte war es doch nicht ganz so übel.        Ein 5. Pl. in der Seniorenklasse.                                                                                                       Man lese SENIORENKLASSE! Ich fing praktisch mit dem Radsport mit 39 Jahren an wo Profis und andere Jedermänner zu dieser Zeit schon den Ruhestand anvisierten. Meine Frau freude sich im Ziel fast mehr als ich das ich das so gut hin bekommen hatte. Niemand wußte von meiner Vorgeschichte und das ich ein Handicap hatte. Ich startete einfach in der ganz normalen AK Kat.

Auch im Jahr 1998 war es in etwa, und nach einem totalen Bike Fehlkauf, und täglichen 1 stündigen Ausfahrten mit einem jetzt neuen Marin Team Marin MTB ohne Federgabel und Disc, aber mit XT Schalteinheit war ich mit viel Spaß, Freude und Lust unterwegs. Natürlich sollte im Hinterkopf langsam eine Idee reifen irgenwann mal ein Radrennen zu fahren. Natürlich keine solchen Monster wie 1000km und mehr die ich ab 2007 anging. Damals dachte ich noch nicht im Traum an so eine Aufgabe als Radsportler der ich noch nicht im entferntesten war. Es war auch gerade mal ein gutes Jahr nach meinem Stoke.SONY DSC       Das war meine ultimative Einstiegsdroge in meine Radsport-Karriere 1998!!

Wenig später wollte ein Fitness-Studio Betreiber das ich die Spinning Lehrer Lizenz machen sollte machte da ich in den Wintermonaten immer im Studio auf Ergobikes radelte. Da überlegte ich nicht lange und wurde erfolgreich POWER RACING TRAINER!! Und meine Kurse wurden sehr gut besucht weil ich eben viel Pep ins Spiel brachte.

Cateye Marathon in Rotenburg a.d.Fulda war meine nächste Herausforderung auf einer 86km-2600hm Strecke!Damit war das Jahr 1998 und der Einstieg in die Langstrecke schon geebnet, obwohl ich das zu diesem Zeipunkt noch nicht ganz begriffen hatte.

SONY DSCDafür hatte ich ein Jahr an mir gearbeitet. Nicht an der speziellen Fitness,nein an meinem Gewicht. Hier habe ich gerade noch 75kg. 1 Jahr bekam mein Körper Zeit um von 125kg Körpergewicht bei meinem Schlaganfall bis zu meinem ersten richtigen längeren Einsatz über 123km-3450hm zu kommen. 12 Monate um 50kg zu verlieren war für mich schon ein erster Sieg bevor es mit dem Radsport richtig los ging.                                                                                                                                                        Ihr werdet euch jetzt fragen, wo ist das Foto das mich mit 125kg zeigt. Ich hab es, aber ich möchte im Internet nicht so eine unästhetische Aufnahme zeigen denn ich habe Grenzen.

Was soll ich sagen, ich hatte mich fast etwas überschätzt und mein 5.Platz beim HC bewegte mich nach Rotenburg zu fahren.Ich meldete mich für die 123km Distanz an.Ich kam zwar nicht auf dem Zahnfleisch ins Ziel, aber es war Kariesverdächtig nahe dran:-).  Rang 4 in der Gesamtwertung war knapp am Treppchen vorbei und das gab mir die damalige Initialzündung für die längeren Strecken! Erstmals wurde ein Pressebericht in unserer Regionalzeitung über mich wie folgt veröffentlicht:

Orginal Pressebericht dazu:

Michael Büttner vierter beim Bike Marathon                                                                            Das Rad förmlich den Hügel hinunter geprügelt! 

Zum dritten Mal wurde im waldhessischen Rothenburg ein Marathon ausgetragen.Aus dem gesamten Bundesgebiet,sowie ein Starter aus Luxemburg trafen sich am Fuß des Ahlheimer Berges um die Strecke in Angriff zu nehmen.Man konnte hier zwischen drei Strecken wählen: 41km-1150hm / die man bis zu drei Mal umfahren konnte.Der Münchberger Michael Büttner der für den RC Pfeil Hof an den Start ging wählte die Langdistanz über 123km – 3450hm. Der Münchberger wußte das diese Strecke als überwiegende Ausdauerstrecke einzustufen war.Lange Anstiege und darauf folgende steile Downhills prägten den Parcour.Durch den tagelang anhaltenden Regen vor dem Rennen mußten einige Teilstücke gesperrt, und durch andere ersetzt werden.Schon vom Start weg machte der Münchberger ein gehöriges Tempo, um nicht schon in der ersten Rd.mit der im Verlauf des Rennens immer schlechter werdenden Strecke kämpfen zu müßen.Bereits jetzt war die Strecke an einigen Stellen so sehr aufgeweicht, das man im Knöchel tiefen Schlamm fahren mußte.Das dies immer schlimmer werden würde wußte der Münchberger und konnte sich auf einen schwierigen Rennverlauf gefaßt machen.Als er die 3.Rd. anging lag Büttner auf einem sensationellen 4.Rang und hatte zum vor ihm fahrenden Kontrahenten etwas 20min.Rückstand.                              Büttner versuchte nun diesen Rückstand in den letzten 41 KM aufzuholen und fuhr am Limit.Vor allem in den gefährlichen Wurzel.u.Downhillpassagen prügelte er sein High Tech Bike über die Piste und kannte nur eine Devise: Wenig oder möglichst gar nicht bremsen.Obwohl er wußte das bei einem Sturz auf dieser glatten Piste der 4.Pl.verloren gehen konnte,versuchte er alles um auf zuschließen.Trotz der jetzt schlechten Streckenverhältnisse, und obwohl er jetzt bereits 80km zurück gelegt hatte fuhr er die letzte Runde in fast der selben Zeit wie die Runde zuvor.Seinen Vordermann konnte er jedoch nicht mehr einholen.Doch war der 4.Rang in der Gesamtwertung für den Münchberger gleichzeitig die beste Platzierung bei einem Marathon.Auf einem Pl. auf dem Siegertreppchen scheiderte er knapp.Um so beeindruckender war die Tatsache das er in einer AK-Wertung die zweitschnellste Zeit gefahren wäre.

Das erste Jahr begann so wunderbar wie es geendet hatte, und im nächsten Blog geht es weiter was im Jahr 1999 auf mich wartete, und das war für mich ein Jahr des Lernens und der ersten Qualen als Mountainbiker.

Mein nächster Blog wird um den 16.3.2020 erscheinen und da gehts weiter im Jahr 1999, und es wurde härter und härter !

Ich freue mich auf euch wenn ihr meinen nächsten Beitrag lesen würdet.

Michael der ehemalige Ultra-Radsportler                                                                                       der Radsportler aus Leidenschaft das Leiden schafft

 

 

 

 

 

Meine Lofoten Adventure Tour im Fachmagazin RadAktiv Radfahren – Printausgabe 1-2/2020!

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„Die ungezähmten Inseln“ nennt sich die Reportage von mir in Zusammenarbeit mit dem Fachmagazin RadAktiv Radfahren!

Endlich ist meine Radreise auf die Lofoten und Vesteralen in der Printausgabe des Fachmagazines RadAktiv – Radfahren veröffentlicht worden. 4 Seiten wurden in der Ausgabe 1-2/2020 dieser Radreise von mir gewidmet.

Jetzt erst einmal die Information was diese Inselgruppe zu bieten hat an Fläche und welche Daten sie vorweisen kann. Ich hatte bewußt auch in meinen Teilen in mehreren Blog-Beiträgen aus Platzgründen darauf verzichtet um die jeweiligen Beiträge nicht ins unendliche zu ziehen.                                                                                                                        Die Tremperatur seit 1961 – 1990 im langjährigen Mittel nieder geschrieben sind am angenehmsten zwischen Juni – Juli – August und betragen: 30.4 / 29.8 / und 26.9 Grad! Tiefswerte in diesen Monaten liegen um: -1.0 / 3.7 / und 3.9 Grad!                                       Regen/Niederschlagsmenge mm: 42 / 57 / 60! Am wenigsten Regen ist zu erwarten im Mai denn hier liegt der Durchschnitt bei 39 / höchster Wert ist der                      Oktober mit 117 mm! Jeder der die Lofoten besuchen sollte ist dies ein kleiner Anhaltspunkt um zu sehen wenn es am besten ist die Inselgruppe einmal zu besuchen. Aber die Lofoten werden sehr vom Klima durch den Nord Atlantik beeinflußt und es kann sehr schnell eine Wetteränderung eintreten.

Größe der Inselkette gesamt : ca. 1227 qkm – 24000 Einwohner. die Lofoten bestehen aus ca. 80 Inseln u.a. hier Austvägoy – Skrova -Grimsoy – Vestagoy -Flakstadoy -Moskenesoy – Vaeroy -u. Rost.                                                                                                          Durchfährt man die Lofoten komplett von Ä -Andenes wären auf dem Radweg Nr. 1 ca. 370km zurück zu legen.                                                                                                             Ab Kristiansand ganz im Süden Norwegens bis auf die Lofoten bewältigt man eine Strecke mit dem PKW – WOMO von ca. 3000 – 3500 km je nach Reiseroute, einfache Fahrt!   Die schönste Route wäre natürlich immer an der Westküste entland da man hier ständig Fjorde – Fjelle und Fjellets über.-oder  durchquert. Die schnellste Route führt jedoch immer der E6 folgend über Olso – Trondheim – Mo i Rana – Polarkreis und dann immer Richtung Narvik. Es bleibt jedem selbst überlassen wo er mit Fähre auf die Lofoten übersetzt, oder man über die erste Bogenbrücke vor Narvik komplett den Sprung mit dem Fahrzeug auf die Inseln nimmt. Ich habe für die Fahrt ca. 3.5h Tage benötigt was allerdings nur Fahrern zu zumuten sein sollte die auch gewohnt sind lange Strecken zu meistern. Auf der Rückfahrt haben wir ca. 6-7 Tg. bewußt eingeplant was auch viel entspannter war, und wir auch einige sehr schöne Punkte anfahren konnten die es Wert waren. Z.B. die Altantikstrasse 63 – den Trolligsten – Geiranger – die Wasserfallstrasse E 134 -E 136.

 

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Printversion 4 Seiten RadAktiv – Radfahren 1-2/2020

Bildergebnis für landkarte lofoten norwegenBildergebnis für landkarte lofoten norwegen Landkarte NOR – Lofoten www. printeres.co-uk        Lofoten – http://www.wikipedia.org

Alles weitere zu dieser Reise könnt ihr weiterhin noch in 7 Teilen in meinen letzten Blogs lesen die von der LAT erzählen.

Mein nächster Blog wird voraussichtlich um den 2.3.20 erscheinen -Thema noch in der Gestaltungsphase!

Bleibt mir treu!

Michael der Radsportler aus Leidenschaft das Leiden schafft 🙂 !

                                                                                                      

Detailiertes Statement: Gründe weshalb ich als Ultra.- u. Extremradsportler zurück getreten bin!

Extrem.-und Ultra Radsport stand für mich immer an erster Stelle, aber noch wichtiger ist mir meine Gesundheit und meine Familie !!                                                   20 Jahre bewegte ich mich in der Formel 1 des Radsports !!                                               20 Jahre wurde diese Formel 1 immer verrückter und brutaler !!                                   20 Jahre später kehre ich dieser Formel 1 den Rücken !!                                                        Ich vermisse nichts!!                                                                                                                         Es gibt nichts was ich noch erreichen sollte oder könnte!                                                  Es gibt keine Ultrastrecke die mich noch reizen könnte!                                                    Es gibt kein Herausforderung, oder einen int.Titel den ich nicht schon mehrfach habe.                                                                                                                                                    EIN BLOG-BEITRAG DER ZWAR LANG IST UND LÄNGERE LESEZEIT BEANSPRUCHT, DER ES ABER WERT IST NICHT ÜBERFLOGEN, SONDERN IN RUHE GELESEN  WERDEN SOLLTEN!                                                                                                     AUSSERDEM MÖCHTE ICH NOCH WEITERE STÄNDIGE FRAGEN HIERZU BEANTWORTEN!                                                                                                                            Also bitte lest das alles erst wenn ihr auch wirklich etwas mehr Zeit habt um zu begreifen wieso ich diese Entscheidung getroffen habe. Bevor ich zum eigentlichen Thema in diesem BLOG komme – meinem Rücktritt von dieser schwersten Sportart die es wohl auf diesem Planeten gibt, möchte ich vorab folgendes sagen oder besser erwähnen:                                                                                                                                                Ich frage mich heute: Ist dieser Sport noch gesund wie er heute und jetzt betrieben wird? JA und NEIN in meinem Fall jedenfalls. Warum?? Vielleicht in einem gesonderten BLOG dazu mehr!                                                                                              Meine sportlichen Langstrecken Einsätze während dieser langen Zeit sollte immer eine Message sein. Eine Message an alle Menschen mit Handicap nach einem Schlaganfall oder irgend einem anderen Grund,egal welcher es auch war der zu einem Handicap führte. Nicht nur an solche gerichtet die in Bayern, Deutschland oder Europa leben!Sondern in der ganzen Welt. Man sollte Mut haben sich etwas ganz großem zu stellen. Trotz eines Handicaps! Etwas an das was man sein ganzes Leben lang mit Glück und Stolz zurück denken kann, mit dem man wächst und stark wird,und sich dabei sehr sehr glücklich machen kann.                     

DEN ULTRA – CYCLING RADSPORT!!DIE DISZIPLIN DER RAD-GLADIATOREN!!

Ich habe mir in 20 Jahren die besten Kirschen von der Torte genommen, und habe letztlich dabei gemerkt und gelernt : Wer davon zu viel ißt bekommt Bauchschmerzen.                                                                                                                            Mit einem riesigen Paket voller Emotionen machte ich diesen großen Schritt  in meinem Leben als Ultra-u. Extremradsportler meine langjährige Karriere zu benden.                                                                                                                                               Ich habe viele schmerzhafte Verletzungen in dieser langen Laufbahn als Ultraradsportler erlitten, aber jede einzelne davon war es mir Wert, und hat mich zu dem gemacht was ich heute bin. STARK u. SELBSTBEWUSST in Körper und Geist.   Ich bin jetzt einfach nicht mehr so spritzig, furchtlos, fink und abgezockt wie noch vor 5  Jahren z.B. was ich seitdem jedes Jahr immer mehr gemerkt habe.                   Ich bin nicht mehr so unerschrocken, und total postitiv eingestellt egal was sich mir mental in den Weg stellt.                                                                                                                  Ich habe meinen Seelenfrieden in diesem Sport gefunden. Bin satt auf der Jagd nach Erfolgen und muß mich für nichts rechtfertigen was ich in diesen 20 Jahren getan oder auch nicht getan habe.                                                                                                        Ich war immer fair und sportlich gegenüber allen Konkurrenten, und habe sie stets respektiert und geachtet. Meine Meinung die ich immer wieder gesagt habe war meine spezielle Wahrheit und keine Heuchelei was so manchem nicht gefiel.Ich war immer ehrlich vor allem zu mir selbst.So sollten alle sein denke ich!                               Ich brauche jetzt Abstand, will mir für mich mehr Zeit nehmen, und mich einfach mehr um mich kümmern. Ich will jetzt das Sportgerät Fahrrad endlich geniesen lernen.                                                                                                                                                 Ich bin nicht unglücklich, könnte aber glücklicher sein. Aber ich bin froh das jetzt alles vorbei ist. Ich bin sehr froh das ich diesen Weg endlich gehen kann. Ohne das ich einen Gedanken in mir spüre der mir sagt ich hätte etwas nicht getan oder geschafft, oder das ich etwas vermiße, und mich endlich auch auf das richtig freue was jetzt hoffentlich auf mich wartet.                                                                                      Ich habe das Gefühl das ich einfach nicht mehr alle Waffen in mir spüre um erneut in das körperlich brutale Schlachtfeld Ultrasport-Radsport zu ziehen. Mich dort so verteidigen zu können so das es für mich keinen gesundheitlichen Schaden nimmt, und mich weiterhin TOP unterwegs und erfolgreich sein läßt.                                        Es hat mir sehr viel bedeutet all diese unzähligen Rennen gefahren zu sein, und dabei immer neue Maßstäbe im Handicap-Radsport setzte.Ich habe mich noch mit fast 60 Jahren gegen Gegner behaupten können die meine gefühlten Söhne hätten sein können, und werde jetzt ungeschlagen und dem zufolge als unschlagbar abtreten.                                                                                                                                            Die ersten 15 Jahre habe ich jährlich zwischen 6-8 richtig harte Herausforderungen gerne angenommen weil ich es einfach konnte, und auch bewußt wollte. Letzt endlich haben mir diese Mammutaufgaben meinen innersten AKKU so zerstört und ausgesaugt das er sich nicht mehr aufladen läßt wie ich das gerne hätte.                Eine Kalaschnikov deren Rohr durch Dauerfeuer überhitzt wurde, so wurde mein Körper durch die letztlich anhaltenden Dauerbelastungen überhitzt. Ich bin es leid mich und meine Seele zu jagen, die Zeit zu jagen, und meine Räder über die Strassen zu jagen nur um das Ziel zu erreichen immer noch der schnellste Handicapper der Welt und der Langstrecke zu sein und zu bleiben den es je auf der Ultrastrecke gab und noch lange geben  wird.                                                                    Dem Wahnsinn der immer schwieriger und brutaler  werdenden Strecken werde ich mich nicht mehr aussetzen. Mich tagelang ohne richtig zu schlafen die schnellesten Abfahrten mit über 80-90km/h, vor allem auch bei Nacht hinunter zu stürzen und dabei oft genug nicht einmal mehr kognitiv auf bestem Niveau gewesen zu sein.Total übermüdet!! Bei dem der kleinster Fehler, die kleinste Unachtsamkeit den Tod für mich hätte bedeuten  können.                                                                             Um dies überhaupt durchstehen zu können mußte ich mich zwischen 25000 – 30000km jährlich auf der Kommandobrücke Bike aktiv befunden haben um im Ziel nicht wie so mach anderer auszusehen als würde ich gerade ausgekotzt worden sein. Morgens fing alles erst einmal damit an meinen Ruhepuls zu messen um zu sehen ob sich keine Krankheit anbahnt. Wert 28-32 in der Minute war immer mein Idealwert. 5 Schläge darüber war ein Zeichen einer sich schon innerlich anbahnenden Infektion.Normalsterbliche haben hier mehr als das doppelte. Auf die Bikes steigen und Stunden machen war immer mein Trainingsziel.Runter vom Bike und 1h dehnen nach allen Himmelsrichtungen. Essen und warten auf den nächsten Tag um den selben Sch…. wieder zu vollziehen. Zwischen den Saisonpausen materielle Sponsoren suchen was schon auf der Eurobike angefangen hatte und meist bis in den November dauerte weil es eben nicht anders ging. Meine Sponsoren ständig pflegen weil sie es verdient haben nachdem sie in mich ihr ganzes Vertrauen und Hightech Material steckten.Nach 4-6 Wochen wohlverdienter Pause das erneute Spiel Vorbereitung 15000km dann in der Wettkampfphase noch einmal 10000 – 15000km. Ich könnte noch viel mehr schreiben aber ich weiß nur etwas! Ich hab das immer gerne getan weil es trotzdem schön war. 200 Watt Leistung war immer meine minimal Anforderung an mich selbst auch bei Regenerationsfahrten wenn ich aus der Vorbereitung kam.Das war mein Grenzbereich den ich tagelang fortwährend abrufen konnte ohne gesundheitlichen Schaden zu nehmen.Und diese Zahl war stets von meinem Körper gefordert und das Tage.-und Nächte lang nonstop wenn ich im Einsatz war!

JETZT NICHT MEHR !!!

Liebe Blog-Freunde die mich weltweit auf dieser Seite verfolgten, und hoffentlich weiterhin verfolgen.

ES IST JETZT SCHLUSS DAMIT !

Vor Wochen habe ich so etwas schon auf Facebook verkündet.Dies war mein schwerster Blog-Beitrag den ich seit bestehen dieser Seite veröffentlichte. Vor 10-15  Jahren noch war es einfacher eine 1000km Distanz, oder mehr in Angriff zu nehmen.

Heute ist es wirklich so das du auf diesen 1000km Strecken nahezu mit Vollgas richtig ran mußt, nicht mehr eine gewisse kleine Zeit hast eine noch so kurze Pause zu machen ohne in Bedrängnis zu kommen deine Top Position zu verlieren.Vor allem in diesem Alter ist das ein Wahnsinn.Freunde in diesem Sport hast nur sehr wenige, vor allem als Handicapper!Freunde die mit dir leiden wenn du fast am Ende bist vor allem wenn es 2 Nächte und mehr nonstop heißt ein Tier zu dir selbst zu sein gibt es heute kaum noch. Es hieß letztlich möglichst immer nur im Vollgas Modus agieren zu müssen.

Mit über 60 Jahren kann ich das einfach nicht mehr so angehen wie es Sinn hätte für mich.Ich kann körperlich keine Vorbereitung mehr durchstehen die diesen Umfang vom Kilometern abzuleisten für mich möglich macht bevor ich überhaupt in ein erstes Langstrecken Race gehen könnte,um dann noch eine bis zu 10000km Top Rennsaison abzuliefern, oder durch zuhalten.Ich war ein Ultrasportler der stets Bestleistung erbringen, und immer neue Streckenrekorde abliefern konnte, und nicht einfach mitschwimmen wollte in einem Feld das immer größer wurde.Mit schwimmen kann jeder, aber das wäre nicht ICH! Meine Motivation war immer die schwerste für mich selbst.Ich muß feststellen das ein sehr schnelles kommen und gehen von angehenden Ultrasportlern dieser Disziplin stattfindet die es jedoch  erfahrungsgemäß nicht länger als max. um die 5-6 Jahre durchhalten bis ihr Pulver verschossen ist.Vorausgesetzt sie setzen ihren Körper dem Maßstab aus wie ich das getan habe.Andere sind sogar nach 3-4 Jahren wieder weg vom Fenster und verbrannt.Ich muß auch feststellen das diese 20 Jahre eine sehr schnelle Zeit für mich war die ich überhaupt nicht richtig genießen konnte weil ich immer wieder nur an neuen Rekorden und Siegen interessiert war wie ein Raubtier das Beute suchte!!!Immer wieder auf der Suche nach noch brutaleren Einsätzen war.                                                                                                                                    Wenn man nach dem ersten richtigen Erfolg einfach zu gierig wird, wird das ein sehr schweres Leben als Radsportler in dieser gesundheitlich, risikoreichsten und hoch gefährlichsten Spitzendisziplin Ultra-Radsport!!Du wirst auch etwas Pressegeil! Das muß man aber auch um seine Sponsoren auch in der Fachpresse postionieren zu können.Aber zum Glück wurde ich, denke ich  nicht arrogant und überheblich weil ich privat einfach meine Ruhe wollte. Du hast irgendwann ein Problem wenn du das nicht in die Waage bekommst!

Ich hatte in den letzten Jahren so das Gefühl als müßte erst etwas schlimmes passieren bis diese Sportart ihren ersten Verlust durch körperlichen Exetus erleidet weil sich einige so überschätzen, dass das für den Körper irgendwann nicht mehr zu verkraften ist. Die Veranstalter tun ihr übriges dazu die Strecken immer rücksichtsloser zu gestalten bis es irgendwann zu spät ist.Es zählt nur noch brutaler,brutaler, und brutaler muß die Steckenführung sein oder werden. Auf eigene Gefahr heißt es welches man mit seine Unterschrift zur Anmeldung dieser härtesten Rennen der Welt unterschreiben muß, will man an den Start gehen. Jeder unterschreibt vielleicht irgendwann sein Todesurteil auf Raten ohne das es ihm oder ihr überhaupt bewußt wird.Irgenwann liegt ein Teilnehmer im Graben und wird sterben. UND DANN! Ich habe die zweite fast tödliche Erfahrung machen können und werde diese bewußt nicht noch einmal heraus fordern. Ich war dabei dem Tod weit aus näher als dem Leben was andere so einfach auch mal schreiben. Von Nahtod Erfahrung wird da geschrieben.Nahtod Erfahrung bedeutet nicht eine Unterkühlung oder eine Verletzung die dich erst mal flach legt nur weil man vielleicht mal einen Tag im KH liegen muß.

Dieses Wort Nahtod bedeutet den dunkelsten Tunnel schwerelos durchfliegen zu müßen. Das ist weder ein Spaß noch eine kleine imposante Geschichte um sich in der Öffentlichkeit Aufmerksamkeit zu verschaffen.

Zuerst Schlaganfall 1997 und dann Intensivstation im Mai letzten Jahres nach einem eigentlich harmlosen 400km Vorbereitungslauf den ich fast mit dem Leben bezahlt hätte durch ein akutes Nierenversagen und einen beginnenden lebensbedrohlichen Muskelzerfall.Das sind solche Erfahrungen bei denen man sein Leben lassen kann, und danach anfängt nach zu denken was man da überhaupt macht.So etwas läßt sich u.a. sehr schnell nicht mehr rückgängig machen wenn man nicht das Glück hatte wie ich.

Meine aerobe und anerobe Schwelle fingt an sich zu senken, zu stagnieren und sich nicht mehr zu erhöhen. Das ist ein eindeutiges Zeichen eines Körpers das er jetzt am absoluten Leistungslimit ist und sich nichts mehr herauskitzeln läßt. Auf jeden Fall nicht mit legalen Mitteln.Ich wollte und mußte jetzt eine Entscheidung treffen! In Zukunft als potenzieller Verlierer weiter zu machen oder als wahrer Champion abzutreten. Auf der absoluten Höhe seines Schaffens in dieser Radsport Disziplin!Was zwar schwieriger ist, aber auch stolzer macht als wenn du langsam zum Verlierer wirst und so einen negativen sportlichen Makel und Beigeschmack für dich selbst hinterläßt.Mich praktisch damit selbst zu demontieren was ich 20 Jahre mit Körper und Geist erkämpft und aufgebaut hatte, und was meine Gegner wohl sehr gerne ausgenutzt hätten um sich dann im gleisendem Licht als Weltrekord.- und Titelkiller zu profilieren Ich habe diese Entscheidung getroffen und nicht weil ich etwa Angst hätte mal nur zweiter zu werden was bedeutet ich bin der erste Verlierer !!NEIN.

ES IST JETZT SCHLUSS UND ICH BIN AM ZIEL ANGELANGT WO MAN SAGEN MUSS ADE!! AB JETZT GIBT ES KEINEN TRAINGSPLAN MEHR DER MIR DIE HÖLLE HEISS MACHT, UND MIR EIN SCHLECHSTES GEWISSEN BEREITET WENN ICH MAL NUR EINE EINHEIT AUSLASSEN MÖCHTE WEIL ES MIR EINFACH ZU ANSTRENGEND WIRD !! ES IST SCHLUSS JETZT IMMER WIEDER DEN BEKANNTEN WEG IN DIE HÖLLE DER SCHMERZEN ZU FAHREN!! WENN ICH JETZT KEINEN BOCK HABE BEACHTE ICH MEINE BIKES EINFACH NICHT UND MACHE AUCH MAL GAR NICHTS!

Schluss in einem Feld unterwegs zu sein das auch schon mal den ein oder anderen bewegt nicht so unterwegs zu sein wie man es dem Reglement nach machen muß.Nur um ganz vorne zu sein und dafür nicht mal eine Siegprämie zu bekommen.                  Hier zählt offenbar nur noch der Ruhm eines Gladiators der im Koloseum siegreich überlebt hat. Ich habe das in den letzten Jahren mehrfach selbst sehen können bzw. mein Begleitteam oder andere Teilnehmer die mich informiert hatten nachdem ich im Ziel angekommen war wie sich unsupported Fahrer auf der Strecke gerne supporten ließen von eigenen Leuten oder von anderen Teams während ich mich in Discountern an der Strecke an der Kasse angestellt habe um mir etwas essbares oder trinkbares zu besorgen um meinen Körper wieder Energie zuführen zu können. Das alles während die Zeit unaufhaltsam gegen mich lief.Diese so verlorene Zeit immer, und immer wieder mit unglaublichen Kräften einfahren mußte.Diese wohlwollenden – so nenne ich sie jetzt mal – Teams haben geholfen andere zu erniedrigen die Regel konform unterwegs waren, und sie haben damit nicht geholfen aus einer Not heraus den Sportlern zu helfen was eine ganz andere Geschichte wäre.Wenn ich schon eine mehr als 1000km Strecke nonstop und unsupported angehe sollte ich diese auch unsupported beenden können.

Das ist einfach eine sportliche  Ehrensache!Sonst lasse ich das einfach aus sportlichen und charakterlichen Gründen.Das ist wie Doping nur noch schlimmer und perverser.Man bescheißt sich, den Veranstalter und das ganze Feld. Ein Veranstalter kann nicht tausende von Kilometern überall sein und dass wird bewußt das ein oder andere mal schamlos ausgenutzt wo immer das möglich ist!

SO ETWAS FINDE ICH EINFACH ZUM KOTZEN !!!

Das ist einfach nicht sportlich gegenüber den anderen und gegenüber sich selbst. Ich  verstehe nicht wie man das mit sich und seinem Charakter vereinbaren kann. Ich könnte mich nicht im Ziel als Sieger zur Schau stellen, obwohl ich wüßte das ich nicht fair gegenüber allen anderen gefahren bin.Die bei der Siegerehrung neben mir stehen würden und ich mich als Sportler ehren lassen würde der angeblich sein bestes gegeben hatte. Mein Gewissen alleine stände mir dafür mein Leben lang negativ dankbar gegenüber, so nenne ich das mal feinfühlig.So möchte ich mich auch nicht mehr mit anderen messen.Was allerdings nicht mein Hauptgrund für diesen Schritt ist welchen ich schon oben erwähnt habe.Das muß letztlich jeder selbst mit sich klären können.

Ich muß das hier einmal ganz deutlich angesprochen haben! GANZ DEUTLICH!!!Ich bin jetzt angekommen!An einem langen Weg dessen Ende immer nur etwas war: Das Ziel! Das war immer mein Weg den ich jetzt beendet sehe und fühle. Für mich war in den letzten Jahren nicht mehr der Weg das Ziel, sondern das Ziel der Weg was sich noch viel anstrengender angefühlt hatte. Bei weitem!!

Ich werde hiermit meine Radsport-Karriere beenden, und zwar so das es weder ein erneutes Comeback wie nach meinen zwei schweren Verletzung, noch durch eine Wort.- oder Satzwahl bzw.Formulierung tun um mir irgend eine Hintertür offen zu halten wieder zurück zu kommen.Ich bin ein Mensch der klaren Worte, der Wahrheit und eines Charakters der zu seinen Worten steht!Ich habe diese Entscheidung nur mit mir, meinem innersten ICH, und meines Körpers selbst besprochen. Dazu brauchte ich in den letzten Monaten jede Woche, jeden Tag und jede Stunde und Minute, und mich beschäftigte dies ständig im Alltag – permanent! So wie mich im Rennen immer nur eins beschäftigte – erfolgreich zu sein.Eines morgens wachte ich auf und wußte heute ist dieser Tag gekommen an dem du diesen Schritt gehen wirst. Diesen Zeitpunkt habe punktgenau genutzt und gefühlt.Ich habe ihn einfach genutzt weil ich wußte das ist er-JETZT!!Ich habe keinen Gedanken gehabt das ich etwas falsches getan habe was ich im nachhinein hätte bereuen müssen.Ich war dabei richtig cool drauf und voll überzeugt das ich jetzt diesen Schritt gehen möchte.Das dies gerade in Norwegen war, meinem lieblings Reiseziel war für mich noch schöner und erleichterte mir das sehr.       Auch jetzt hat sich dies nach mehreren Monaten nicht geändert.Ich fühle heute noch wie mir ein Berg von Steinen vom Herzen gefallen ist der mich zu erdrücken drohte.

ICH HABE GENAU DIESEN PUNKT FÜHLEN KÖNNEN,WAHR GENOMMEN UND DEN ENTSCHLUSS GENAU ZUM RICHTIGEN ZEITPUNKT GETROFFEN !! EIN TIMING WIE IN EINEM TAKTISCH SOUVERÄN GEFÜHRTEN RENNEN!

Gott sei Dank vielleicht!

Und das ist einfach erlösend für mich.Durch diese ständigen Einschränkungen und Entbehrungen in dieser Radsportdisziplin ist meine Lebensqualität immer kleiner geworden.Ich bin gesättigt mit allem was diesen Sport ausmacht. Medallien,Pokale,Presseberichte u.u.u.die mich in den höchsten Tönen gelobt hatten.Meine Gedanken entfernten sich in kleinen Raten einfach immer mehr von der Hauptsache und meinem Hauptziel RADSPORT. Es war auch der ständige Gedanke wieder einen Schlaganfall zu bekommen wenn ich meiner Seele die Zügel zurück gebe die ich durch diesen Sport gelernt habe fest in Händen zu halten über 20 Jahre lang .Das wollte ich einfach nicht riskieren.Ich habe jetzt mit mir Frieden geschlossen und das ist sehr gut so für mich persönlich. Der 20 jährige Krieg in mir ist jetzt endlich zu Ende gegangen!Als Handicap-Radsportler in dieser Disziplin zu bestehen, und um das 20 Jahre lang durch zu stehen gehört ein ewig andauernder starker Atem der nicht enden oder flacher werden darf.Er ist jetzt zwar nicht zu Ende gegangen, zum Glück, aber er ist jetzt spürbar flacher geworden. Das kann ich jetzt fühlen und auch respektieren.

20 Jahren habe ich die wohl schwerste und intensivste  Disziplin im Radsport betrieben. So betrieben wie es noch kein Handicap-Radsportler der Welt vor mir geschafft hat. 20 Jahre lang habe ich mein eigenes Level immer wieder gesteigert und mein Körper hat dabei unglaublich abgeliefert.Er hat mir gehorcht das es wundervoller und schöner einfach für mich nicht sein konnte. Seit 20 Jahren hat mich kein anderer Handicapper außerhalb eines Verbandes oder des DBS ( Deutscher Behinderten Radsport ) auf den Ultrastrecken Europas schlagen können. Weder bei über 1000km Distanzen noch bei 12 oder 24h Races.Nicht einmal bei einer CC-EM die eine absolute Kurzstrecke war mit gerade mal 20km. Jetzt ist es zu spät, denn es wird mich niemand mehr als Konkurrent in dieser Kategorie Handicap fürchten brauchen, und es ist auch zu spät mich jetzt noch offiziell schlagen zu können. Dumm gelaufen für diejenigen die mir 20 Jahre aus dem Weg gingen wenn es welche gab. Und da gab es weiß Gott etliche, und dabei waren s.g. hochdotierte die sich heute noch als Maß der Dinge im Handicap-Radsport zur  Schau stellen. HEUTE NOCH!                                                                                                                Gegen mich sind das sehr schwache Schlusslichter einer ganz speziellen Disziplin  Radsport.                                                                                                                                             Es wird in den nächsten Jahrzehnten wohl auch keinen geben der so lange durchhalten wird, so viele int. Titel (10) und schon nicht mehr gezählte Streckenrekorde einfahren wird. Um die von mir hinterlassenen riesigen Fußspuren ausfüllen zu können bedarf es Mut, sehr viel Mut,Stärke und Mentalität und vor allem Charakter um sich solchen mörderischen Szenarien in diesem Bereich Ultra und Extrem zu stellen.Das immer und immer wieder 20 Jahre lang, Tage und Nächte hintereinander nonstop! Um diese riesigen Fußspuren aufzuzählen würde meinen Blog sprengen. Aber wer meinen Blog ständig verfolgt weiß das!Vorgelegt auf Strecken die es heute schon nicht mehr gibt.Auf den Ultrastrecken, den Marathon-Langdistanzen 12 u.24h Veranstaltungen und sogar bei meinen CC EM Einsätzen u.u.u. Als komplettester Radsportler im Metier Handicap wurde ich schon in der Fachpresse betitelt.Als das beste Pferd im Stall wenn es um die Ultraszene und Handicap ging.Mit den großen der größten habe ich an der Startlinie auf den Startschuß warten dürfen was mich immer so glücklich und auch Stolz gemacht hat.Mit Sportlern wie Marcel Kittel in einem Promotion EZF bei der Deutschlandtour 2007 in Fürth war ich gestartet, und dieses EZF im Mannschaftswettbewerb mit gewonnen habe ( Team Giant Germany).Wie ich mit Olympiasiegerinnen wie Paola Pezzo bei Marathons in Italien als Cannondale Werkspilot fast 8 Jahre unterwegs war.Mit Jan Ostergaard dem besten Marathonfahrer (MTB) in Mitte der neunziger Jahren die steilsten Berge bestraft habe.Mit Hanka Kupfernagel und Rudolf Scharping dem Präsidenten des Bundes deutscher Radfahrer im VIP Bereich bei der Straßen WM in Stuttgart 2007 gesessen bin als ich nach dem Vorrennen der WM Straßendisziplin in den VIP Bereich eintreten durfte und verköstigt wurde wie die ganz Großen des Radsports .Und als ich mit den ganz großen des Ultra-Radsports kleine Small Talks gehalten habe wie Wolfgang Fasching beim 12h Race in Griffen (A) und Juri Robic bei seinem letzten Eurobike Besuch ( leider ist er dannach bei einer Trainingfahrt und einem Unfall am 24.9.2010 verstorben). Zu dieser Zeit war ich mit Werksunterstützung von Giant Germany unterwegs.Oder mir Jens Vogt am Mannschaftsbus nach meinem siegreichen EZF  im Schwarzwald seine Signatur auf meinen Helm abholen durfte.

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Stefan Denewill und ich bei einem unserer ungezählten Terminen. Hier hole ich gerade mein umgebautes Bianchi Oltre 1 Sturmgwehr für die schnellen Straßen in Kronach ab!

Im Team Bike Center Dressel Kronach das mich nahezu über die ganzen Jahre mit seiner Kompetenz rund um meine Rennmaschinen technisch wie auch beratend unterstützt hat. Mich weiter gebracht hat durch seine Unterstützung, und immer wieder ein zu Hause als Fahrer mit Werksunterstützung z.B. bei den großen Herstellern wie Cannondale und Giant bekam, und damit mit dem besten Material ausgestattet wurde um meine Ziele zu erreichen die ich letztlich auch bravorös erreicht habe.

Ich denke da speziell an unser Meisterstück 2009 beim Styrkeproven in Norwegen. Als damals eine Sonderwertung ausgeschrieben war dieses Straßen-Langstreckenrennen von Trondheim nach Olso über 540km mit dem MTB zu fahren.Ich startete hier mit der fast gleichen Übersetzung wie bei meinem Rennrad mit 53-11 und flog allen davon in Streckenrekord -MIT DEM MTB :-)!! Das war so geil.

Ich hoffe natürlich diese Zusammenarbeit wird jetzt auch im Radreisesektor irgendwie weiter gehen.Jetzt zum Schluß auch ein deutscher Hersteller ( GHOST) sein Vertrauen in meine Fähigkeiten die letzten beiden Jahre gesetzt hatte.Sie sahen wie ihr Material auch den härtesten Ansprüchen erfolgreichen Wiederstand geleistet hatte.Viele Sponsoren an meiner Seite wußte, das ich mir sogar den Luxus erlauben konnte dem ein oder anderen auch schon mal eine Abfuhr zu geben weil er menschlich nicht das ausstrahlte was ich mir vorstellte. Allen den Sponsoren die mich in diesen 20 Jahren so eindrucksvoll mit dem Besten vom Besten versorgt hatten das ich nahezu 100% ohne einen nenneswerten materiellen Ausfall durch diese lange Sportzeit kommen konnte hier und heute meinen aufrichtigsten Dank vom ganzen Herzen.Ich bin vor allem EUCH sehr sehr dankbar.Ihr habt mich mit zu dem gemacht was ich geworden bin.

Das ist eine Zeit die ich natürlich sehr sehr vermissen werde.

Ich denke an die Zeit wie ich die Sonne in die Nacht begleiten konnte weil mein Herz das zuließ wärend ich Tage und Nächte von der Uhr gejagt wurde wie ein reutiger Hund. Über den Asphalt oder durch das Gelände hetzte. Wie ich unter mir die Straße von der Zukunft über die Gegenwart in die Vergangenheit fliegen, und fühlen durfte.Wie ich Schmerzen erleiden mußte, und auch durfte und wollte, wenn Sehnen und Muskeln so an den Knochen rieben das die Hölle der Schmerzen nur ein Spielplatz sein konnte. Das Leben schrieb wunderbare Geschichten für mich. Ich, der den Radsport seit meinem Schlaganfall mit Liebe als Handicapper ausgeübt und geprägt hatte ist das das schönste Geschenk das er mir, damit meine ich meinen Körper und meinem Herzen je machen konnte. Alle Facetten dieses schon fast unmenschlichen Sports habe ich kennen lernen dürfen.Mein Körper war sehr oft ein einziges Schlachtfeld im Ziel das der Schmerz immer wieder dirigierte.Ich hatte am liebsten ein Dreckstück in meiner Trikottasche, und den Schlaf als meinen größten Wiedersacher.Mein Vorbild war am Ende immer mein Spiegelbild das mir am nächsten Morgen ein lächeln als Dank zurück gab, und mir dabei sehr oft die Tränen aus den Augen liefen. Spätestens da wußte ich es war und ist wundervoll gewesen.Einfach vor Glück so weit gekommen zu sein. Mit eiserner Disziplin, ohne einen Trainer,ohne spezielle Ernährung zu mir zu nehmen!!Oder,irgend etwas in mich hinein zu stopfen weil es gerade mal IN war.Die 7-8kg die ich mir während der 6 wöchigen Sportpause angefuttert hatte in 4 Wochen wieder aus meinem Körper verjagen konnte ohne Diäten und nur mir speziellen Trainingseinheiten.Sondern nur so wie ich es für richtig hielt oder es mir mein Gefühl vermittelte!Ich hatte nie eine Gegensprechanlage am Körper und mußte mich mit allem selbst verteidigen was mich psychisch oder physisch zermürben wollte. Während der langen Nächte im Sattel, um mir nur die Stille die oft genug gespenstisch wirkte und mir permanent zusetzte.Hab gegen die Schlafdefizite gekämpft wie ein Stier wie sie gegen die Toreros in Spanien kämpfen müssen.Nur mit einem Unterschied, das ich diese Kämpfe überlebt hatte.Ich habe allem wiederstehen können auch wenn das unmenschlicher war, als das was ein normaler Sportler durchleben muß.DSC00039

Paris – Brest – Paris 2007 bis hier hatte ich 2 Tage und 2 Nächte nicht geschlafen und nur getreten,getreten und getreten.Dabei habe ich die Kette über das Kettenblatt und die Kassette gejagt wie es übler nicht gehen konnte.Mein Blick war so leer, und mein Glück zu diesem Zeitpunkt noch mehr als 400km entfernt. Aber es wartete schon im Ziel in Paris auf mich was ich hier noch nicht wußte.Der erste Handicapper der Welt nach über 100 Jahren sollte ich sein der hier das Ziel nach 1228km und 46h Dauerregen und teilweise starken Winden bei gerade mal 6h Schlaf insgesamt nach 78:02h und ohne Begleitteam erreichte.Das härteste Wetter bis heute das man bei diesen Race durchstehen mußte und hatte das auch mit bravour geschafft.

 

                            RAG 2018                      Brevet 2019                   PBP danach 2007

Auch meiner Frau Regina möchte ich das jetzt nicht mehr antun. Ständig an mich denken zu müssen, oder Angst um mich zu haben wenn ich nächtelang ohne sie in einem Petrolcar schützend abgeschirmt hinter mir zu wissen unterwegs war. Den besoffenen Discorasern bei Brevets schutzlos ausgeliefert gewesen zu sein und immer mitten in der Nacht die Angst im Kopf zu haben ob mich das Auto das ich hinter mir um 3 Uhr morgens kommen wußte und hörte auch sieht, oder mich in den Tod schleudern würde, und dabei stets das Glück des Tüchtigen hatte.Dies letzlich nur für mich allein getan habe. Nur das sind die richtigen Gladiatoren und Titanen dieses Sports, oder ein Stier auf dem Bike. Die das nicht aus kommerziellen Gründen tun.Auch heute ist das genauso und immer noch beim Race Across Amerika ( RAAM ),dem härtesten der harten Races dieses Planeten.Nur dieses RAAM war nie mein wirkliches Ziel weil ich mich wegen eines Rennen nie verschulden wollte.Kosten um die 50000.- – 70000.-€  je nach Teamgröße!!! Und die ehrenhafte RAAM ist das Bild das jeder Radsportler haben muß und nicht das Geld oder der Kommerz.

Ich wußte auch das dieses Race nie an mir spurlos vorüber gehen würde da ich Realist bin, und genau wußte wann es genug ist und der Groschen schon gefallen wäre bevor das Spiel begonnen hätte.

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RAG 2018 bei der Zielankunft in Garmisch – Partenkirchen nach 1111km und 54.5h nonstop, und so glücklich alle gesund um mich zu wissen! Das war mir zuerst das wichtigste bei diesem Einsatz.Alle in meinem Team sind für mich dabei ans absolute Limit gegangen und haben meine Launen einfach geschluckt.Mein letzter wirklich großer Triumph auf diesen mehr als Tausend Kilometer Strecken den ich mit gleich 2 Weltrekorden als Handicapper beenden konnte.Was ist da eine RAAM – Qualifikation? So etwas konnte mir kein einziger WM oder EM Titel vermitteln. Nur die mehr als 1000km Distanz nonstop waren das was wirklich zählte für mich!

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Mein ganzes Dream Team für dieses RAG 2018 das ich nie vergessen werde!       Regina -Julian – Lisa und ich von li. nach re. Natürlich gehörte unser Knaus Sky Wave 650 MF auch dazu 🙂 !! Auch hier noch einmal mein herzlicher Dank an KNAUS in Jandelsbrunn für dieses Begleitfahrzeug. Für euer aller Vertrauen in meine Worte und Ziele die ich erfühlt habe. Sie sind alle meine persönlichen Weltrekordler, und ich liebe dieses Foto ganz besonders.

Ich bin jetzt so Müde das ich froh bin das alles vorbei ist.Froh bin das das Vorbereitungspensum der Geschichte angehört. Froh bin das ich jetzt nicht mehr MUSS sondern nur doch KANN, DARF oder WILL wenn ich überhaupt MÖCHTE aufs Rad zu steigen. Mich mein eigens erstellter Trainingsplan den ich über Wochen für jede einzelne Saison selbst ausgeklügelt hatte nicht mehr geiselt oder mir täglich das vorgibt was ich die letzten 5 Jahre schon an Motivation verloren hatte. Mein Trainingsplan nicht mehr meinen Alltag diktiert.Ich brauchte nie Motivationstrainer oder Trainingspläne die mir irgend jemand aus der Ferne erstellte. Meine Erfolge sind aus meinen 100% igen eigenen Kräften in Seele,Geist und Körper gekommen An Heiligabend und Weihnachten muß ich nicht mehr auf mein Rad steigen während andere mit ihren Lieben Weihnachten feiern! Für mich war das immer erst nach meinem Training der Fall. Hier danke ich meiner Seele die mir diese immer wieder zu abhanden kommende Motivation karrenweise in den Geist zurück brachte.Und welche Frau hat dafür immer Verständnis gezeigt, MEINE FRAU!

Und das 20 Jahre lang !!

Aber mir mein Körper am 3.5-4.5.19 unmißverständlich, und endlich zeigte das er jetzt nicht mehr das wollte was ich wollte, sondern einfach nicht mehr dieses Martyrium Schmerzen ohne Ende zu liefern bereit gewesen war.Mein Körper wollte sich nicht mehr gefühlt für mich auflösen.So weit habe ich ihn bringen können!

Ich fuhr mich fast Tod und merkte das nicht einmal so viele Nehmerqualtäten hatte ich meinem ganzer Körper schon anerzogen! Und das bei einem nur kurzen 400km Brevet als Vorbereitung für die Saison 2019! Ich brach 2h nach dem Zieleinlauf einfach zusammen weil sich mein Körper aufgeben wollte.Ich hatte danach den Gedanken als ob er sich das 2h überlegt hatte und dann diesen Schritt gewählt hatte weil ich ihn nicht erkennen oder erfühlen wollte.Wieso hatte er das sonst nicht gleich nach der Zieleinfahrt getan?Er  wollte diese Martyrien nicht mehr. Er hatte nach diesem Einsatz 2h gegen diese Anstrengungen angekämpft ehe er einfach nicht mehr kämpfen wollte.Ein Muskelwert von 3600, normal sind 800 machte meinen Körper fast funktionslos. Nahezu 450% über meiner normalen Leistung hat er über gut 20h gebracht und abgeliefert, und das NUR bei einem Vorbereitungslauf. Ich, der 110%ter wurde zum 450% Prozenter ohne es bewußt zu wollen, und hatte total überrissen, es so übertrieben das ich fast gestorben wäre.Dies zeigte der Creatinkinase Wert auf der Intensivstation.

Das Enzym Creatinkinase (Kreatinkinase oder auch CK, CPK, U/I) genannt wird ist für den Energiestoffwechsel der Muskelzellen wichtig. Werden die Zellen geschädig, besteht ein hoher Verdacht auf Schäden an der Skelettmuskulatur oder am Herzen direkt der auch einen tödlichen Ausgang haben kann. Bei mir waren die Nieren total ausgefallen. Eine totale Überbeanspruchung meiner Muskulatur durch Anstrengung, aber vor allem durch die sehr schlechten Wetterbedingungen bei diesem Brevet mit Kälte,Regen,Graupelschauern und starkem Wind.Ein beginnender Muskelzerfall!!Und das obwohl ich um die 5-6 Liter Flüssigkeit während dieser Zeit zu mit genommen hatte.Meine Nieren haben sich förmlich verklebt.

Ich hörte meine Frau und meinen Sohn meinen Namen rufen während ich schon im Tunnel unterwegs war in dem am Ende ein Licht brennt . Ich fand in diesem letzten Tunnel die richtige Tür von vielen noch einmal zurück zu kommen, und möchte das jetzt nicht mehr so erleben müssen!

Es ist jetzt Zeit diesem Sport ADE zu sagen mit Trauer aber auch mit Freude. Mit Trauer weil ich in diesem Metier Freunde,Glück vor allem aber wieder zu mir finden konnte nach der Nahtod Erfahrung Nr.2 seit meinem Schlaganfall 1997.Mich dieser Sport wieder hoffen ließ ein Leben zu führen das es für mich wieder lebenswert werden ließ. Ich durch diesen Sport wieder Stark wurde wo andere schon meinten es wäre vorbei mit meinem normalen Leben. Aber was ist normales Leben fragte ich mich immer. Die Antwort erfuhr ich nur durch diese Fotos:

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Zwei meiner schönsten Fotos die meine Frau von mir geschossen hatte!Mein Sturmgewehr und ich für die schnelle Straße als Einheit vom Start bis ins Ziel.

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Die schönsten Stunden für mich waren die Stunden bei denen ich dem Schmerz den Mittelfinger zeigen konnte und meiner Seele in den Hintern getreten habe wann ich das für nötig befand, und wann ich das wollte !!

Fussballspieler können diese Phasen auf der Ersatzbank aussitzen wenn sie dem Druck, der Müdigkeit dem harten Training oder den Schmerzen nicht mehr stand halten können, aber für Radsportler gibt es keine Ersatzbank!Wenn man die bekannte Leistung nicht mehr bringen kann, kann man das im Radsport nicht verstecken denn hier stehst du im Fokus als Einzelathlet und nicht als Mitglied eines Mannschaftssports wo man auch mal die Zügel lockerer lassen kann ohne das dies gleich bemerkt würde. Wo andere für dich mitlaufen.Monate lang habe ich mich damit befaßt, aber ich bin einfach leer in allem was ich in mir habe und kann mich auch deshalb nicht mehr so motivieren das es Sinn hätte weiter zu machen. Viele Sponsoren finden es schade das ich nicht mehr da sein werde, das bewegt und rührt mich sehr, aber nur deswegen kann ich einfach nicht nochmal den Lenker so in die Hand nehmen das ich wieder Top unterwegs sein kann. Das würde mir keinen Spaß mehr machen und anderen auf die Dauer auch nicht.

Ich danke hier einigen Sponsoren die mich aber trotzdem weiterhin in einem etwas geringeren Umfang unterstützen werden. Vielen Dank euch da draußen 🙂 !!

Täglich wollte ich auf diesen Sportgeräten RR-MTB-HT die Welt retten!Ich wollte anderen Menschen mit Behinderung zeigen das es auch anderes geht. Keine Tabletten massenweise in sich hinein zu stopfen nur um gemüdlich auf dem Sofa auf den Tod, oder auf den nächsten Stoke zu warten, oder sich selbst zu bemitleiden. Tausende von Kilometern hinterlies ich feuchten Asphalt hinter mir durch meinen eigenen Schweiß. Tausende Kilometer hinterließ ich feuchten Waldboden mit dem MTB. Ich tat das nur für mich und mein Wohlbefinden.sportograf-105344727

Bei Marathons, 12 u. 24h Races in der Natur nur um meiner Seele das zu geben was sie sich nach dem Schlaganfall so wünschte von mir – einfach Ruhe finden vor einer Seele die Trauer trug, ruhig werden vor dem was mich täglich immer wieder bewegte. Endlich dieser Seele einen Denkzettel zu verpassen damit sie merkt das ich der Chef über meinen Körper bin und nicht sie.Und ich habe das geschafft nach jetzt mehr als 400000km in 20 Jahren. Dazu brauchte es mehr als 13 Erdumrundungen.Nach Wassertonnen die ich dadurch mit meinem Schweiß gefüllt hatte bin ich endlich da wo ich sein möchte.              IN MEINEM PERSÖNLICHEN LETZTEN ZIEL! MEINER LETZTEN ZIELEINFAHRT! ICH UND MEIN KÖRPER SIND ZUHAUSE ANGEKOMMEN! Endlich in meinem persönlichen und ruhigen Fahrwasser. Keine Uhr soll jetzt mehr in meinem Genick ticken und mir ins Ohr flüstern, du muß! Oder war es die Seele die in mir Trauer trug? Ich bin einfach Müde geworden!!

Ich möchte einfach mit meiner Frau und meinen Lieben meine zukünftigen Jahre in Ruhe verbringen, jetzt nicht mehr müssen. Ich möchte einfach nur dürfen oder wollen wenn ich auf meine Bikes steige wenn das der Fall ist.Keine Erfolge mehr erjagen um mir zu beweisen das ich der beste bin oder jetzt war was dieser Planet im Handicapsport auf der Langstrecke zu bieten hatte. Das muß ich nicht mehr, nein jetzt nicht mehr.

Warum??

Ich habe einfach nicht mehr diese Leidenschaft, diese Liebe um noch so zu funktionieren das ich Stolz auf meinen Körper und mich sein kann. Ungeschlagen zu bleiben ist jetzt so schwer geworden. Wenn ich mich jetzt mit 60 Jahren gegen unter 30 jährige nicht mehr erwehren muß und jetzt mit dem doppelten Alter immer noch als Sieger hervor gehe brauche ich mir nichts mehr zu beweisen. Dass sollen jetzt andere tun meinetwegen.Ehrlich gesagt schiebe ich diese Entscheidung schon fast 5 Jahre vor mir her obwohl ich weiß Gott sehr viel Höhen statt Tiefen (Stürze) durchfahren oder durchleiden mußte. Ich möchte mich diesem ständigen Druck nicht mehr erwehren müssen.

Diese Entscheidung gibt mir jetzt den Platz den ich brauche für ein neues Abenteuer oder Liebe auf dem Rad. Meine LAT war dafür genau der richtige Zeitpunkt ADE zu sagen.  Ich habe auch schon Ideen wie und wo das 2020 weiter laufen könnte. Aber das wird sich in den nächsten Monaten noch zeigen. Hier könnt ihr mich weiter verfolgen und sehen was ich jetzt mit dem Bike machen werde.Und wenn das nicht so ist bin ich auch nicht traurig.                                                                                                                           Aus Liebe zum Radfahren und das vor allem jetzt nicht mehr zu müssen ist nur noch mein einziges gewolltes Ziel!!!!

Ich werde in weiteren Blogs die 20 Jahre Retour passieren lassen und euch meine Highlights schildern die ich positiv und negativ erleben durfte oder mußte.Dies im 5 Jahres Zeitraum vom Schlaganfall 1997 bis zum Mai 2019. Dazwischen werde ich aktuelle Themen veröffentlichen wenn es die Situation ergibt.

Dank das ihr euch für diesen langen emotionalen Blog die Zeit genommen habt ihn ganz zu lesen! Ich hoffe damit sind alle Fragen abgearbeitet!

DANKE AN EUCH ALLE!!

Mein nächster Blog Beitrag erscheint wie üblich im ca. 14 Tagesrythmus um den 17.2.2020 – Thema ist noch geheim, aber ihr dürft gespannt sein!!

Eurer ehemaliger Ultra.-und Extremradsportler mit Handicap,                                                und der ehemalige Radsportler aus Leidenschaft das Leiden schafft 🙂 !!

Michael

Die CMT Stuttgart – 300 000 Besucher 2020!Seit 1968 ist die Caravan-Reise und Touristik Messe der Startschuß ins neue Jahr. Hier meine Eindrücke und Infos !!!

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Immer im Anfang Januar jeden Jahres steht dieser Termin für alle Freunde des Campings,der Caravane,Wohnmobile und Reisenden ganz oben auf der Besuchsliste um sich über Neuheiten und Trends in diesem immer mehr wachsenden Segment gleich vor der ersten Reisewelle zu informieren. 2019 war ein Rekordjahr für Caravan und Fahrzeughersteller. Der Verkauf erreichte Rekordwerte ob NEU oder GEBRAUCHT. So macher will erst mal sehen ob diese Art von Urlaub auch das richtige für ihn ist, und kauft erst man gebraucht was verständlich erscheint.Ich merke das selbst, denn früher bedarf es kaum einer Voranmeldung auf bestimmten Campingplätzen um einen Platz zu ergattern. Jetzt ist das fast schon fahrlässig wenn man das nicht tut. Aber auch unschöne Sitten haben sich durch diesen Trend breit gemacht. Ich persönlich konnte dies in letzter Zeit schon merken,oder auch immer wieder in Magazinen lesen.

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Hier mit Knaus/Weinsberg bei meinem letzten Trip auf den Lofoten und Norwegen 2019!

Ich werde mich diesmal verstärkt um Caravans – und Wohnmobile bemühen die mir ans Herz gewachsen sind, oder welche mir persönlich sehr gut gefallen haben in Optik,Qualität,Innovation und Ausstattung:

Mein Haupt Augenmerk legte ich diesmal auf ganz bestimmte Modell die besonders für mich und meine Frau als 2 Personen Camper interessant werden könnten:

Zum einen waren das die Wohnwagen Modelle der Größe 460 – 500, und der neue Renner auf dem Wohnmobilmarkt die Carabus Modelle oder CUV Kastenwagen in der Größenordnung 600 – 630 in Einzelbettausstattung. Die Querbetten in diesen CUV´s sind eben ab einer Größe von mehr als 185 schon recht knapp im Liegekomfort. Meiner Meinung !!! Und nachts in der Doppelbett-Version bei einem dringenden Bedürfnis über seinen Bettnachbarn zu walzen fördert auch nicht immer erholsamen den Schlaf.

Aber erst mal die Fakten bevor ich auf die zuvor genannte Spezies an Fahrzeugen komme:

90 000 Besucher kamen alleine am ersten Wochenende dieser CMT 2020 nach Stuttgart.                                                                                                                                             Aber am Ende stand die Besuchergesamtzahl dieser Messe beim Rekordwert von 300 000, und der Veranstalter sowie die Aussteller waren sehr zufrieden als die Hallentore für diese CMT geschlossen wurden. Das läßt auf eine erneute boomente Saison 2020 für die alle hoffen.                                                                                                 2161 Austeller – aus 100 Länder – und 360 Regionen mit                                                           1200 Fahrzeuge und dabei 120 Premieren erreichte bei dieser CMT 2020 nach 2019 einen erneuten Rekordwert an Besuchern. So sieht man das diese Messe ein sehr wichtiger Termin für alle Aussteller ist sich zur Schau zu stellen.Aber auch wieder für die Besucher sich möglichst früh zu informieren was gut für sie sein könnte. 

BRAVO CMT STUTTGART !! ICH/WIR WAREN WIEDER EINMAL BEGEISTERT VON EUCH!!

Partnerland dieser CMT 2020 war diesmal Montenegro / Die wilde Schönheit an der Adria !

Hier präsentierte sich Montenegro mit einer Bühnenshow Eingang OST

Die C-Aussteller / Caravaning konnten sich auf 75000qm in Hallo 10 so richtig zur Schau stellen. Auch für die Zubehör Aussteller war genügend Platz vorhanden. Hier war Halle 7 mit enormen 10000qm bereit gestellt worden!

Noch etwas was Campingfreunde wie mich sehr interessiert ist erneut:                         Welcher Campingplatz hat es in Europa auf den 1.Platz geschafft?                                    Es war zum 4.Mal hintereinander der:                                                                    CAMPINGPLATZ GRUBHOF in St.Martin im Salzburger Pinzgau. Eine Top Ausbeute für diesen Platz!                                                                                                                                 Unter: https://www.grubhof.com/de/camping/preise-angebote/  – alle weiteren Infos zu diesem Platz! 

Mein Motto für die CMT Stuttgart 2020 lautet:                                                                           Innovationen – Auszeichnungen – Außergewöhnlichkeit  !!                                                    Aber jetzt möchte ich Fotos sprechen lassen die meiner Meinung nach mehr aussagen als 1000 Worte!Leider ist es gelegentlich nicht möglich das absolute Foto zu schießen.Ich bitte hier um etwas Verständnis!

Meine Ansicht von spezieller INNOVATION:

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         Der erste in der Breite ausziehbare Caravan – eine verrückte Innovation !

          SLEEPERGO – EINE NEUE CAMPINGGENERATION IN FORM VON ZELTEN ??

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                   Die Bar im Caravan, für die welche vielleicht gerne feiern !!

Meine außergewöhnlichen Highlights auf der CMT in Stuttgart:

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Eigentlich dachte ich zunächst als persönlichen 1. Platz an den CRUZZER aber dann:

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sah ich einen von RJH – Jung Exklusiv Fahrzeuge umgebauten MERCEDES BENZ  ACTROS 2551 BIG SPACE.  Das Kürzel 2551 bedeutet das hier 25 Tonnen von 510 PS in Bewegung gesetzt werden. Sitz des Herstellers ist in 72218 Wildberg.                                Auf den folgenden Fotos gebe ich euch einen Einblick in das Innenleben dieses B52 Bombers für die Straße.Vielmehr würde ich sogar meinen einem Mammut in Kraft und Größe kommt diesem Prachtstück viel näher. Herzlichen Dank dem Personal dieses Standes das ich mich im Fahrzeug frei bewegen durfte und Fotos schießen konnte. Eigentlich ist der Zutritt hier nur mit Personal erlaubt. Verständlich denn für 499 000.-€ ist das ein Diamant auf Rädern:

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Die Kommandozentrale natürlich mit Leder und voller Hütte. Ich war bei diesem Anblick in die Vergangenheit versetzt worden als ich noch selbst am Steuer solcher Bummis saß!

Das Wohnzimmer mit Flachbild natürlich und selbstverständlich auch in Vollleder

                                                           Küche und Schlafzimmer

Zwei Hubbetten – Einmal über dem Fahrerhaus und einmal gleich Gegenüber!

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Einmal Großdusche hinter dem Wohnbereich und vor dem Pferdeabteil!Mein Weitwinkel war hier leider etwas überfordert-SORRY!

Ihr habt richtig gelesen! Hier ist alles möglich. Vor der Garage für den Smart über die Slide-Out Vorrichtung die es erlaubt das Innenleben im Wohnbereich nochmals durch seitliches Ausfahren zu erhöhen. Das Pferdeabteil ist im hinteren Bereichs des BIG SPACE zu finden. Hier trifft Innovation die  Perfektion in höchster Spitzenklasse. Der BIG SPACE ist ein Traum auf Rädern!

Meine nächste Station soll einen potenziellen  VW Bulli Jäger zeigen der für ca. 50 000 – 53 000.-€ je nach Aussattung zu haben ist.Mit Küchenzeile – Hochdach – Schlafsitze – Recaros und 177PS Powerdiesel und Automatik.Ein T6 kostet als California da schon an die 80 000.-€ wenn es reicht !!SONY DSC

Der Hersteller ALMO – Campervans aus Würzburg machts möglich. Als ehemaliger Bullifahrer war ich begeistert.Die Farbkombinationen sind auch zweifarbig orderbar und können in den Farben der Basishersteller gewählt werden. Alles kein Problem.Die abgebildete Version ist mit Irmscher Tuningteilen veredelt und man bekommt dieses Fahrzeug u.a. mit folgender Karosserie auf Basis: TOYOTA PROACE – CITROEN SPACETOURER – OPEL ZAFIRA – PEUGEOT TRAVELLER.                                                                                                                        SONY DSC                Hier die Küchenzeile mit Kühlschrank, Kocher,Spüle und Staufächern

                Die Schlafbank und der Blick ins Fahrerabteil mit den Recaro Sitzen

AUSSERGEWÖHNLICH FÜR MICH WAREN DIESE BEIDEN FAHRZEUGE BESONDERS: Der SKYDANCER mit einer Dachterrasse vielleicht für brandheisse Gegenden

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und von der Premium Manufaktur Klaus Hünerkopf dieser 4×4 vielleicht auch für die Wüsten und Offroad Fetischisten mit dem fetten Flachbildmonster im Heck und ebenfalls leichter Terrassen – Andeutung!

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Auf dem Weg zu meinem Mobilitätspartner KNAUS von 2018 und 2019 für meinen Weltrekord auf der RAD -Ultrastrecke beim RAG (Race Across Germany) und bei meiner Adventure Tour auf den Lofoten sprang mir förmlich dieser wunderschöne CV ins Auge:

                                                     DER BLACK EDITION – CV                                                            Mit seinem Kuhfänger wäre er goldrichtig für eine Skandinavien Tour um den Elchen das fürchten zu lehren. Oder auch nicht !!

KNAUS:

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              Das Showcar – Der LIVE 1 war ein richtiger Hingucker und ist mit  dem                                          Einstiegsmodell um die 59 990.- zu haben.

Der Deseo ist etwas auch für Motorradfans und Radsportler die u.a. ihre sündhaft teueren Teile nicht gerne während der Anreise Dauerregen aussetzen möchten.

Und dann wären noch die Sondermodelle Silver Selection mit der sehr reichhaltigen Serienaussattung.Was mir hier immer wieder sehr ins Auge sticht  sind die sehr schönen dynamischen Blinkleuchten.                                                              Übrigens hat dieses Sondermodell den 3. Platz beim Kunden -Award geholt.          Mit  recht!!

Damit war mein Tag auf dieser CMT nach 8h fast zu Ende, aber etwas wollte ich noch sehen.                                                                                                                                                  Bei ADRIA holte man sich dieses Jahr den 1.Platz bei den Importen in der Mittelklasse ( Ausstattung ADORA ), und ich wollte mir etwas ganz besonders ansehen.Eine spezielle Innovation bei ADRIA ist z.B. das Modell Aviva 552 PT welches u.a. mit drei Stockbetten und einer großen Seitenklappe auswartet. Nachdem man nähmlich das untere Stockbett hochklappt kann man hier seine Bikes im Caravan verstauen. Für mich vor allem auch ein weitere Grund hier einmal vorbei zu sehen.7 Personen könnten hier schlafen gehen.

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Aviva 522 PT: Leider war er so platziert das ich die Seitenklappe hinten links nicht ablichten konnte, aber das ist wirklich eine sehr gelungene Lösung für Radsportler. Panoramadach ist auch zu haben wie man sehen kann. Einstiegspreis 15 999.-€

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Auch ADRIA hat ein Flagschiff zu bieten das den Namen ASTELLA 704 HP genannt wird für 56 276.-€ mit Schalfzimmer und Küche im Superformat.Leider war durch das mittlerweile hohe Besucheraufkommen ein Foto speziell von der Küche nicht mehr möglich.Ich denke das ist aber mehr für Dauercamper interessant.

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DER SCHLAFBEREICH DES ASTELLA 704 HP!!

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Mein letzter Blick über die Halle 10 und ich freue micht schon 2021 wieder auf die CMT in Stuttgart. Ich kann diese Messe jedem Campingfreund nur wärmstens empfehlen.Hier findet man wirklich alles und es gibt keine weiten Wege um über die Hallen schlendern zu können.Speisen und Getränke waren immer in nächster Nähe zu finden und freundliche Menschen bedienten uns sehr gerne.

Mein nächster Blog wird um den 3.2.2020 wie gewöhnlich im 14 tägigen Rhytmus erscheinen.                                                                                                                                                    Mit besten Grüßen und ich hoffe ihr merkt euch meinen Blog http://www.bikingbuettner.wordpress.com

Euer Michael